Besucherbergwerk F60 und Rätsel

19.06.

Gewitter am Abend und heftiger Regen in der Nacht. Auch der Strom fiel am Abend aus und der Platzwart hat auch erst um 6.30 Uhr wieder für Energie gesorgt. Trotzdem ist unser Gasvorrat in der beim Tourstart schon fast geleerten Flasche noch nicht aufgebraucht. Zum Glück haben wir einen Kühlschrank der automatisch auf das vorhandene Medium umstellt. Zunächst hat das Stromnetz einer externen Stromversorgung Vorrang, dann Gasbetrieb, und wenn dies nicht mehr zur Verfügung steht, dann kommt die Bordbatterie dran. Also können wir immer sehr entspannt sein.

Nach ausgiebigem Frühstück starten wir wieder um 10 Uhr, eine Zeit an die wir uns gemeinsam nun gewöhnt haben. Unser Plan für heute sieht einen Abstecher in die Lausitzer Seenlandschaft, dann den Besuch der Abraumförderbrücke F60 und des Slawenburg in Raddusch vor, bevor wir dann den Campingplatz in Lübbenau, den ich bereits vorreserviert habe, ansteuern.

Die Seenlandschaft durchqueren wir bei regnerischem Wetter und steuern dann direkt die F60, die größte bewegliche Arbeitsmaschine der Welt an. Ein imposantes Bauwerk diese Abraumförderbrücke, die auch als „liegender Eiffelturm“ bezeichnet wird. 502m lang, 202m breit, 80m hoch und 11.000 Tonnen schwer.

Die Führung, zu deren Teilnahme sich Ruth und ich entschließen dauert 90 min. Und bisher sind wir aktuell die einzigen Interessenten. Deshalb vergeht auch noch etwas mehr als eine halbe Stunde, bevor wir starten. Ein weiterer Teilnehmer hat sich bis dahin zu uns gesellt. Ungefähr 450 Stufen sind zu bewältigen und die volle Länge hin und zurück. Es ist eine interessante Führung mit vielen technischen Details, Daten zur Geschichte und Prognosen zur weiteren Entwicklung der Umgebung.

Die F60, die ihren Namen von der Tatsache ableitet, dass die beiden rechts und links der Förderbrücke befindlichen Abraumbagger je 30m lang sind, war nur etwa 13 Monate im Betrieb, bevor sie stillgelegt und Anfang der 90-iger Jahre gesprengt werden sollte. Einem Förderverein ist es zu verdanken, das sie als technisches Denkmal erhalten blieb.

Die Slawenburg Raddusch schenken wir uns für heute und werden sie bei unserem Abschied aus dem Spreewald besuchen. Es ist spät geworden, das Wetter nicht so überzeugend und auch vom Campingplatz bin ich während der Führung schon angerufen und gefragt worden, ob wir noch kommen. Bei Ankunft wissen wir warum und warum es sinnvoll war bereits zu reservieren. Der Platz ist ausgebucht. Wir werden auf zwei schöne Plätze eingewiesen und auch die Sonne wagt sich noch einmal hervor. Für morgen legen wir uns noch nicht fest, sondern werden über unser Programm wetterabhängig entscheiden.

Und jetzt noch das Rätsel. Wo ist Egon geblieben?k-DSCI2952

16 Gedanken zu „Besucherbergwerk F60 und Rätsel“

  1. Hallo ihr zwei (und die VETO-Einleger). Ich freu mich riesig, dass ich Egon gefunden habe und dazu noch auf unserem sehr kleinen Tablett auf dem mir Micha das Bild gezeigt hat. Ich wusste gar nicht, dass rechts und links von schon falsch war… Aber Mandy zeigt sich sehr großzügig… und Jensemann , na da sag ich nichts zu. Ich freue mich schon auf die Pizza (krieg ich ja zu Hause nicht, da mein Angetrauter ja sowas nicht isst). Viele schöne Erlebnisse weiterhin … besonders da es ja jetzt bald nach Meck Pom geht. Liebe Grüße Eure Schwägerin

    1. Danke für die lieben Grüße und auch wir freuen uns schon auf das gemeinsame Pizza-Essen. Da muss Michael wohl sehen wie er satt wird.

  2. So, super, kaum schaut man zwei Tage nicht rein, wird das Rätsel gemacht. Wie sagte Mandy, ich lege Veto ein(gehöre als Bruder und Schwager zu den Vetomächten!), fordere ein weiteres Rätsel mit etwas Ankündigungszeit! Außerdem , wieso macht Petra und Michael mit, wollten die nicht in Wolgast sein?
    Der Osten Deutschland hat doch wirklich wunderschöne Ecken! Fotografiert weiter!

    1. Wie heißt es doch immer? Wer zu spät kommt…
      Aber wenn wir unsere Reise nach einem Zwischenstopp in BRB fortsetzen, gibt’s eine Neuauflage speziell für die etwas Langsameren.

    1. Des Rätsels Lösung

      Also wenn Petra diesen Pfeiler oben links gemeint hat, und davon gehe ich aus, dann hat sie gewonnen.
      Als Preis wartet eine Einladung zum Pizzaessen. Gebacken in Müller’s Holzbackofen. Na ja, eine Begleitperson darf sie mitbringen.

      1. Ich leg Veto gehen die Entscheidung ein. Nachdem Mitte und rechts durch mich schon ausgeschlossen waren, konnte es ja nur noch links sein 😉
        Aber nachdem ich den Gewinn ja ohnehin bereits mehrfach in Anspruch nehmen durfte, ist das ok 🙂

      1. Letzter Versuch:ganz rechts am Ende von dem gelben leiterweg…und wenn das jetzt auch nicht stimmt , gebe ich auf und gebe den anderen auch die Möglichkeit zu raten

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