über Porto Torres nach Alghero

20.04.2017

Weiter geht es auf der schönen Küstenstraße. In dem kleinen Dorf Paduledda nehmen wir die Stichstraße zur Küste und gelangen nach 4 km zur Isola Rossa, benannt nach der vorgelagerten roten Insel. Auch hier gibt es eine neue Marina.

Zurück auf der Hauptstraße wenden wir uns jetzt Castelsardo zu und finden eine malerische auf einem Felsvorsprung befindliche Altstadt.

Wir haben aber anderes vor. Wir suchen einen Fels der wie ein Elefant aussehen soll. Die Womoführer-Beschreibung ist etwas unpräzise und wir kurven eine Weile umher. Dies führt allerdings dazu, dass wir in Sedini, ein originelles Felsenhaus „San Rocca“ entdecken. Den Elefantenfels finden wir dann auch noch.

Nächstes Ziel, Porto Torres. Von den Römern gegründet ist die Stadt heute von etwa 21.000 Einwohnern bewohnt. Wir parken am Hafen und machen einen Spaziergang in die Stadt. In der Basilika San Gavino aus dem 11.Jh., der größten romanische Kirche Sardiniens, beginnt gerade eine Totenmesse. Hunderte von Besuchern sind hier anwesend. Heiraten und sterben sind in Italien ein teures Unternehmen.

Wir schneiden nun die nordwestliche Inselspitze ab und fahren vom Norden her Richtung Alghero. Unterwegs passieren wir das mit 650 ha größte Weingut Sardiniens „Sella & Mosca“. Gleich daneben besuche ich noch die steinzeitliche Gräberstätte „Anghelu Ruju“ die etwa aus der Zeit 3300 v.Chr. stammt. Insgesamt 38 verzweigte Felsgräber sind hier freigelegt worden. Wahrscheinlich befand sich darüber der ehemalige Ort, von dem allerdings nichts erhalten ist.

Alghero wurde von den Genuesern gegründet, geriet später unter spanische Herrschaft. So nennen die Sarden sie noch heute „spanische Stadt“. Am Hafen entlang erstreckt sich eine Stadtmauer mit ihren Bollwerken auf denen nachgebaute Verteidigungsanlagen stehen.

In Alghero suchen wir den angegebenen Campingplatz. Wir finden ihn, aber leider ist er noch geschlossen. Ein weiterer Stellplatz in der Stadt existiert nicht mehr. Schließlich stellen wir uns auf den großen Parkplatz am Hafen und übernachten hier ungestört, nachdem wir noch einen Spaziergang durch die Altstadt unternommen haben. Viel Trubel herrscht hier. Vermutlich wird Schulabschluss gefeiert, denn viele Jugendliche sind unterwegs und auf den Straßen liegen bunte Bänder.

Zahlreiche Geschäfte sind hier mit rosa Behältnissen, die mit Blumen bepflanzt sind, geschmückt und überall finden wir ebenfalls in rosa gestrichene Fahrradteile und Felgen an den Wänden. Aufklärung liefern Wimpel an den Laternen. Hier wird am 5.Mai der 100. Giri d’Italia gestartet. 3 Etappen werden auf Sardinien ausgetragen. Das werden wir uns nicht entgehen lassen.

La Maddalena, La Caprera und Capo Testa

19.04.2017

Gestern haben wir wie angedeutet die Füße hoch gelegt. Und mit der weiteren Route sind wir noch nicht sehr weit in der Planung gekommen. Ich habe mich mit der Technik , insbesondere mit meiner neuen Kamera beschäftigt und ein paar Experimente gemacht.

Heute nun wieder auf Tour. Wir fahren nur in den wenige Meter entfernten Ort Palau und steuern den Hafen an , setzen mit der Fähre nach La Maddalena über, eine vorgelagerte Insel, die mit der durch einen Damm verbundenen Nachbarinsel La Caprera einen Nationalpark bildet. Nur La Maddalena ist bewohnt. Wir nehmen aber gleich den Abstecher über den Damm nach La Caprera. Die einzige Straße führt bis vor ein nationales Heiligtum, das Garibaldi-Museum. Hier muss jeder Italiener einmal gewesen sein. Der legendäre Garibaldi hatte sich hier etwa die Hälfte der Insel gekauft und mit Frau(en) und Kindern seinen Ruhesitz eingerichtet und hier seine letzten Lebensjahre verbracht. Wir besuchen das Museum mit dem Sterbehaus und erhalten zum Glück eine deutsche Erklärung an die Hand.

Dann geht es wieder zurück über den Damm nach La Maddalena und wir umrunden die Insel auf der Küstenstraße, „strada panoramica“.

