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Zwischenruf

Eigentlich wollten wir heute grillen, Fleisch war eingekauft und die übrigen Zutaten auch. Aber es kam wieder einmal ganz anders.
Wenn einer von uns Geburtstag hat, gibt er oder sie, einen aus 😊 Also floss der Alkohol und die selbstgemachten Dipp’s waren super !!!
Das halte ich nicht lange aus !!! Ich hab ja schon immer gesagt “ Camper sind Alkoholiker “ 😉
Aber schön war der Abend, wer war der letzte, dreimal könnt ihr raten !!!!!

Zwischenruf


Gestern Abend standen wir mit unseren Womos direkt an einem Surferstrand, endlich mal junge Leute ☺
Bis spät in den Abend warteten sie auf die perfekte Welle. Es war ein toller Anblick, die untergehende Sonne und dann die Surfer!!
Eine kleine Episode am Rande, ich lag mehr oder weniger auf meinem Stuhl faul in der Sonne und die Augen geschlossen, plötzlich huschte etwas über meinen Füßen, im Augenwinkel sah ich eine kleine Schlange und schrie entsetzt auf, sehr zum Lachen der Kinder die eine Gummischlange am Band hatten. Das alles nahm die Mutter im Video auf und freute sich diebisch darüber 😃 Hinterher konnte ich auch darüber grinsen !!
Übrigens, meistens ist die Straße hier einspurig, sehr gut ausgebaut und mit einem breitem Standstreifen. Wenn ein Auto überholen möchte, fährt man auf den Standstreifen und alles läuft perfekt ab, jeder bedankt sich mit kurzem Blinken der Lichthupe. 👍
Soviel Rücksichtnahme könnte man in Deutschland auch einführen!!
Noch was für die Autofahrer unter euch zum Ärgern , der Dieselpreis liegt hier bei ca. 0,60 Cent pro Liter 😜

Zwischenruf

01.05.

Ein kleiner Nachtrag noch von mir. Das mit der Wasserleitung hatte uns doch den ganzen Abend versaut. Wir waren so richtig in Stimmung nach den ganzen Weinproben und dann das 😈. Egon hatte zu tun das Leck zu finden, er schwitzte wie ein ………, dann endlich haben wir unter der Spüle den Urheber gefunden. Ein Schlauch wo 3 Leitungen zusammen kommen , hatte sich gelöst 😭 und dann hatte sich noch das Wasser in einer Vertiefung gesammelt wo man schlecht ran kommt. Aber wir haben gemeinsam das Problem vorerst gelöst 😊. Jetzt muss alles nur noch trocknen. Ich hoffe, jetzt sind andere dran- es reicht 😜
Der heutige Tag hat alles wieder wett gemacht, die Sonne schien und wir haben die Fahrt genossen. Picknick gemacht und den Sonnenuntergang am Meer im Liegestuhl verbracht.
Übrigens hatten wir heute wieder eine Führung in unserem Womo. Die Leute sind immer hoch erfreut, wenn sie sich alles ansehen können , das heißt auch, es muss immer aufgeräumt sein 😏. In Zukunft werde ich Trinkgeld nehmen 👍

