Archiv der Kategorie: Schweiz-Tour Juni/Juli 2013

Eine Tour durch die Schweiz vom 18. 06. bis 12.07 2013

Auf unserer gemeinsam mit weiteren Teilnehmern durchgeführten Marokko-Tour 2012 hatten wir uns verabredet und unsere Absicht bei einem Besuch in Benglen in der Nähe von Zürich nochmals bestätigt.  Unsere beiden schweizerischen Freundinnen Barbara und Ruth wollten uns ihre Schweiz zeigen.

Richtig ins Zeug gelegt haben sie sich. Mit schweizerischer Gründlichkeit die Tour vorbereitet und uns vorab schon einen Routenplan übersandt, der neben den zu besichtigenden Sehenswürdigkeiten auch konkrete Angaben zur jeweiligen Etappenlänge und Fahrtzeit enthielt. Es konnte also los gehen.

Wir starten am Morgen gegen acht Uhr nachdem alles verstaut und auch die Womo-Toilette geleert ist, die noch von der letzten Reise ein wenig gefüllt war. Wie nachlässig. Aber das ist nicht alles. Auch zum Hellweg-Baumarkt musste ich gestern noch. Beide Gasflaschen waren leer. Bei LIDL holen wir noch unsere Frühstücksbrötchen und nehmen dann die Landstraße über Golzow und Brück, bevor wir dann auf die A9 Richtung München fahren. Kurz vor Nürnberg, bei mittelerweile 37° Außentemperatur, nimmt Astrid kOntakt mit unserem Sohn auf, der derzeit beruflich in München tätig ist. Vielleicht können wir uns treffen. Aber er hat zu tun und deshalb fahren wir weiter bis Ulm. Wir fahren einen Stellplatz neben dem Stadion an, holen unsere Falträder aus dem Womo und radeln in die sehenswerte Innenstadt. Am Ende landen wir bei einem Italiener mit Blick auf die Donau und Neu-Ulm.

Es ist immer noch sehr warm, als wir wieder am Womo ankommen und bleiben deshalb noch sehr lange draußen sitzen. Astrid hat die Bettdecken aus den Bezügen genommen und so hoffen wir, nur mit dem Bettbezug bedeckt, einigermaßen schlafen zu können.

Unsere Tour beginnt morgen in Stein am Rhein und führt uns durch zahlreiche Kantone bis wir über Scuol die Schweiz Richtung Österreich verlassen werden.Route Schweiztour

Von Ulm nach Stein am Rhein

19. 06.

Der Morgen ist ganz angenehm bei 25° drinnen und draußen. Ein Glück für uns, dass wir nicht gleich bis zum Bodensee durchgefahren sind. Die Nachrichten berichten von einem der stärksten Stürme über dem See in der vergangenen Nacht. Mit Hagel und Starkregen.

Wir nehmen uns Zeit beim Frühstück. Erst am Nchmittag werden wir uns mit den Mädels in Stein am Rhein treffen. Ca. 160 km weist das Roadbook aus, welches uns die Mädels vorab geschickt hatten. Sehr viel Fleiß haben sie investiert und jede Etappe ausführlich beschrieben.

Bildautor: Dicklyon aus der engl. Wikipedia

Kurz vor der Grenze tanken wir noch günstig für 1,35 €/l. In der Schweiz werden umgerechnet 1,51 €/l fällig. Am frühen Nachmittag sind wir in Stein am Rhein, parken günstig vor dem Stadttor und begeben uns in den malerischen Ort mit viel Fachwerk und wunderschönen Fassaden. Auf die Mädels müssen wir noch warten, sie fahren erst den 2 km entfernten Campingplatz in Wagenhausen an und kommen dann zu Fuß mit Kira, ihrem Hund. Nach freudiger Begrüßung und einem ersten Rundgang entschließen wir uns zur Teilnahme an einer Stadtführung mit der temparamentvollen Carmen, deren Mutter Spanierin ist, und der Vater Italiener. Eine sehr abwechslungsreiche und lebendige Führung.

Zum Campingplatz fahren wir dann alle gemeinsam mit unserem Womo. Das Abendessen richten die Mädels aus. Fischsuppe a’la Stein am Rhein. Ein leckerer Auftakt.Stein am Rhein

Fahrt nach Appenzell

20.06.
Gegen acht stehe ich auf.  Ganz wie zu Hause.  An der Dusche bei den Herrentoiletten befindet sich kein Duschkopf. Also zur Behindertendusche.  Die Einzige am Platz die funktioniert.