Zurück am Hafen, finden wir die Fähre schon voll vor und wir müssen auf die nächste warten. Ab 15.30 Uhr dürfen wir wieder auf den Parkplatz und dann die nächste Fähre nehmen. Schnell haben wir die kurze Entfernung überwunden und fahren weiter Richtung Westen. Der Campingplatz in Porto Pozzo hat noch nicht geöffnet, deshalb nehmen wir noch den Abstecher nach Capo Testa, den nördlichsten Punkt Sardiniens in Angriff, nachdem wir Santa Teresa Gallura, die nördlichste Stadt Sardiniens, mit einem kurzen Stopp beehrt haben. Sie liegt nur 18 km von Bonifacio entfernt, dass bereits auf Korsika liegt.

Auch hier am Capo Testa viele Steinformationen, die „Friedhof der Steine“ genannt werden wegen der skurrilen Formen. Ein wahres Stein-Labyrinth. Die Unterwasserwelt vor Capo Testa gilt als eines der schönsten Tauchreviere der Welt.

Wenige Kilometer weiter finden wir in Vignola Mare einen schönen Campingplatz. Er ist mit allem ausgestattet, relativ Preiswert mit ADAC-Camp-Card und erhalten noch einen Gutschein mit 10% Preisnachlass für das Restaurant. Die Zufahrt zu den Plätzen auf unserem Areal sind ziemlich schmal für längere Wohnmobile, deshalb stellen wir uns ganz nach vorn und stehen hier gut. Das Restaurant ist nur eine Pizzeria, aber außerhalb des Platzes werden wir fündig und essen hier sehr gut und stilvoll (ohne Rabatt).

Überfahrt und Ankunft auf Sardinien

17.04.2017

Die Nacht ist vorbei bevor der Wecker um sechs Uhr klingelt. Es ist schon Bewegung draußen, wie auch am Vorabend schon, obwohl nach dem Womo-Reiseführer das Hafengelände von 22 bis 6 Uhr geschlossen sein soll. Um uns herum stehen weitere Womo’s aber auch PKW. Der Andrang hält sich für eine große Fähre, wie sie hier verkehren, allerdings in Grenzen. Es ist zum Glück noch Vorsaison.

Es dauert nicht lange, da kommt auch schon ein Mensch in gelber Warnweste und scannt unser Ticket und klebt uns einen Strichcode an die Windschutzscheibe. Damit ist alles erledigt. Und wir hatten extra noch einmal nach gebucht, weil auf dem ersten Ticket eine Fahrzeuglänge von 5,01 bis 6m stand. War mein Fehler. Aber wir wären offensichtlich auch mit diesem Ticket durchgekommen.

Eine Kabine haben wir für die sechseinhalbstündige Überfahrt nicht gebucht und suchen, nachdem wir die Ausfahrt aus dem Hafen vom Oberdeck verfolgt hatten, gleich erst einmal die Cafeteria auf um ein Frühstück zu nehmen.

Anschließend sind in der Lounge alle Ecksofas von Leuten belegt, die sich hier zum Schlafen niedergelegt haben. Nicht lange müssen wir auf den unbequemen Sesseln ausharren und ich erblicke ein freies Ecksofa, als ich mit einem Drink von der Bar zurück komme. Nun können wir es uns auch bequem machen und die Augen vorübergehend schließen. Wir kommen an den Inseln Capraia Isola und Elba vorbei und landen dann in Golfo Aranci, unserem Zielhafen.

Das Ausschiffen geht zügig vonstatten und wir steuern gen Norden. Unser erster Halt Capo d’Orso, „Bären-Kap“, eine der großen Naturattraktionen im Norden Sardiniens und eines der Wahrzeichen. Die bizarr verwitterten Tafonifelsen weisen skurrile Formen auf und der gigantische Felsen am Ende des Weges hat die Form eines Bären.

Weiter geht es Richtung Palau bis zum Campingplatz Baia Saraceno. Sieht zunächst noch ziemlich verlassen aus und auch die Rezeption ist unbesetzt. Wir finden einen schönen Platz und machen es uns bequem. Bei einem Rundgang stellen wir fest, dass doch einige Wohnmobile hier bereits Station machen und auch das Restaurant hat geöffnet. Zwei Nächte werden wir hier bleiben und uns morgen mit der weiteren Planung unserer Inselrundreise beschäftigen.

Na sowas. Hat der Selfie-Stick doch schon ausgelöst.
Jetzt ist es besser.

unterwegs nach Livorno

16.04.2017

Gut und lange geschlafen. Nur die Italiener neben uns machen störende Geräusche. Es hört sich an, als würden permanent alle Schränke aus und anschließend wieder eingeräumt. Aber die Sonne begrüßt uns. Im Womo ist es noch etwas kühl und ich mache die Heizung an damit mein Schatz zu Ostern nicht am Frühstückstisch frieren muss.

