Archiv der Kategorie: Südafrika und Ende

Augrabies Falls National Park

20.08.2016 zu den Augrabies Falls

Am frühen Morgen, wir liegen noch im Bett, werfe ich die Heizung an. Kein sparsamer Umgang mehr mit dem Gas. Neben der Flasche die wir gerade im Gebrauch haben, steht noch eine volle Flasche im Gaskasten und bis Port Elizabeth muss alles leer sein. Ganze drei Flaschenfüllungen haben wir somit in fast 4,5 Monaten verbraucht. Oft heizen mussten wir auch nicht.

Aber irgendwann ist es warm genug im Womo, draußen sind nur 8°, und das Wasser ist auch heiß. Zum Frühstück gibt es das letzte Müsli, denn auch die Vorräte müssen langsam aufgebraucht werden.

Bevor wir aber auf die 310 km lange Strecke für heute gehen, müssen wir doch noch etwas Obst und Gemüse einkaufen und einen Baumarkt brauchen wir auch noch. Nein, es gibt keine neuen Schäden. Wir wollen nur die Verbindungstür nach hinten vor der Verschiffung verschließen. Immerhin steht das Womo noch bis 9. September im Hafen und Schlüssel sind auch da. Da fühlen wir uns schon besser, wenn nicht jeder der das Fahrzeug bewegt auch Zugang zum ganzen Womo erhält. Im zweiten Baumarkt werden wir fündig und erhalten die benötigten Teile um die Schiebetür zu sichern.

Kurz nach Springbock halten wir gleich noch einmal an um einige kleine, aber sehr schöne Blumen am Straßenrand zu fotografieren.

Mit den heutigen 310 km hat die Zeit der drei langen Etappen begonnen, die uns über den Addo Elefant NP bis Port Elizabeth bringen werden.

Wir folgen der N4 und unterbrechen nur für einen kurzen Mittagsstopp und einen Stopp in Pella. Dazu müssen wir die N4 verlassen und 12 km nach links in Richtung der Berge fahren. Wenn man dann meint, hier kann nichts mehr kommen, dann kommt Pella, eine kleine aber sehr aufgeräumte Stadt weitab von Allem.

Sehenswert ist hier die Missionskirche, die seit 1878 von der Roman Catholic Church geführt wird. Gegründet wurde Pella 1814 von der London Missionary Society, die die Station aber wegen langanhaltender Trockenheit 1872 aufgegeben hatte.

Dieses Bild erinnert mich an jemanden; an wen wohl?
Dieses Bild erinnert mich an jemanden; an wen wohl?
Kirchenglocken auf afrikanisch
Kirchenglocken auf afrikanisch

Im westlich gelegenen Klein-Pella befindet sich an den Ufern des Oranje die zweitgrößte Dattelplantage der Welt. Seit 1878 werden hier Datteln angebaut.

Zurück zur N4 folgen wir ihr dann bis kurz vor Kakamas und biegen nach links zum Augrabies Falls National Park ab. Nach weiteren 25 km, vorbei an riesigen Weinfeldern und Weingütern, erreichen wir den Parkeingang und weitere 3 km später das Augrabies Falls Restcamp, unseren heutigen Standort.k-S3210024 Weil an der Rezeption eine große Menschenschlange steht, besuchen wir auf einem gut ausgebauten Rundgang den Wasserfall des Oranje, der zu den sechs größten Wasserfällen der Erde gehört. Insgesamt 149 m tief stürzen hier die Fluten in die Granitschlucht die insgesamt 9 km lang und bis zu 260 m tief ist. Im Spätsommer bei Hochwasser ist das Schauspiel natürlich noch überwältigender und lauter. Daher auch der Name, der in etwa „Ort des lauten Lärms“ bedeutet.

Ein Wegbegleiter
Ein Wegbegleiter

Zwischenruf

20.8.