Zwischenruf

16.05.
Eins muss ich noch los werden.
Die Begegnung mit Egon’s Lebensretter hat uns, bzw. Egon selbst, ganz schön ergriffen. Denn immerhin hatten wir ihm viel zu verdanken. Wäre er nicht gewesen, ich mag gar nicht daran denken. Auf jeden Fall hatten wir beide nach der Begegnung mit Mister Potgieter fast „Pippi“ in den Augen und uns nochmal ordentlich gedrückt. Schön das man sich noch hat und das Leben genießen kann 😊👍
Jetzt was ganz anderes.
Mich hatte es doch wirklich erwischt, wie sagt man so schön, “ Montezumas Rache“. Dabei war der Salat richtig lecker, aber wahrscheinlich das Dressing!!
Aber ist ja egal, ich habe es überlebt und lange war es ja auch nicht. Aber als wir auf Safari waren und ich immer Ausschau halten sollte nach gefährlichen Tieren, sind mir vor Müdigkeit die Augen zu gefallen oder ich hatte wahnsinnige Magenschmerzen 😢 trotzdem haben wir als einzige einen Leoparden gesehen, sehr zur Freude von Egon 😉
Ein Gutes hatte das ganze, ich habe wieder ein bisschen abgenommen und mal keinen Alkohol getrunken 😛
Und nun das.
Heute haben wir mal wieder einen sogenannten “ Hump “ mit genommen 😠. Das sind quer über die Straße große Hügel, wenn man Glück hat sind sie gekennzeichnet, aber leider nicht immer !! Auf jeden Fall haben wir erst bei der Grenze von Swasiland zu Südafrika festgestellt, wie es im Womo hinten aussieht ! Denn der Grenzer wollte sich mal wieder unser Womo von innen ansehen und dann das 😲
Der muss auch gedacht haben, na die haben ja eine Unordnung zu Hause !!k-IMG_20160516_093315
Auf jeden Fall hat sich durch die ganzen unmöglichen Straßen schon unsere Kühl/Gefrierkombination aus der Verankerung gelöst, aber Gott sei Dank, gibt es hier auch sehr sehr große Baumärkte und mit Hilfe einer Übersetzer-App bekommt man alles 😊
Ich kann nur zum 100. mal schreiben, wie sehr nett hier die Leute sind, sie versuchen immer einem zu helfen .
Vor allen Dingen die Autofahrer, immer dieses Geblinke um zu Überholen und dann das Bedanken, ich merk ihm richtig an wie er das genießt! !
Das wird ihm bestimmt zu Hause fehlen 😉

Zwischenruf

30.5.

Nun muß ich doch auch mal wieder meinen Kommentar abgeben.
War das eine Aufregung in den letzten Tagen. Alles war so friedlich am karibischen Strand. Na gut, als wir die Strecke bis dahin ( 12 km rote Sandpiste mit etlichen Löchern und Dellen ) gefahren waren, hatte mir Egon schon ein bißchen Angst gemacht als er sagte, hoffentlich müssen wir nicht bei Regen hier wieder lang 😯
Aber erst einmal kam ja abends unser Meeting wo uns unsere Reiseleiterin erklärte, dass sie für uns keine guten Nachrichten hätte. 😦
Entweder weiter mit Militärbegleitung und Hubschrauber oder aber wir verlassen Mosambik und versuchen unser Glück woanders. Da wurde uns doch ganz mulmig, zumal sie noch sagte, dass eine Militärbegleitung nicht immer das Beste sei, da wird man schnell mal zur Zielscheibe 😨
Alle waren wir uns einig, dass wir umkehren, keiner wollte das Risiko eingehen durchlöchert zu werden .
Als dann noch in der Nacht der Regen einsetzte und die Angst dazu kam, nicht mehr den steilen Berg rauf zu kommen, war die Nacht gelaufen 😩
Es hieß, dass wir um 7.00 Uhr losfahren, aber dann kam alles anders.
Wir drei mit dem Vorderradantrieb sollten doch die Ersten sein. War das alles eine Aufregung, bei den Männern wusste es jeder besser wie man da rauf kommt und wir Frauen waren ganz durcheinander. Wie Egon es schon schrieb, bloß gut das wir nicht die Ersten waren. Das krachte und die Räder drehten durch und die Fahrzeuge mussten wieder rückwärts runter 😨
Aber der zweite Anlauf ging super , Egon kam ohne Schaden rauf und so dauerte es eine ganze Weile, bis alle Fahrzeuge oben waren.
Im Konvoi ging es dann die 12 km lange Sandpiste zurück zur Straße. Ohne stecken zu bleiben 😊
So nach und nach haben wir uns dann wieder getrennt und jeder hatte so seine Erlebnisse.
Wir mit dem Boot, aber das hat Egon ja schon geschrieben.
Eins muss ich aber euch noch zu Mosambik erzählen was mir so aufgefallen war. Das zum Beispiel das Essen aus dem Kofferraum ausgeteilt wird ( daher Essen auf Rädern 😉) Da stehen einfach Töpfe drin mit fertigem Essen !!
Oder, dass die Menschen auch hier in einer Schlange anstehen, so wie wir früher, ohne vielleicht zu wissen was es vorne gibt !!
Die Kinder ihren Schulunterricht im Freien unter einem Baum erhalten oder in dem Klassenraum auf der Erde.
Frauen tragen meistens bunte Tücher um ihre Hüften und sind im Gegensatz zu Südafrika schlank und rank und oft auch sehr hübsch ☺
Auch haben wir uns gefragt, woher haben die Leute eigentlich die vielen Fahrräder, oft sogar Mountainbikes.
Von uns zwei Warndreiecke verlangen, aber selber bei Unfällen einfach nur Grünzeug auf die Straße legen, das geht natürlich auch 😉
Was sie in den meisten Fällen nicht so gerne sahen war, sie zu fotografieren. Ich denke, dass ihnen die Armut peinlich war.
Auf jeden Fall waren sie alle sehr nett und freundlich, keine schlechten Erfahrungen, sogar einige Adressen bekamen wir, also rund um kann man Mosambik empfehlen, es ist kein ausgesprochenes Reiseland, aber um Afrika kennen zu lernen eine gute Erfahrung👍😊