Gegen 11 Uhr verlassen wir den Platz nachdem alle üblichen erforderlichen Arbeiten erledigt sind. In Google-Maps stellen wir für unsere heutige Übergangsroute nach Livorno, wo wir morgen Früh nach Sardinien einschiffen werden, auf „Autobahnen vermeiden“. Für die 156 km werden uns 3,5 Stunden Fahrtzeit angezeigt. Das heißt, entweder zahlreiche Ortsdurchfahrten mit den üblichen unzähligen Kreisverkehren wie gestern, oder aber, und das wird sich als zutreffend erweisen, kleine und schmale Straßen durch bergiges Gelände. Es ist eine fantastische kurvenreiche Tour auf der SS12, viel Natur und Ausblicke auf noch schneebedeckte Berge. Diese Route mussten wir selbstverständlich für ein Picknick unterbrechen.

Sehr sehenswert auch die Ponte della Maddalena, oder auch Ponte Diavolo (Teufelsbrücke) genannt. Die Steinbrücke aus dem 14. Jahrhundert überquert bei Borgo a Mozzano den Fluss Serchio.

Vorher hatten wir die Provinz Emilia Romana verlassen und befinden uns nun in der Toscana. Nachdem wir die Bergwelt hinter uns gelassen haben steuern wir auf Lucca zu, was wir noch aus unserem ersten Italienurlaub Anfang der neunziger Jahre kennen und steuern dann an Pisa vorbei auf Livorno zu. Zunächst kurven wir etwas ziellos in Livorno umher. Für den Hafen ist es noch zu früh. Erst nach acht, wenn das letzte Fährschiff beladen ist, wollen wir hin und im über Nacht verschlossenen Hafengelände im Womo übernachten.

Am letzten Tankstopp verweilen wir deshalb eine Weile, bis wir dann das Hafengelände ansteuern. Zwei Womo’s stehen bereits hier, ein Franzose und ein Deutscher, die ebenso wie wir davon ausgehen, dass wir hier gemeinsam richtig sind.

Sardinien wartet auf uns!

15.04.2017

Nach 6 Tagen und etwas mehr als 1500 km wird es endlich Zeit mit dem Reisebericht zu beginnen. Ein Reisebericht der ursprünglich unsere Tour auf die Insel Korsika zum Inhalt haben sollte. Aber wenige Tage vor Abfahrt und nach einem Blick in das Internet, der für Korsika noch keine ansteigenden Temperaturen offenbarte, habe ich Astrid einen anderen Vorschlag unterbreitet. Unser neues Ziel soll Sardinien sein. Und wenn noch Zeit bleibt, können wir immer noch nach Korsika, bei dann angenehmeren Temperaturen. Astrid war einverstanden und dann wird es jetzt so gemacht.

Am Montag den 10.04. sind wir ohne Stress gestartet und bis nach Ansbach in Bayern gekommen bis uns klar war, es reicht für heute.

Wir finden auch den Stellplatz nahe der Innenstadt dank vorhandener Koordinaten. Und auch Strom gibt es hier wie im Stellplatzführer angegeben. Der Platz ist auch gut besucht.

Nachdem wir uns stadtfein gemacht haben, begeben wir uns auf direktem Wege in die Altstadt der etwas mehr als 40.000 Einwohner zählenden Stadt Ansbach.

Ansbach, „Anschba“ im hiesigen Dialekt, – Markgräfliche Residenzstadt in Mittelfranken

ist Regierungshauptstadt von Mittelfranken und ehemalige Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, kann auf eine über 1250-jährige, bewegte und wechselvolle Geschichte zurückblicken.

Die Stadt, die heute 40.000 Einwohner zählt, liegt an der historischen Burgenstraße und grenzt an den waldreichen Naturpark Frankenhöhe. Durch seinen Reichtum an historischen Sehenswürdigkeiten und Schätzen nimmt Ansbach unter den Städten Frankens eine besondere Stellung ein. Beeindruckende Baudenkmäler wie die Hofkanzlei, die Kirchen St. Johannis und St. Gumbertus, die Residenz mit ihren 27 Prunkräumen und die prächtige Orangerie im Hofgarten zeugen von der glanzvollen Vergangenheit der einstigen Residenzstadt.

Heute prägen moderne Bildungseinrichtungen wie die Hochschule Ansbach, mittelständische Industrieunternehmen aus den Bereichen Kunststoffverarbeitung, Nahrungsmittel und Elektrotechnik, die verschiedenen Verwaltungseinrichtungen und ein attraktives innerstädtisches Einzelhandelszentrum die einstige Garnisonsstadt. (Wikipedia)