So, nun schließt sich der Kreis, wir sind wieder in Südafrika angekommen 😟.
Abgesehen von der blöden Tusse an der Grenze zu Südafrika ( mit ihren blauen Gummihandschuhe ) ging alles glatt. Nach so vielen Grenzübertritten hat man doch schon eine gewisse Routine, glaubten wir zumindest. Wenn wir aber schon von weitem eine Frau in Uniform sehen, sehen wir rot 😨. Sie hatte mir zwar immer betont, dass das ganze Obst und Gemüse nicht für sie persönlich ist, aber wer weiß 😉. Eine von uns sollte ihre Birne auch abgeben, dann aß sie sie lieber auf, musste sogar den Stiel abgeben bevor sie weiter fahren durften. Aber was soll’s, man muss sich fügen 😕
Zu Namibia noch einige Anmerkungen. Schade das wir das Land nicht auf allen Wegen erkunden konnten, es ist eine traumhafte Gegend, weite Strecken wo man ganz allein unterwegs ist (abgesehen von den Touristenorten wo zur Zeit doll was los ist, da in Europa Sommerurlaub angesagt ist 😭). Manchmal fühlt man sich in eine unwirkliche Zeit versetzt, dann sieht man mal wieder eine Hütte, wobei ich mich dann jedesmal frage was muss man verbrochen haben um dort wohnen zu müssen 😢.
Als wir mit dem einen Pärchen auf Hilfe warteten ( die mit dem kaputten Reifen ) kam sage und schreibe ein Auto in 2 Stunden vorbei 😦, soviel zum Verkehr auf den Straßen! !
Fahrt also nach Namibia, macht die Straßen unsicher, genießt die herrliche Natur, vor allen haben es mir die Webervögel mit ihren riesengroßen Siedlungen angetan.k-S3210023 Nehmt genügend Ersatzreifen mit aber fahrt auf keinen Fall mit einem Wohnmobil auf den Gravelroads wenn sie nicht gegrädert sind 👍😜

über Prieska nach Graaff Reinet

21./22.08.2016 über Prieska nach Graaff Reinet

Zwei weitere Fahrtage auf dem Weg nach Port Elizabeth sind zu absolvieren. Gestern über 380 und heute über 430 km. Aber trotzdem bleibt noch ein wenig Zeit für die eine oder andere Sehenswürdigkeit am Rande.

Gestern haben wir vor dem Start noch einen Trail in der Granitschlucht unternommen und noch ein paar schöne Einblicke gewonnen.k-S3220016

Ein Klippschliefer hält Ausschau
Ein Klippschliefer hält Ausschau
Vogelnester in der Schlucht
Vogelnester in der Schlucht

k-S3220013

k-S3220003

Eine gute Stunde sind wir unterwegs und starten dann gegen elf Uhr unsere Tagesetappe.

Unterwegs wird in Keimös noch ein wenig eingekauft; hier am Sonntag kein Problem.

In Upington, einer Stadt mit etwa 60.000 Einwohnern, herrscht dagegen am Sonntag kaum Betrieb. Aber wir haben Hunger und steuern deshalb den KFC an. Unser Womo haben wir im Blick und sehen wie sich ein Schwarzer davor auf den Bürgersteig legt. Als wir wieder zum Womo gehen benutzen wir die Seitentür und sind somit seinem Blick verborgen. Als ich den Motor anlasse schreckt er auf und streckt sofort die Hand aus. Als ob wir noch bezahlen würden, damit sich einer vor unserem Womo ausruhen kann.

Weiter geht es auf relativ eintöniger Strecke. Die einzigen Abwechslungen sind die großen Nester der Siedelweber an den Strommasten und die Blümchen am Straßenrand.k-S3220022k-S3220023

 

Heute nun geht es von Prieska nach Graaff Reinet, ein Ort mit einem Doppelname wie er hier typisch ist. Benannt nach dem Gouverneur van der Graaff und seiner Frau Cornelia Reinet.

Nach 125 km steuern wir, bei 6° am Morgen, erst einmal Britstown an um das ausgefallene Frühstück nachzuholen. Wir haben bewusst verzichtet, weil in Britstown die auch bei Trip-Advisor gelistete Transkaroo Country Lodge zu finden ist, die einen Besuch wert sein soll.