Zwischenruf

Wow , jetzt sind wir in Botswana 👍
Schon 8 x die Grenze überschritten und doch jedesmal ein anderes Prozedere 😉
Aber langsam hoffen wir zu wissen wem man trauen kann, denn es gibt auch Schlepper die nur unser Geld wollen ! Heute hatten wir wieder Besuch von einem Zöllner der sehr interessiert war an unserem Womo. Er kam aus dem Staunen nicht heraus als er auch noch unsere Dusche sah 😮 Andere von uns hatten nicht soviel Glück, denn nach dem Zoll kommt hier in Botswana noch eine Desease Control ( Tierseuchenkontrolle ) es darf nämlich kein Frischfleisch eingeführt auch hier gekauftes nicht transportiert werden. Ich weiß zwar nicht wie das geht wenn ich im Supermarkt Fleisch kaufe, aber wir werden ja sehen 😉 Aber komischer Weise wollten die Kontrolleure von 2 Womos jegliche Früchte, kein Fleisch, vielleicht hatte die Mutti zu Hause das in Auftrag gegeben 😃
Übrigens, anders als erwartet und erzählt, ist hier der Supermarkt genauso gut gefüllt wie in Südafrika, also kein Hungern und Abnehmen 😕
Unterwegs begegnen uns viele Eselkarren, meist 4 spännig und sehr viele Warzenschweine rennen umher, also das Abendbrot wäre gesichert 😉. Was uns auch noch auffiel, das auf der Straße manchmal “ Air Strip “ stand. An diesen Stellen waren die Straßen breiter und ein Posten stand bereit. Wahrscheinlich werden die Kleinflugzeuge gleich auf der Straße landen, viel Verkehr ist ja nicht gewesen.

An der Grenze zu Zimbabwe sollten wir eigentlich von „Silvester“ ( ein Einheimischer )betreut werden, wer aber nicht kam war er, vielleicht hat er Neujahr gefeiert !!!!
Auf jeden Fall betreute uns ein sehr netter Guide von einer anderen Truppe, inclusive Bauchtanz 👍