Am nächsten Tag führt uns unsere Route nach Benglen bei Zürich. Wir besuchen unsere lieben Freundinnen Barbara und Ruth, mit denen wir schon einige Touren in der Gruppe (Marokko, Südosteuropa und Türkei) aber auch individuelle Touren in der Schweiz und in Deutschland gemacht haben. Die Wiedersehensfreude ist auf beiden Seiten riesengroß und wir verbringen einen sehr schönen Abend miteinander. Nach gemeinsamen Frühstück am anderen Morgen geht unsere Fahrt weiter. Uns bleiben noch ein paar Tage bis zur Fährüberfahrt nach Sardinien. Und was fällt uns deshalb als nächstes Ziel ein. Ja, wir haben es wieder getan, wir landen in Cannobio am Lago Maggiore, unserem ehemals so heißgeliebten Ort für zahlreiche Kurzurlaube in den Neunzigern und anfangs der Zweitausender Jahre. Bis wir beim letzten Aufenthalt eigentlich entschieden hatten, nie wieder hierher zu kommen, weil sich so vieles, und vieles nicht zum Guten nach unserer Ansicht, verändert hat.

Zumindest suchen wir nicht den überteuerten Campingplatz vom letzten Mal auf, sondern stehen auf einem neuen Stellplatz. Dabei haben wir Glück, dass wir noch einen Platz finden. Zahlreiche andere Womo’s steuern am Abend und in der Nacht noch diesen Platz an und müssen schließlich wieder kehrt machen oder stehen in den Seitenstraßen, wie wir später entdecken. Wir bleiben zwei Nächte und besuchen das immer wieder sehenswerte Städtchen mit der Promenade direkt am Lago Maggiore. Aber erneut müssen wir feststellen, dass weitere alteingesessene Geschäfte aufgegeben haben und die Atmosphäre der früheren Jahre weiter verloren geht. Dafür ist das Preisniveau gestiegen.

Auf jeden Fall verwöhnt uns das Wetter, wie auch am nächsten Tag in Cremona mit 24° und herrlichem Sonnenschein. Eigentlich hatten wir erwartet leere Straßen und geschlossene Geschäfte vorzufinden. Schließlich ist Karfreitag. Aber der ist wohl in Italien kein Feiertag.

Wir sind zunächst der Überzeugung noch nie in Cremona gewesen zu sein. Aber ich hege Zweifel, als wir den Stellplatz, ein Großer Parkplatz am Stadion, ansteuern. Mir kommt das alles hier ziemlich bekannt vor. Aber Zweifel bleiben auch bei mir, als wir die schöne mittelalterliche Innenstadt aufsuchen. Diese Zweifel werden wir wohl erst zu Hause bei der Durchsicht alter Reiseunterlagen zerstreuen können.

Cremona ist eine Stadt in der Lombardei, Italien, am linken Flussufer des Po inmitten der Po-Ebene mit 71.901 Einwohnern. Zugleich ist Cremona Verwaltungssitz der gleichnamigen Provinz.

Die Stadt wurde insbesondere bekannt durch die Geigenbauerfamilien Amati, Guarneri und Stradivari. Cremona wurde 218 v. Chr., also im selben Jahr wie Placentia (Piacenza), von den Römern als Vorposten gegen die gallischen Stämme gegründet. Es wurde 190 v. Chr. mit 6000 neuen Siedlern verstärkt und bald eine der blühendsten Städte Norditaliens. Wahrscheinlich bekam die Stadt 90 v. Chr. die Rechte eines Municipiums. (Wikipedia)

Heute am Samstag besuchen wir nochmals die Innenstadt, sehen uns das Violinmuseum an und im gleichen Gebäude eine Fotoausstellung bedeutender Fotografen des 20. Jahrhunderts, die Kriege und Not in Indien, Südkorea und Vietnam dokumentiert haben. Andere wiederum haben Berühmtheiten des Filmgeschäfts abgelichtet, wie z.B. Marilyn Monroe, Clark Gable und James Dean, und für das TIME-Magazin gearbeitet.

Anschließend geht es auf eine vergleichsweise kurze Etappe bis nach Pavullo nel Frignano, einem Ort nicht weit von Modena und der Ferrari-Hochburg Maranello.

Auf dem anvisierten kleinen Stellplatz an einem Park finden sich wieder zahlreiche Wohnmobile. Alles Italiener. Vielleicht auf Osterausflug.

Hier haben wir wieder Strom und ich kann meinen Laptop an das Netz hängen. Ich kann ihn zwar während der Fahrt über den Wechselrichter immer wieder nachladen, aber am Abend macht er schnell schlapp. Das Alter eben (vom Laptop!). Und das heißt, ich brauche einen Neuen.

 

Erwischt!

Aha. Da hat doch jemand gedacht es gibt noch eine Seite vor dem ersten Eintrag zur Sardinien-Tour. Nein den gibt es nicht. Der aktuelle steht immer oben.

Solltest du aber weiter runter scrollen, dann landest du bei unserer Tour durch 10 Länder des südlichen Afrikas 2016. Auch lesenswert.

Afrikas Süden wartet auf uns !!!

28. März 2016

Die Zeit des Wartens und der Vorbereitung geht nun langsam dem Ende entgegen und wir sind voller Vorfreude.