Ist sie auch, sehr schön und liebevoll eingerichtet und mit gutem Frühstück. Und erst der Cappuccino. Großes Lob. Und eine schon etwas ältere schwarze Bedienung, von der sich manche junge eine Scheibe abschneiden kann, so flink ist sie auf den Beinen.

Nach weiteren unspektakulären 200 Kilometern erreichen wir Middelburg, auch da gibt es eine Cafè-Empfehlung. Wir haben aber noch keinen Hunger und da hier die Bedienung eher von der langsamen Sorte ist, verschwinden wir wieder.

Wenig später geraten wir in eine größere Baustelle und staunen nicht schlecht, als wir Schnee am Straßenrand entdecken.k-S3230002 Noch haben wir auch keine 10° erreicht und Mittag ist bereits vorbei. Über zwei Pässe, auf denen die Temperatur noch weiter absinkt gelangen wir schließlich nach Graaff Reinet, wo sich unser heutiges Camp befindet.

Wir fahren jedoch daran vorbei zum Valley of Desolation im Camdeboo National Park.

Schon die Anfahrt macht Spaß. Nachdem das Gate passiert ist geht es auf 6 Kilometern steil bergan und wir sind bereits 500 m über Graaff Reinet und der Camdeboo-Ebene. Nach weiteren 3 Kilometern erreichen wir einen Parkplatz.k-S3230022 Von hier aus unternehmen wir eine Wanderung bis zum höchstgelegenen View-Point auf 1.399 m.k-S3230010 Trotz teilweise bedecktem Himmel genießen wir eine wunderbare Aussicht auf den Ort, den Naute-Damm und die umliegenden Felsen und Berge.

k-S3230011

Auf dem Rückweg fotografieren wir noch die eine oder andere Pflanze und einige der hier beheimateten Tiere.

Es ist spät geworden als wir im Camp ankommen und wir sparen uns deshalb einen Besuch von Graaff Reinet für morgen auf.

über den Addo-Elefant-Park nach Port Elizabeth

23.08.2016 bis Ende über den Addo-NP nach Port Elizabeth

23.

Wir setzen unseren Vorsatz um und besuchen am Morgen die „Perle der Karoo“ Graaff Reinet. Der Ort hat ca. 200 historische Häuser und damit so ziemlich die meisten an einem Punkt in Südafrika. Wir schauen uns einige an, auch die Dutch Reformed Church.

Ein wahrlich schöner Ort mit sauberen Straßen und netten Cafès.

Anschließend nehmen wir Fahrt auf Richtung Addo-Elefant-NP und durchqueren schöne Landschaften. Kurz vor dem Ziel sehen wir endlose Plantagen mit Zitrusfrüchten. Hier wird intensiver Anbau betrieben.k-S3240001

Im „Addo“ steuern wir die Rezeption an, durchfahren dann das Gate und sehen gleich die ersten Elefanten.k-S3240002k-S3240012 Den ganzen Nachmittag sind wir auf Pirsch. Auf dem Camp im Park findet am Abend unser letztes gemeinsames Grillen statt.

24.

Wir fahren wir noch einmal an das Wasserloch und machen dort unser Frühstück. Bis zum Mittag halten wir uns noch im Park auf, nehmen dann den Ausgang zur N10, die uns dann bis Port Elizabeth bringt.

Auf dem Camp wasche ich dann gleich unser Womo bevor wir in angenehmer Runde unseren vorletzten Abend genießen.

25.

Heute nun steht packen und aufräumen an. Wir sind den ganzen Tag damit beschäftigt das Womo seetransportfähig zumachen, denn morgen ist Fahrzeugabgabe. Ein Abschlussabend wird dann den Schlusspunkt unsere Reise setzen. Am Sonnabend werden wir dann gegen Mittag zu Hause sein, wenn alles planmäßig verläuft.