Nach dem Frühstück nehmen wir die heutige Etappe in Angriff.  Immer am Bodensee entlang, zunächst bis Kreuzlingen. Hier will ich endlich eine Schweizer SIM- Karte erwerben.  Bei Orange werden wir fündig.  Leider funktioniert es nicht wie es soll.  Also nochmals hin. Die APN fehlt noch. Leider lässt sie sich nicht zusätzlich speichern.  Also die alte APN von t-online raus und die neue rein. Geht auch nicht,  nur ist die alte jetzt weg.  Wieder zurück.  Jetzt die Karte direkt ins Smartfone und nicht in die X-Box wie geplant.  Nun habe ich Internet.

Über Rorschach, Heiden und Trogen nach Appenzell.  Sehr schöne Tour mit schmalen Straßen bis auf 1049 m.
Wanderung bis ins Dorf hinunter und Besichtigung des Zentrums.  Im kleinen Ratssaal besuchen wir ein Konzert Appenzeller Musikanten. Die vier Musiker spielen Hackbrett,  Akkordeon,  Geige und Bass und singen bzw.  jodeln bisweilen.  Dass veranlasst mich anschließend zu der Anekdote,  die Schweizer hätten doch eine schwierige Geschichte: „Als die Völker ringsum bereits eine Sprache ihr Eigen nannten,  deutsch, französisch bzw. italienisch,  da jodelten die Schweizer noch.  Auf der Suche nach einer eigenen Sprache bedienten sie sich reihum,  aber leider nie perfekt. Deshalb haben sie heute bisweilen noch Probleme sich untereinander zu verstehen.“
Diese Aussage rief selbstverständlich den Protest der Mädels hervor.


Anschließend Abendessen rustikal und anschließend kein Taxi zu bekommen.  Es gibt nur eines und das kommt erst in 1 1/2 h zurück.  Ein netter junger Mann fährt uns, nach Vermittlung durch die Bedienung im Restaurant, zum Platz.
Es ist kühl geworden.

Von Urnäsch nach Einsiedeln

21.06.
In der Nacht hat es mehrfach geregnet und es hat sich abgekühlt bis auf 16º im Womo.  Wir frühstücken deshalb drin. Um 10 Uhr wollen wir starten,  da ich im Reiseführer gelesen hatte,  dass das Museum in Urnäsch um 11.30 zur Mittagspause schließt.
Ein sehr schönes Museum über das Appenzeller Brauchtum.  Ein wenig Stolz bin ich,  dass ich anders als die Schweizer mit dem Talerbläckli zurecht kam. Dabei geht es darum,  einen Franken in einer Keramikschale zum Rollen zu bringen,  wobei er eine Melodie erzeugt.  Dies hatten wir bei den Musikanten am gestrigen Abend bereits gesehen.


Nach einem kurzen Einkauf fahren wir über die Schwägalp und Watwill nach Ricken und weichen dann von der vorgegebenen Route ab, die über die Autobahn gegangen wäre und fahren nach Rapperswill. Wir überqueren den Zürichsee und schlagen den Weg über den Etzelpass ein. Dabei überqueren wir die Tüfelsbrugg, eine überdachte Brücke mit 3m Höhe und nur 2, 30m Breite.  Ich muss beide Spiegel anklappen und mich von Astrid lotsen lassen. TüfelsbruggWeiter zum Campingplatz in Willerzell. Die Zufahrt zu unserer Parzelle ist ziemlich eng und ich muss aufpassen,  dass ich mit den herunterhängenden Ästen nicht die Antenne oder die Solarzellen abreiße.
Mit einem Taxi fahren wir nach Einsiedeln.  Heute ist Premiere des Welttheaters, welches nur alle 4 Jahre stattfindet.  Dass ist auch der Grund,  dass wir den großen Saal im Kloster nicht sehen können.  In der Klosterkirche erleben wir den Vespergottesdienst und die Prozession der Mönche zur schwarzen Maria,  bei der sie noch einen Gesang zum Besten geben.
Wir nehmen noch einen Aperitif im Hotel zur Sonne und fahren mit dem Taxi wieder zurück.
Am Abend noch Besprechung zur morgigen Etappe.

Bildautor Beitragsbild Urnäsch: Schofför, aus Wikimedia Commons

Wanderung im Schweizer Hochmoor

22.06.
Es hat in der Nacht mehrfach geregnet und am Morgen sind im Womo nur noch 16º. Nicht sehr vielversprechend. Nach einigen Wendemanövern verlassen wir den Platz und fahren hinter den Mädels her. Sie fahren allerdings nicht um die Nordseite des Sihlsees, sondern nehmen die Brücke über den See nach Einsiedeln.  Sie ist zwar breiter als unsere Brücke gestern,  aber auch nur für Fahrzeuge bis 2, 30m vorgesehen.  Allerdings mit Gegenverkehr.  Einige Male wird es ziemlich knapp.
Wir fahren bis Biberbrugg, parken am Bahnhof und unternehmen eine Wanderung durch das höchste Schweizer Hochmoor und kehren dann mit dem Zug wieder zurück.  Herrliche Natur und eine erste bestandene Bewährungsprobe für den neuen Rucksack.