Wir gehen mit unserem Womo wieder auf Reisen und steuern ein Traumziel an; das südliche Afrika.

Bereits bei früheren Treffen von „Seabridge“, dem Reiseveranstalter mit dem wir schon Marokko, Südosteuropa und die Türkei besucht hatten, hatten wir von der Tour „Die Seele Afrikas“ gehört, die 2012 durchgeführt wurde, und waren interessiert. 2014 fiel sie wegen mangelnder Nachfrage aus, aber die Reisevorstellung und ein Bericht eines Teilnehmers 2015 in Bad Dürrheim, bei einem erneuten Treffen, hat offenbar nicht nur uns überzeugt. Gleich zwei Gruppen starten dieses Jahr und wir gehören zur Gruppe 1, die eine Woche früher als die zweite starten wird.

Bei aller Begeisterung haben wir uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, denn die Reisekasse für eine Tour über 130 Tage in Afrika, mit eigenem Wohnmobil, muss schon entsprechend gefüllt sein. Aber wann, wenn nicht jetzt, haben wir uns gesagt und gebucht.

Ein Teilnehmertreffen im Herbst, brachte nicht nur Kontakt mit Mitreisenden, von denen wir einige schon kannten, sondern auch eine Fülle von Informationen zur Reisedurchführung und insbesondere deren Vorbereitung. Mehrseitige Checklisten über notwendige Papiere, Impfungen, nötiges Zubehör und Ersatzteile mussten abgearbeitet werden. Besondere Spannung kam auf, als es auf die Verschiffung zuging. Auf einmal war vieles von dem was zur Mitnahme empfohlen war, auf Weisung der Reederei nicht zum Transport im Womo zugelassen. Auf einfachen Nenner gebracht: Im Wohnmobil darf grundsätzlich nur das mitgeführt werden, was auch in einem gemieteten Wohnmobil zur Ausstattung gehört. Und dies sind jedenfalls keinerlei persönliche Gegenstände.

Aber auch dieses und weitere Probleme haben wir erfolgreich gemeistert und unser Womo ohne Beanstandungen am 21.03. in Bremerhaven bei der Reederei abgeliefert.

unser Womo auf dem riesigen Hafengelände
unser Womo auf dem riesigen Hafengelände
alles gesichert
alles gesichert
das umrandete Schiff in der Bildmitte ist unsere "Undine"
das umrandete Schiff in der Bildmitte ist unsere „Undine“
Die "Undine" in Bremerhaven
Die „Undine“ in Bremerhaven

Unseren Aufenthalt in Bremerhaven haben wir auch gleich für eine Hafenrundfahrt genutzt und das „Auswandererhaus“ besucht. Ein Besuch dieses lehrreichen Museums sei all jenen angeraten, die in der aktuellen Situation um Flüchtlinge eine Krise sehen.

Auswandererhaus Bremerhaven
Auswandererhaus Bremerhaven

Nach unseren Informationen sollte die „Undine“, das Schiff, dass u.a. unsere Womo’s nach Port Elizabeth in Südafrika bringen soll, bereits am 25.03. ablegen. Aber wie auf der Webcam des Hafens deutlich zu erkennen ist, liegt es immer noch im Hafen. Hoffentlich kein schlechtes Omen. (PS.: am anderen morgen war es ausgelaufen)

noch nicht abgelegt
noch nicht abgelegt

Wir gehen jedenfalls zuversichtlich davon aus, dass die „Undine“ mit unserem wohlbehaltenen Womo In Port Elizabeth liegt, wenn wir am 20. April mit dem Flieger dort eintreffen.Eine Übernachtung im Hotel haben wir vorsorglich gebucht.

Unsere 130-tägige Tour wird uns dann über rund 20.000 km nicht nur durch Südafrika, wo wir 2007 schon einmal waren, sondern auch nach Lesotho, Swasiland, Mosambik, Malawi, Tansania, Sambia, Simbabwe, Botswana und Namibia führen. Auch ein Abstecher nach Sansibar ist vorgesehen.

unsere Tour
unsere Tour

Eine tolle Reise. Und wir hoffen ihr seid neugierig und verfolgt uns virtuell. Ob wir wie bei früheren Reisen nahezu täglich berichten werden, hängt von den Tagesabläufen und vor allem der Internetverfügbarkeit ab. Also abonniert am besten unseren Blog.

Nur noch 8 Tage

Der Zeitpunkt der Abreise rückt allmählich näher, aber wir sind noch nicht nervös. Im Internet habe ich hin und wieder den Standort des Schiffes mit unserem Womo an Bord verfolgt. Ursprünglich hatte es geheißen, das Schiff geht nonstop nach Südafrika. Aber dann legte es zunächst in Zeebrügge (Belgien) an, dann in Southampton (GB) und schließlich in Santander (Spanien). Wir hatten uns schon Sorgen gemacht. Aber nun bewegt es sich auf der Höhe von Liberia (Westafrika) und soll doch tatsächlich am 19.04. in Port Elizabeth ankommen. Ob das Schiff inzwischen von Piraten gekapert wurde, war im Internet leider nicht auszumachen.