Damit verabschieden wir uns zunächst und danken allen Blog-Lesern für die freundliche Begleitung und die vielen Kommentare. Da uns jetzt die Zeit davon läuft, werden wir von zu Hause aus das Fazit dieser Reise ziehen. Es lohnt sich also noch einmal vorbei zu schauen. Bis dahin beste Grüße an alle.

Mein Fazit (Astrid)

Jetzt sind wir also wieder zu Hause, meinerseits mit gemischten Gefühlen 😏. Ich wäre gern noch weiter umher gezogen. Mit einem Allradauto die Pisten unsicher gemacht, die wir leider nicht mit unserem Womo bestreiten konnten 😢. Aber nachdem wir so herzlich zu Hause von unserer Familie begrüßt wurden, fiel mir die Ankunft und das Ende der Reise überhaupt nicht mehr schwer.
Einige Erläuterungen zu unserer langen Reise muss ich aber noch loswerden. In Erinnerung geblieben sind mir die große Polizeipräsenz in Mozambik und Tanzania, teils mit Abzocke verbunden. Die verschärften Lebensmittelkontrollen in Botswana und Namibia. Aber alles hat man im Großen und Ganzen gut überstanden, gestorben sind wir davon auch nicht. Hab mich zwar oftmals sehr geärgert aber so haben wir wahrscheinlich auch was Gutes den Polizisten zu kommen lassen 😆. Das Angebot an Grundnahrungsmitteln war in allen afrikanischen Ländern gut, ob am Straßenrand oder auf Märkten. Teilweise war das Fleischangebot super. Solche Steaks möchte ich hier in Deutschland auch mal im Supermarkt bekommen.
Spontan muss ich sagen, dass mir Malawi und Mozambik am besten gefallen haben. Wenn man aber Tiere in freier Natur bestaunen will, ist man in Botzwana gut aufgehoben. Und erst noch in der Serengeti in Tanzania, ein Traum 🐾🐯🐒. Das werde ich mein Lebtag nicht vergessen 👍.
Auch wenn ich mich jetzt wiederhole, diese Tour würde ich keinem normalen Wohnmobil mit Vorderradantrieb anraten. Zwischendurch hatte ich oft gesagt, dass man die Schäden am Auto dem Veranstalter in Rechnung stellen müsste 😬
Trotzdem würde ich die Tour wieder machen, mit einem anderen Auto 😉

Dieses Gefühl von Freiheit und Weite in der Natur und die Erlebnisse mit den Menschen, das kann man nur auf solchen Reisen erleben. Diese Herzlichkeit und Wärme gerade in den nicht so touristisch erschlossenen Ländern hat mich sehr beeindruckt, trotz mancher Sprachschwierigkeiten 😜.
Wie oft war ich fasziniert von den Bäumen, Vögeln oder sonst was für ein Getier, oder von den meilenweit gelegten Steinen an den Zäunen entlang der Straßen oder aber einfach nur von den Menschen die an den Straßen entlang liefen wo man sich fragen musste, wo wollen sie hin. Weit und breit kein Gehöft zu sehen 😨 und das bei der Hitze.

Appellieren möchte ich auch an euch, dass ihr fernab von den Touristenorten eure Reisen unternehmt, denn gerade da kann man das Leben erst so richtig kennen lernen und weiß dann sein eigenes viel mehr zu schätzen. Wir sind jedenfalls sehr dankbar dafür das wir solche Reisen machen können und auch durchführen 😃 .

Nun hoffen wir noch, das unser Womo auch noch in Deutschland ankommt, wir alles reparieren und dann wieder neu durch starten. Mal sehen wo es dann hin geht.
Ich hoffe ihr seid dabei 😊 und nehmt wieder regen Anteil an unseren Erlebnissen!!!!!!

 

 

 

Mein Fazit unserer Reise (Egon)

Nach relativ planmäßiger Rückkehr (nur der Flieger von Frankfurt nach Berlin hatte ein wenig Verspätung) sind wir nunmehr seit drei Tagen wieder in der Heimat. Der Alltag holt uns schnell ein und die Reiseerlebnisse drohen in den Hintergrund verbannt zu werden. Deshalb ist es nunmehr Zeit für eine persönliche Bilanz dieser 130-tägigen Reise durch 10 Länder des südlichen Afrika.

