Sofia

24.09.
Heute ist die Hauptstadt dran. Sofia ist mit 1,5 Mio. Einwohnern die größte Stadt Bulgariens. Bereits die Römer haben hier gesiedelt aber ihre Blütezeit erlebte sie erst nachdem die Russen gemeinsam mit den Bulgaren die Türken nach 500-jähriger Herrschaft vertrieben haben. Daraus erklärt sich auch das besondere Verhältnis der Bulgaren zu den Russen, was auch die Zeit des Kommunismus überdauert hat und auch Begründung dafür ist, dass noch heute im ganzen Land viele Statuen und Monumente zu finden sind aus der Zeit des Kommunismus. Nur das Dimitroff-Mausoleum ist beseitigt worden und kommunistische Symbole wie z.B. der rote Stern auf dem ehemaligen Gebäude des ZK. Unseren Rundgang beginnen wir bei der bekannten Nevski-Kathedrale, sehen das Ehrenmal für die russischen Soldaten mit dem Zar Alexander II., weitere Kirchen, so die älteste mit 400 Jahren und erleben die Wachablösung vor dem Präsidentenpalast. Am Archäologischen Museum findet eine Demo statt
Wir sehen Nationaltheater, Dreharbeiten vor der Kunstgalerie, und bummeln in der Markthalle. Eine lebendige, farbenfrohe Stadt die einen sympathischen Eindruck vermittelt.
Mittagessen findet in einem urigen Restaurant statt. Einen Besuch im Archäologischen Museum schenken wir uns und bummeln stattdessen durch die Fußgängerzone. Die zweistündige Rückfahrt endet am Campingplatz als die Sonne längst untergegangen ist.

4 Gedanken zu „Sofia“

  1. Ich lese heute erst die Berichte der letzten 3 Wochen (interessant wie immer, und so schoene Fotos), weil Jeff und ich selber seit ueber 2 Wochen unterwegs sind und manchmal keine Internetverbindung haben. Sofia sieht ja ganz anders aus, als ich mir das immer vorgestellt hatte. Ich dachte, dort gibt es im Zentrum ueberwiegend zugige, leere Strassen mit haesslichen, stalinistischen Monumentalbauten. Scheinbar haben die Kommunisten doch nicht alles schoene Alte kleingekriegt. Liebe Gruesse an Euch beide von der australischen Nordostkueste

    1. Wir waren sowohl von Bulgarien als auch von Rumänien positiv überrascht. Die protzigsten Prunkbauten stehen allerdings in Bukarest. Aber auch dies gehört eben zur Geschichte dieser Länder. Macht sie aber deswegen nicht weniger sehenswert. Schöne Grüße nach Down Under.

  2. Nach 3 Wochen unterwegs mit Spannung Eure Berichte gelesen. Ich staune wie umfangreich Eure Blogs sind und wie oft ein neuer folgt. Bravo!
    Wir wünschen Euch weiterhin eine spannende und abwechslungsreiche Reise auch abseits der vorgegebenen Route.

    1. Ja so ein Blog ist schon ziemlich aufwendig. Astrid beschwert sich schon darüber, wieviel Zeit ich damit verbringe. Aber nun habe ich damit angefangen und will auch keinen enttäuschen. Ob das auf allen weiteren Reisen in gleichem Maße fortgesetzt wird, versehe ich noch mit Fragezeichen. Aber schön ist es, wenn man ein Feedback erhält. Wenn nur nicht so häufig der Internet-Zugang so eingeschränkt wäre.

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