Aber ich habe im Netz auf Hinweis noch etwas gefunden: Einen Bericht von „Bremen Eins“. Hier dazu der entsprechende Link:

http://www.radiobremen.de/bremeneins/buntes/wohnmobil-afrika-urlaub100.html

Die Recherche zu dem Bericht ist allerdings nicht ganz korrekt. Die haben uns doch einfach unterschlagen, schließlich kommen wir weder aus Süddeutschland, noch aus der Schweiz.

Und wir starten eben nicht im Konvoi, dann wären wir nicht mitgefahren, „sondern jeder für sich und doch nicht allein“, so auch der Slogan des Veranstalters. Soll heißen, tagsüber ist jeder sich selbst überlassen oder tut sich mit anderen zusammen und am Abend treffen wir wieder am vorbestimmten Ort aufeinander.

Also die Spannung steigt und so langsam werden wir mal unsere Sachen vorsortieren. Nächste Woche wird es dann ernst.

Start mit Hindernissen

19.04.2016 Brandenburg-Hannover-Frankfurt/Main

Es geht los.

Zu um 11 Uhr haben wir uns mit Mandy verabredet. Sie wird uns mit ihrem Auto nach Hannover begleiten, wo wir dann in den Zug nach Frankfurt/Main steigen werden.

Ich darf fahren.

Wir starten zwar mit halbstündiger Verspätung, nachdem uns vorher schon langweilig war, aber wie das immer so ist, am Ende fällt uns doch noch etwas ein und wenn es Astrids Morgenmantel ist, der nun doch noch mit soll.

Wir aber haben genug Zeitpuffer und wie wir erfahren, hat der Zug auch eine halbe Stunde Verspätung. Trotzdem reicht auch in Frankfurt die Zeit um noch etwas zu essen, bevor uns Mandy hilft unsere zahlreichen schweren Gepäckstücke zum Bahnsteig zu bringen. Der Zug lässt uns nicht viel Zeit zum Abschied nehmen. Gepäck rein, kurz umarmen und schon kommt das Abfahrtsignal und Mandy steht draußen. Ein paar Tränen fließen trotzdem.

Wir gönnen uns 1. Klasse, was eine gute Entscheidung ist mit unserem ganzen Gepäck.

Auch, dass wir direkt am Flughafen aussteigen und direkten Zugriff auf einen Gepäckwagen haben kommt uns zu Gute.

Astrids Lieblingsbeschäftigung
Astrids Lieblingsbeschäftigung

Das war’s dann auch der guten Dinge. Beim Zoll die erste Panik, nachdem wir das Großgepäck bereits losgeworden sind und für die dritte Reisetasche 100 € nachlösen mussten. Und wer hat Schuld? Ich.

Bei der Gepäckdurchleuchtung sollten Laptop, Tablet und Smartphone aus der Tasche genommen werden. Was mache ich, vergesse natürlich den Laptop. Die erste Verwarnung, Dann die Tasche nochmal durch. Wieder vergebens. Ich soll doch, so die Behauptung, ein Messer darin haben. Ich, mir keiner Schuld bewusst, packe mit dem Beamten alles aus und siehe da, in einer Hülle, ein Funktionstaschenmesser. Zum Glück war die Klinge nicht lang genug und ich durfte es behalten.

Ich könnte jetzt auch alles abstreiten. Die Beweisfotos, die Astrid für die Familie gemacht hat, musste sie jedenfalls unter Aufsicht wieder löschen.

20.04.2016 Johannesburg- Port Elizabeth

In Johannesburg, nach ruhigem Nachtflug, erneute Probleme. Wir haben Zeit und wir steuern den ersten Geldautomaten an um erst einmal flüssig zu sein.

Ich werde fündig und versuche mein Glück. Weil der Automat nur 1.200 Rand maximal vorgibt, was lediglich rund 75€ entspricht, nehme ich die Taste, die manuell eine größere Summe möglich macht. Der Automat meckert auch nicht, nimmt nur zunächst meine PIN nicht an und nach Neueingabe verweigert er den Dienst, bringt eine Störungsmeldung und rückt meine VISA-Karte nicht mehr raus.

Zu unserer Unterstützung haben wir zum Glück Beate und Klaus, ein Pärchen aus Wangen im Allgäu an unserer Seite und ich begebe mich mit Klaus zur Bankfiliale im weitläufigen Flughafengebäude. Die einzige anwesende Dame macht uns klar, dass der entsprechende Mitarbeiter erst um 9.00 seinen Dienst beginnt und sie ihm eine Mail senden wird. Es kommt wie es kommen muss. Bis unsere Zeit abläuft kommt kein Mitarbeiter.

