Bad Muskau

18.06.

Heute steht Bad Muskau als Ziel auf dem Plan. Nur etwa eine Stunde Fahrtzeit lässt uns ausreichend Gelegenheit um den Fürst Pückler-Park zu besuchen, immerhin UNESCO-Weltkulturerbe. Der Stellplatz ist ruhig gelegen.k-20150619_095318

Strom und Ver- und Entsorgung sind vorhanden. Der Platzwart stellt sich auch gleich ein und gibt die entsprechenden Anweisungen. Auch einen kopierten Übersichtsplan hat er zur Hand und wir wollen dann auch mit den Rädern los. Ruth hatte heute Morgen einen Platten bei ihrem Rad festgestellt und auch das Nachziehen des Ventils und aufpumpen des Rades haben nicht geholfen. Auch hier weiß der Platzwart Rat und die Mädels fahren zunächst zu einem Fahrradhändler. Mit einem Leihrad kommen sie zurück und wir können unsere Tour durch den Pückler-Park, der sich auf deutscher und polnischer Seite erstreckt, in Angriff nehmen.

Über eine neue Brücke überqueren wir die Neisse und sind auch schon in Polen.k-20150618_130419 Hier sei ein Polenmarkt zu finden. Zunächst kommen wir allerdings durch verwahrlostes Gelände und langen dann bei Händlern an, die vorwiegend Zigaretten für deutsche Touristen handeln. Für uns nicht interessant, deshalb setzen wir unseren Weg fort bis zum Parkeingang auf polnischer Seite.

Hier gibt es sogar freies WLAN-Netz. Der Park ist grenzüberschreitend auf mehreren unterschiedlich langen Routen mit dem Fahrrad gut zu befahren. Auch Pferdekutschen sind unterwegs. Durch ausgedehnte Wälder und Wiesen gelangen wir zum Neuen Schloss, das neben einem Cafè auch Ausstellungen beherbergt. Mein Eiskaffee hebt sich durch völlige Abwesenheit von Zucker besonders hervor. Sehr fade. Das kann aber unseren positiven Gesamteindruck vom Park nicht schmälern.

Nach einem weiteren Halt am Alten Schloss überqueren wir an der nördlichen Grenze von Bad Muskau wieder die Neisse und gelangen durch den Ort wieder zu unserem Stellplatz. Zuvor muss in der Stadt des Pückler-Parks auch Pückler-Eis im „Kaffee König“ gegessen werden.k-DSC_0093

Lange halten wir uns nicht draußen auf. Es ist kühl; die Schafskälte lässt grüßen.