Zambia, die Grenze hatte es in sich. 2 Stunden brauchten wir bis wir passieren konnten. Ein hin und her, etliche Versicherungen mussten abgeschlossen werden, von einem Schalter zum nächsten und das alles bei der Hitze 😩 dann erst mal ein Café gesucht, den Versuch unternommen ins Internet zu kommen ( es klappte kurz )
Egon stellte auch fest, dass die Frauen sehr gut gekleidet waren und tolle Frisuren hatten ( wäre schön wenn er es bei mir auch mal sehen würde 😦) aber recht hatte er! Mir war es auch aufgefallen!
Dass es viele Polizeikontrollen gab, hatte Egon ja schon geschrieben, alle sehr sehr nett und freundlich, außer, dass sie mich mit “ Mam oder Mama “ anredeten. Ich war erst sehr erbost darüber, ich kam mir vor wie 97 😬, aber von unseren Mitreisenden wurde ich aufgeklärt, dass es eine Ehrbezeichnung mir gegenüber wäre, na hoffen wir mal !!!!
Einen Sundowner mit Blick auf dem Luangwa Fluss
das hat schon was, so lässt sich Afrika aushalten und nicht schon 28° am frühen Morgen kurz nach dem Aufstehen 😎, aber was soll’s, der Abend ist unter einem super klaren Sternenhimmel mit ganz ganz vielen Sternen und der Milchstraße umso herrlicher. Zumal Jamal und ein Einheimischer am Feuer trommeln. Ich versuche mich natürlich auch, mit mäßigem Erfolg, aber Spaß hatten wir.
Heute sollten wir um 11 Uhr an der Grenze zu Malawi sein, nur 20 km entfernt von unserem Camp, aber bereits um 9.17 Uhr waren wir die Letzten 😨. Wir haben manchmal das Gefühl, einige Mitreisende wollen unbedingt die Ersten auf dem nächsten Platz sein damit der beste Platz gesichert ist 😉. Sollen sie machen, wir hatten ein super Frühstück in der Sonne und genossen das Ausschlafen und die Ruhe. Denn in der letzten Zeit war es doch eine Hetze und wir sind beizeiten und ohne Frühstück losgefahren. Habt keine Angst, wir sind nicht verhungert, haben wir es doch unterwegs nachgeholt 😜
Was mir auch noch auffiel gleich nach der Grenze , dass die Kinder ( davon gibt es sehr sehr viele ) immer freundlich winken. Als wir z.B. bei einer Polizeikontrolle warten mussten sah ich wieder Kinder am Straßenrand. Ich winkte und sie versteckten sich erst, aber als ich lachte und Grimassen machte wurden es immer mehr und mehr und sie rannten uns noch winkend eine Zeit hinterher. So kann man mit kleinen Gesten ihnen auch eine Freude bereiten 😊

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Man war das gestern aufregend!!! Bei der Tour zu den Felsmalereien ging ich teilweise mit unserem netten Führer vor dem Womo her um zu schauen, ob wir überhaupt durch kommen. Also um es ehrlich zu sagen, hätte ich es gern abgebrochen 😯 ich fand es viel zu gefährlich, zumal uns bestimmt hier niemand gefunden hätte !!!
Aber es hat ja geklappt und Dank des Jungen haben wir es auch gefunden. Eigentlich sehr erstaunlich, dass so etwas nicht ausgeschildert ist. Bedauert habe ich nur, dass wir mit Sten nicht mit gegangen sind, hätte mich doch stark interessiert zu sehen wie sie wohnen 😉 aber die Zeit ?!?!
Wie Egon schon schrieb, war die Tour zu der Mission auch nicht einfach. Der Weg war am Schlimmsten, ich hatte die ganze Zeit den Kühlschrank samt Tiefkühltruhe und den Backofen ( alles ein Gesamtkomplex) festgehalten und die Angst, dass alles aus der Verankerung kommt, war schon groß 😟 Egon behauptete später, ich hätte so dagegen gedrückt, dass bald alles aus der Wand gekommen wäre. Ha – Ha 😜
Gerne wären wir da noch länger geblieben, vor allem als ich mit bekam, das dort gesungen wurde, wahrscheinlich ein Gottesdienst im Freien. Aber wie gesagt, die Zeit fehlte uns. Denn die Rückfahrt im Dunkeln ist nicht so prickelnd, zumal sie auf ihren Rädern so manches Ungetüm transportieren , sogar riesige Holzbalken und die dann auch noch quer 😱 Wenn man so etwas erwischt, na dann Danke !!!
Übrigens wissen wir jetzt wie sich die Afrikaner untereinander begrüßen, dreifach, erst Hand dann Daumen dann wieder Hand, schon ist man herzlich willkommen!!
Alles in Allem war der Tag wunderschön und aufregend, ganz nach unserem Geschmack 👍

Zwischenruf

Eins möchte ich an dieser Stelle allen die uns immer so rege verfolgen und auch Kommentare schreiben sagen, es hatte uns zutiefst mitgenommen als wir gemerkt hatten, dass ihr euch Sorgen um uns gemacht habt, als wir leider nicht online sein konnten.
Habt keine Angst, Unkraut vergeht nicht 😉 ( hoffen wir !!)

Nur noch einige kurze Anmerkungen zu Malawi.
Morgen ist der letzte Tag hier und ich habe bis jetzt hier keine Postkarten ( so wie in Mosambik! !) bekommen 😕 ich hätte gern welche verschickt, sorry !!!