Ich bitte Mandy, als letzte Möglichkeit, die VISA-Karte sperren zu lassen, was auch funktioniert.

Damit noch nicht am Ende, bekomme ich zunächst Probleme mit meinem Boarding-Pass. Der QR-Code ist nicht lesbar. Beim Aushändigen hatte eine Mitarbeiterin einen großen Kringel durch den Code gemacht, der nun dessen Lesbarkeit behinderte. Aber schließlich werde ich doch durchgelassen. Kommt noch das Handgepäck. Auch hier sucht man nach einem unzulässigen Gegenstand, mein Messer. Ich helfe fleißig mit, indem ich versuche dieses immer in eine andere Ecke der Tasche zu schieben und nach mehrmaligen erfolglosen Versuchen werde ich auch durch gelassen.

Aber auch Astrid ist diesmal dran. Ihr Rucksack wird mehrfach durchleuchtet. Am Ende finden sie Haarklemmen, die sie aber auch behalten darf.

Anflug auf Port Elizabeth
Anflug auf Port Elizabeth

Der anschließende Flug nach Port Elizabeth ist zeitlich überschaubar und kurz vor 13 Uhr landen wir am Ziel unserer heutigen Etappe. Renate, unsere Reiseleiterin, empfängt uns schon am Flughafen, hat bereits Taxis organisiert und wir landen, welch ein Zufall, gemeinsam mit Beate und Klaus im gleichen Hotel, dem African Beach. Ich war allein in dem einen Taxi, während sich die anderen drei, mit dem meisten Gepäck, in dem zweiten drängeln mussten. Ich wollte natürlich, wie nicht anders zu erwarten heute, zunächst auf der falschen Seite (Linksverkehr) in das Taxi steigen. Nachdem der Fahrer unterwegs in einer mir nicht verständlichen Sprache telefonierte, habe ich ihn nach dieser Sprache befragt. Es war Xhosa, die Sprache mit den Klicklauten. „Mandela Language“, sei es gewesen,meint er.

Und nun ist erst einmal duschen und Pause angesagt, bevor wir uns am Abend alle treffen werden. Zuvor müssen wir noch Geld besorgen, um morgen unser hoffentlich unversehrtes Womo am Hafen auslösen zu können.Pause

 

Port Elizabeth und Ressort Willows

21.04.2016 Port Elizabeth – African Beach B&B

schöne Unterkunft
schöne Unterkunft

unser Gepäck

großes Bad
großes Bad

Unsere Unterkunft, obwohl nur B&B, ist vom Feinsten. Großzügiges Zimmer und noch größeres Bad, mit großer Eckbadewanne und zwei Duschen. Und das Frühstück am nächsten Tag ließ auch nichts zu wünschen übrig. großes Bad 2

Aber erst zum Rest des gestrigen Tages: Das Wichtigste, wir haben ausreichend Geld am Automaten bekommen und nein, es ist keine weitere Karte abhanden gekommen.

Nach einem ausgiebigen Fußweg erreichen wir das Beach Hotel, das wie der Name schon sagt am Strand liegt und in dem einige unserer Mitreisenden untergebracht sind.

Hier haben alle bei einem üppigen abendlichen Buffet Gelegenheit näher Bekanntschaft miteinander zu machen. Davon wird auch rege Gebrauch gemacht und es bilden sich auch bereits kleinere Grüppchen. Etwas unsicher, wegen dem vielen Geld was wir mit uns rumtragen, machen wir uns später zu Fuß auf den Heimweg und alles geht gut. Niemand behelligt uns.

Am morgen wiederum Treffpunkt im Beach Hotel. Jetzt mit dem Hafenagenten, der uns alle gleich auch kräftig abkassiert, bevor wir dann zum Hafen fahren um endlich unsere Womo’s in Empfang zu nehmen, verbunden mit der Hoffnung sie so vorzufinden, wie wir sie in Bremerhaven abgegeben hatten.

Ein Einheimischer fährt uns zum Hafen und zunächst zum falschen Tor mit der Folge, dass wir eine eigenartige Prozedur zweimal erleben dürfen. Ein Posten streckt uns ein Gerät entgegen, direkt vor das Gesicht. Wir wissen damit zunächst nichts anzufangen, halten das Gerät für einen Scanner bzw. eine Kamera, bis wir aufgefordert werden auf einen Sensor zu pusten. Alkoholkontrolle. Im Hafen sind 0,0% gefordert. Zum Glück hatte sich der Weinkonsum am Abend in Grenzen gehalten.Alkoholkontrolle

Die Fahrzeugübernahme erfordert viel Bürokratie und Geduld, getreu nach dem Motto der Afrikaner: „Ihr (wir Europäer) haben die Uhr, wir (die Afrikaner) haben die Zeit“.

