Abschied von Bulgarien

26.09.                                                                                                                                       Wir verlassen das schöne Rila-Gebirge und den idyllisch gelegenen Platz, der allerdings seine Infrastruktur noch verbessern muss. Es gibt nur drei Toiletten hier, die gleichzeitig auch Duschen sind. Sie sind zwar sauber, aber beim duschen wird auch die Toilette und das Papier mit geduscht. Die Entsorgung für die Chemietoilette mutet an wie ein mittelalterliches Plumpsklo und der Strom ist derart schwach, dass unser Kühlschrank automatisch auf Gasbetrieb umschaltet. Aber die Umgebung entschädigt. Am Rila-Kloster halten wir noch einmal an, damit Astrid noch Briefmarken kaufen kann. Die Postkarten müssen noch in den Kasten bevor wir Bulgarien verlassen. Durch das Tal nehmen wir die gleiche Strecke wie gestern und finden den grünen Moskwitsch wieder, den wir unbedingt noch im Bild festhalten wollen.MoskwitschSchweine und Pferde überqueren kurz darauf die Straße und werden auch noch festgehalten. Einem alten Mann der an der Straße Honig verkauft, gibt Astrid unsere letzten Lewa.

Bevor die Straße in die nach Süden führende Hauptstraße mündet entdecken wir den Autofriedhof wieder den wir gestern schon gesehen hatten und halten an. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich das Gelände als Sammlung alter Autos, Motorräder und sonstiger Gerätschaften. Wir entdecken viel Bekanntes aus ehemaliger DDR-Produktion.

Wir kommen schnell voran auf der gut ausgebauten Straße und nähern uns schnell der griechischen Grenze. Das gibt uns Gelegenheit kurz nach Melnik abzubiegen, zumal eine Baustelle uns die Weiterfahrt verbietet. Melnik gilt offiziell als die kleinste Stadt Bulgariens und ist ein Zentrum des Weinanbaus. Ein hübsches Städtchen, was aber im Sommer vermutlich sehr stark von Touristen frequentiert ist wie die zahlreichen Hotels vermuten lassen. Umgeben ist der Ort von Sandsteinfelsen, die teilweise wie Pyramiden abgetragen sind.

Wir nehmen die Strecke über die Weinberge und legen hier noch einen Stopp ein, bevor wir uns der Grenze nähern.

3 Gedanken zu „Abschied von Bulgarien“

    1. Ja, die Mama ist so. Wegen der Ersatzteile hast du recht. Da könnte man sicher etwas finden. Ich verrate dir dann genau wo es war.Ich konnte nicht danach fragen. Der Besitzer war weggefahren und hat uns allein gelassen.

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