Dass es hier überall nach Qualm riecht hat folgende Ursache, sie brennen meistens unkontrolliert, einfach am Straßenrand die Gräser ab, so sparen Sie sich das mähen . Wenn gemäht wird geschieht das mit der Machete und dann gleich in Gruppen 😉 An den einspurigen Brücken steht immer : Single Lane – Brigde ahead !!
dann ahnen wir schon was kommt, meist ganz viele Querrillen ( Rumble Strips ) und das im 3er Pack 😠 man meint, die Zähne fallen einem raus 😆
Zu den Fischerbooten muss ich auch noch was erzählen. Die Kleinen sind aus einem Baumstamm geschnitzt, sehr schmal die Öffnung,( ich hatte mich schon gefragt wie ich da reinpassen würde 😯) man sitzt nämlich oben drauf, nur die Beine werden hintereinander gestellt. Zum Fischen fahren immer 2 kleine und ein großes Boot hinaus. Auf den kleinen “ Baumstämmen “ werden Lichter befestigt die die Fische anlocken, wenn sie merken das sich Fischschwärme nähern, dann kommen die großen ins Spiel. Sie werfen die Netze aus und die kleinen Boote ziehen sich zurück. Das hatte uns unser Guide bei der Dorfwanderung erzählt.

 Also Malawi kann ich sehr empfehlen als Reiseziel, es nicht touristisch überlaufen und hat wunderschöne Ecken. Die Natur ist einmalig und die Menschen sehr sehr nett und freundlich, aber auch sehr arm. Fahrt also her und bringt das Geld ins Land 😆

Zwischenruf

Nun sind wir in Tanzania 😊 mein Gott ich weiß manchmal nicht mehr in welchem Land wir gerade sind, es geht alles so schnell. 
An der Grenze mussten wir etliche Zeit auf der tansanischen Seite warten. Ehe der Beamte alles vom Carnet abgeschrieben hatte, ich kann euch sagen, das dauerte und dauerte. Alles mit afrikanischer Ruhe, einer arbeitet, 3 gucken zu 😔 aber vielleicht gewöhnen wir uns noch daran.
Dann der Schaden am Auto, Egon fuhr beim rückwärts fahren an ein überstehendes Dach und peng schon schepperte es, wieder einmal platzte die Plaste auseinander. Ich denke wenn wir wieder zu Hause sind, und Egon überall das Klebeband abmacht, fällt unser Womo auseinander 😢
Aber lieber am Auto als bei uns. Das kann man alles irgendwie ersetzen.
Auch haben wir leider unseren ersten Malaria Fall bei uns in der Gruppe, Eine die sich immer einsprühte und auch immer sehr vorsichtig war, sie hatte es erwischt. Nun liegt sie erstmal zur 24 Stunden-Überwachung im Hospital und wir alle hoffen, dass sie schnell wieder zu uns stoßen kann. Schließlich hatten wir schon viele schöne gemeinsame Abende verbracht. Wir drücken die Daumen 😊👍

Übrigens sind wir euch jetzt eine Stunde voraus. Ätsch.

Zwischenruf

14.6.