KontaktaufnahmeAber alles geht gut, die Fahrzeuge sind ok. und Klaus und ich starten gemeinsam um unsere Frauen im Quartier abzuholen die dort auf dem Gepäck sitzen.

Nach wenigen Kilometern bereitet uns der Linksverkehr keine Probleme mehr, obwohl mich gestern eine Aussage etwas verunsichert hatte. Auf die Frage ob bei Linksverkehr auch links vor rechts gilt, bekam der Frager Zustimmung signalisiert. Ich gleich gegoogelt und siehe da, ich hatte natürlich recht, auch bei Linksverkehr gilt rechts vor links.

Viel zu fahren gibt es heute nicht mehr. Der erste Campingplatz den wir ansteuern gehört auch noch zu Port Elizabeth, sodass uns genügend Zeit für einen ersten Einkauf bleibt.

Nur SIM-Karten haben wir noch nicht bekommen.

Mein Tablet und Sygic, das Navigationssystem, in das ich die Karten aller zu bereisenden Länder geladen habe, bereitet mir noch Probleme. Es nimmt nicht die Koordinaten in dem uns vorliegenden Format. Und für das „Ressort Willows“, was wir ansteuern wollen, liegt uns keine richtige Adresse vor. Deshalb müssen wir später auch noch einmal an der Küste wenden, weil wir in der falschen Richtung unterwegs waren.

Der Platz liegt direkt am Meer und ist ausgesprochen großzügig angelegt und verfügt über eine gute Ausstattung.

Viel ausgeräumt aus unseren Taschen wird nicht mehr und später treffen wir uns noch mit Beate und Klaus zu einem Glas Wein.

22.04.2016 Port Elizabeth – Ressort Willow’s

Wir haben gut geschlafen und nach dem Frühstück machen wir uns zu einer erneuten Einkaufstour auf den Weg. SIM-Karten müssen her, was am Ende auch kein größeres Problem darstellt. Eine Gasflasche für unseren Grill bekommen wir auch noch und zum guten Schluss kommen wir dann pünktlich auf die Minute zur ersten Besprechung um 17.00 Uhr wieder im Camp an.

Wir beginnen und enden mit einem „Amarula“, einem Sahnelikör aus Früchten des Marula-Baumes, und dazwischen jede Menge Informationen.

Morgen beginnt dann die eigentliche Tour.

An dieser Stelle herzlichen Dank allen Kommentatoren für ihr großes Interesse und die lieben Zeilen. Wir freuen uns, dass ihr uns mit soviel Anteilnahme begleitet. Wir hoffen, dass wir euch nicht enttäuschen werden. Auch diejenigen die bislang „nur“ mitgelesen haben, begrüßen wir herzlich auf unserem Blog.

Noch ein Nachsatz:

Heute und auch künftig wird sich Astrid mit „Zwischenrufen“ an der Ausgestaltung des Blogs beteiligen. Nicht regelmäßig, aber wenn sie auftaucht, dann sind ihre Texte an der kursiven Schrift auszumachen.

Man war das alles eine Aufregung am Anfang!!!  Ich glaube, das lag an Egon’s rotem T-Shirt. Er hat wohl schon von weitem “hier” gerufen.

Aber jetzt läuft alles prima, das Geld geht auch schon weg wie “warme Semmeln”. Das Auspacken der 3 Reisetaschen ging schneller als gedacht, natürlich haben wir auch festgestellt, dass wir zuviel dabei haben. Dabei habe ich hier bestimmt keine Probleme z.B. eine Hose zu bekommen!!!! Wenn man sieht wie ausgeprägt die Figuren der meisten Frauen sind – olala 😨dazu hautenge Leggings oder aber ,was meinem Egon sogar aufgefallen war, hautenge Overall’s 😲

Er wünscht sich jetzt auch so ein Teil und dann ganz aus Elastik !!! Und schön glänzend 😄

Aber eins muss ich sagen, freundlich und zuvorkommend sind hier die Leute. Jeder versucht einem zu helfen, egal ob es der einfache Hilfstankwart oder der Verkäufer ist. Wir haben bis jetzt nur sehr gute Erfahrungen gemacht, hoffen wir mal, dass es so bleibt !!

Heute habe ich auch schon eine Führung durch unser Womo gemacht. Als wir aus der Mall mit unserem Einkauf raus kamen, standen 2 Schwarzafrikaner davor und betrachteten die Aufkleber auf dem Womo. Nach den Fragen – woher, wohin, weshalb und wieso, waren sie sehr erfreut, dass wir solch eine Reise durch ihr Afrika machen. Als sie sich noch im Innern vom Womo umschauten, sagte der eine, dass es grösser als sein Haus wäre ( na ja, bei den Elendshütten die wir schon gesehen hatten).

Reiseerlebnisse mit und ohne Wohnmobil