bis Bastia

19.05.2017

In der Nacht hatte es angefangen immer wieder einmal leicht zu regnen und auch am Morgen sieht es nicht so aus, aus würden wir heute viel unternehmen können. Ich habe mich schon damit abgefunden einen weiteren Tag hier zu bleiben, als es doch endlich aufklart. Nun fahren wir doch zum Parc de Saleccia nur drei Kilometer entfernt.

Er ist ganz hübsch angelegt aber leider blüht im Moment sehr wenig und einige der Pflanzen wiederholen sich für unseren Geschmack zu häufig. So fällt die Fotoausbeute nicht sehr üppig aus, aber ein paar schöne Aufnahmen sind dennoch dabei.

und zwei vierblättrige Kleeblätter habe ich auch gefunden

Hinter Lozari schwenken wir in die „Desert des Agriate“ ein, eine Halbwüste wie uns der Womo-Führer verrät. Wir sind aber überrascht, wie grün es hier ist. Kein Unterschied zur sonstigen Landschaft. Deshalb sind wir zügig durch und steuern auf St.-Florent an der Küste und vor dem Nordzipfel Korsikas zu.

Blick auf Sant’Florant

Bevor wir aber den Ort erreichen geht es noch einmal auf schmaler Piste auf eine Runde landeinwärts in das Nebbio-Tal und wir entdecken auf halber Strecke die kleine Kirche San Michele. Das pisanisch/romanische Bauwerk aus weißem Kalkstein und dunkelgrünem Serpentin wirkt mit dem viereckigen Glockenturm an der Spitze wie eine übergroße Giraffe. Besonders auffallend jedoch sind die vielen kleinen Ornamente und Skulpturen an der Fassade und im Fries.

Wir schließen die Runde wieder in der Nähe von St.-Florent wenden uns aber der Ostküste zu um ab morgen das Cap Corse entgegen dem Uhrzeigersinn zu umrunden.

Kurz vor Bastia finden wir auch einen Campingplatz am Meer und essen hier auch noch schön zu Abend.

u.a. Panacotta für 6€

Es kommt starker Wind auf, was eine unruhige Nacht befürchten lässt.