War das gestern ein Sch….Tag !!!
Alles fing so harmlos an. Wir sind als Erste gegen 7.10 Uhr vom Platz, da wir unterwegs frühstücken wollten und die Etappe ohnehin sehr lang war. Die Gegend war traumhaft, Bananenplantagen und Kaffeeanbaugebiete säumten die Straßen und wir kamen bis auf 2200m Höhe! Wir hatten auch das Gefühl, dass es den Menschen zum Teil hier besser geht, die Häuser waren auf jeden Fall größer. Alles war so schön, bis wieder ein paar Potholes auftauchten und wir mit 60km/h rüber bretterten und plötzlich dicht danach ein riesiges Hump auftauchte ,ich kann euch sagen, nur Fliegen ist schöner 😨. Wir kamen dermaßen unsanft auf dass ich dachte, der hintere Teil von unserem Womo ist abgebrochen 😢. Nach unserem Halt sah das Womo so aus.k-S2800005 In der Heckgarage war eine Colabüchse explodiert, der Weinkarton gerissen, die Kleiderständer aus der Halterung gesprungen und die Kleiderbügel zum Teil verbogen 😵. Wir hatten die Sch… voll !!!
Aber eigentlich im Nachhinein hatten wir doch noch Glück, denn wenn wir nur mit weniger km/h rüber gefahren wären, hätte unser Womo womöglich aufgesetzt! !
Es ging dann weiter, eine Baustelle nach der anderen und das so 150 km am Stück 😬 Rauf und runter von der Straße, durch viele Schlaglöcher und Humps. Wir hatten genug davon und kamen zu dem Schluss, dass diese Strecke absolut nicht für normale Womos geeignet ist 😯. Aber wir mussten da durch.k-S2800016k-S2800015 Dazu kamen noch sehr viele Polizeikontrollen. Oft sahen wir von unserer Truppe welche da stehen. Dann kamen wir an die Reihe. Der Polizist war schon von Anfang an sehr mürrisch ( hatten wir noch nie erlebt) und wollte gleich Egon’s Papiere. Dann sah er sich unsere Scheibe an und erklärte uns, dass wir dafür zahlen sollten. Ich ging gleich wie eine Rakete hoch, stieg aus und erzählte ihm, dass wir ja nichts dafür könnten. Er wurde immer bissiger und ich immer aggressiver, sprach mal deutsch und englisch . Egon versuchte mich zu beruhigen, sagte es bringt doch nichts 😯. Der Polizist zeigte immer auf sein DIN A4 grosses Formular, er ließ nicht davon ab. Zähneknirschend zahlten wir die 30000 TSH und ich wünschte ihm zum Schluss noch einen schönen Tag, natürlich mit bitterbösem Blick .k-20160614_150047Der Tag war gelaufen und Tanzania auch erst mal 😝
Wir beide waren stinksauer und dann wieder diese Straßen, jetzt kamen noch Spurrillen dazu.k-S2800006 Egon konnte nicht mal überholen so tuckerten wir oft hinter einem Laster hinterher der nicht den Berg hoch kam. Angeblich sollte die ganze Strecke so ungefähr 6,5 Std. dauern, aber wir ( auch die anderen Womos ) brauchten mehr als 8 Std. 😩. Wir waren alle fertig.
Auf dem Campplatz angekommen, ( bei den Rillen auf dem Weg saßen wir öfter auf 😠) hatten wir alle erstmal große Diskussionen wegen der Strecke und jeder beguckte sich sein Womo wegen eventueller Beschädigungen.
Fazit des Tages, den konnte man abhaken und unter Ulk verbuchen 😕. Nur das gemeinsame Abendessen im wunderschön gedeckten Reethaus entschädigte uns etwas 😋
Der heutige Tag war ein Ruhetag für uns. Die Sonne schien und die Luft in 1800m Höhe war angenehm. Abgesehen vom Wäsche waschen, sauber machen und einige Teile am Womo wieder ganz machen, einfach nur herrlich.k-20160613_174804
Noch vor dem Frühstück nahmen wir an einer Tour durch das Farmgelände teil. Ein Massai ( bitte beachtet die Schuhe an seinen Füßen, sie bestehen aus alten LKW Reifen , genannt Raiyo )zeigte uns wie die Kühe einmal in der Woche durch eine Desinfektionsanlage gegen Zecken mussten und wir machten noch einen ausgiebigen Spaziergang. Die Farm wird von einer Frau geleitet, die sich auch sehr für die Menschen hier engagiert. Sie unterstützt 3 umliegende Dörfer, beschäftigt 300-400 Leute auf ihrer 1000 Hektar großen Farm😨. Hier wird auch die Artemisia Pflanze angebaut, hilft bei Arthritis ( löscht die Information im Körper ) und bei der Malaria, das hatten die Massai’s schon früher genommen.

Artemisia
Artemisia

Morgen geht’s weiter nach Mikumi, dann ist Egon wieder dran mit schreiben 😉
Mir wird jetzt draußen auch kalt, wenn die Sonne untergeht muss man sich schon dicker anziehen, kaum zu glauben, dass zu Hause Sommer ist und hier der Winter anfängt 😉
Also bis zum nächsten mal 😘