Es war eine tolle und erlebnisreiche Reise über mehr als 22.000 km. Wir haben das südliche Afrika in seiner Unterschiedlichkeit, Vielfältigkeit und Faszination kennen gelernt. Touristische Hochburgen besonders in Südafrika und Namibia auf der einen Seite, aber andererseits auch ursprüngliches Afrika zum Beispiel in Mosambik, Malawi und Botswana. Dabei waren wir von Mosambik und Malawi, deren Menschen und Natur, besonders angetan.

Besondere Highlights waren auch die großen Nationalparks und deren Tierwelt. Serengeti und Ngorongoro sollen dafür beispielhaft stehen.

Selbstverständlich reichen auch 130 Tage nicht aus, um die „Seele Afrikas“ wirklich zu erfassen. Weder die Vielfalt der Natur, noch die unterschiedlichen Mentalitäten und Lebensweisen der Menschen in den besuchten Ländern.

Stellt sich die Frage, die auch schon im Blog aufgeworfen wurde, kann man, oder können wir, eine solche Reise mit dem Wohnmobil auch anderen empfehlen. Diese Frage bedarf meiner Meinung nach differenzierter Antworten.

Den Besuch der Länder des südlichen Afrika, die auch wir besucht haben, empfehle ich uneingeschränkt jedem, der Interesse für diesen Kontinent empfindet. Allerdings waren unsere Reisezeit zu kurz und die Etappen oft zu lang.  In diesem Zeitrahmen wäre es sinnvoller gewesen, die ferneren Ziele wie zum Beispiel Serengeti, Ngorongoro und Sansibar nicht auf dem Landweg über hunderte von Kilometern, sondern per Flugzeug anzusteuern. Der dadurch erreichte Zeitgewinn hätte viele andere Etappen verkürzen können und mehr Möglichkeiten für die intensivere Erfahrung der Natur und der Begegnung mit den Menschen eröffnet. Ich denke dabei beispielhaft an die Begegnung mit dem jungen Mann in Malawi, der uns zu den Felsmalereien geführt hat und dessen Einladung zum Besuch seines Hauses und seiner Familie wir aus Zeitgründen nicht folgen konnten.

Bleibt die Frage, ob ein Wohnmobil wie das unsere und die ähnlichen der meisten anderen Mitreisenden, die geeigneten Fahrzeuge für diese Reise waren. Ich bin überzeugt, dass eine Mehrheit in konkreter Kenntnis der Streckenverhältnisse, nicht alle konnte man Straßen nennen,  von dieser Reise Abstand genommen hätte.  Hier reicht meines Erachtens der Hinweis des Reiseveranstalters nicht:

„Auch frontgetriebene Wohnmobile können an der Reise teilnehmen. Die Tour stellt keine besondere Herausforderung an Mensch und Fahrzeuge: die Fernstraßen sind nahezu durchgehend geteert und in einem überwiegend guten Zustand. Lediglich in Namibia fahren wir längere Strecken auf Schotter.“ 

Darunter soll man sich etwas vorstellen können.

Unbestritten, die Strecken sind fahrbar und die Basisfahrzeuge werden in der Regel auch mit Gravelroads fertig . Aber all dass, was ein Wohnmobil ausmacht, der Aufbau und dessen Innenleben, leidet enorm unter den Erschütterungen und Vibrationen. Nicht von ungefähr sind die meisten Touristen mit Pickups und Dachzelt oder Anhänger unterwegs, die auch entsprechende Bodenfreiheit aufweisen und geländegängig sind.

Gleichwohl war es eine schöne Reise, mit tollen Erlebnissen, vielen neuen Bekanntschaften, neuen Erkenntnissen über Afrika und die dort lebenden Menschen und die Bekanntschaft mit einem entspannten Lebensrhythmus, von dem ein wenig hoffentlich in unseren Alltag übergehen wird.  Diese Reise wird auf jeden Fall einen festen Platz in unserer Erinnerung haben.