Weiter geht die Fahrt über Schwyz, wo wir noch für das Wochenende einkaufen, am schönen Ufer des Vierwaldstätter See entlang zum Campingplatz kurz vor Luzern.  Mit 48 CHF pro Tag unangemessen teuer zumal die Stellplätze nicht wirklich ideal sind.  Viel Schotter und wie auf dem Präsentierteller.
Das Abendessen entschädigt dann. Astrid macht uns einen schönen Salat und mit Schinken umwickeltes Putenfleisch gibt es auch noch.  Es wird noch ein unerwartet schöner Abend.

Der Vierwaldstätter See

23.06.
Heute heißt es früher aufstehen.  Um 9.20 Uhr wollen wir den Platz verlassen um mit dem Bus bis zum Bahnhof von Luzern zu fahren und gegenüber ein Schiff zur Tour über den Vierwaldstätter See zu nehmen.  Ca. 2 h sind wir unterwegs, bei zwar trübem Wetter aber schönem Blick auf das Ufer, schöne Grundstücke und Hotels mit verblichenem Charme.

In Treib verlassen wir das Schiff und besteigen 10m weiter die Standseilbahn zum Seelisberg. Von der Bergstation nehmen wir den Abstieg zum Rütli. Knapp 400m geht es in etwa einer Stunde auf dem „Weg der Schweiz“, der zur 700-Jahrfeier 1991 errichtet wurde und von dem jedem Schweizer 5 Millimeter gehören,  nach unten. Der Rütli ist der Gründungsort der Schweizerischen Eidgenossenschaft im Jahre 1291. Auf der Rütliwiese haben die drei Gründer den Eid geschworen. Wir legen einen Picknick ein und weil es anfängt zu nieseln gehen wir ins nahe Gasthaus und trinken noch einen Cappuccino.

Bei leichtem Regen gehen wir zum Bootsanleger und fahren mit der „Stadt Luzern“ zurück,  steigen aber bereits beim Verkehrshaus, einem Verkehrsmuseum nahe unserem Campingplatz aus. Der Abend endet ruhig und zum ersten Mal richten wir unsere Antenne auf und schauen uns den sonntäglichen Tatort an.

Luzern

24.06.
Heute geht’s noch früher los denn um 9.45 Uhr beginnt bereits die Stadtführung an der Touristeninfo im Bahnhofsgebäude.  Wir starten dann am KKL, dem Kultur- und Kongresszentrum von Luzern,  einem 230 Mill. Bau, für die mit 80.000 Einwohnern relativ kleine Stadt Luzern,  die aber Kantonshauptstadt ist. Es ist ein imposantes Gebäude,  dessen großer Saal eine hervorragende Akustik aufweisen soll. Die Tour geht dann weiter in die Altstadt zu sehenswerten Gebäuden,  Brücken und Kirchen mit viel sachkundiger Information durch unsere Führerin bei der auch die Mädels noch vieles lernen können. Berühmt ist die Kapellenbrücke, die sich an den von einem Stauferkaiser errichteten Turm lehnt und auf jedem Reiseführer zu finden ist, aber auch die Wehranlage der Reuss, dem Fluss durch Luzern,  mit der der Wasserstand des Vierwaldstätter Sees reguliert wird.  Nach der Führung suchen wir uns ein kleines Lokal für ein kleines aber schmackhaftes Essen und trennen uns dann.


Wir schlagen den Weg zur Stadtbefestigung ein, ersteigen die Wehrmauer und besichtigen den Zytturm, den Zeitturm mit der großen Uhr, der das Vorrecht eingeräumt wird,  bereits 1 min vor den Kirchenglocken die volle Stunde durch Glockenklang anzuzeigen.


Zurück in der Altstadt besichtigen wir noch einige schöne Fassaden bevor wir dem Rat der Mädels folgen, und uns die Sammlung Rosengart, der Tochter des gleichnamigen Kunsthändlers ansehen.  Sie und ihr Vater waren mit prominenten Künstlern wie Picasso und Chagall befreundet,  von denen neben Werken von Klee, Kandinsky,  Matisse u.a. viele Exponate zu bewundern sind.  Sehr lohnenswert.


Nach einem Drink in einer nahegelegenen Bar, wenden wir uns zum Bahnhof und nehmen den Bus bis zum Campingplatz.  Mittlerweile regnet es wieder sehr stark, nachdem sich am Nachmittag sogar die Sonne hatte sehen lassen.
Am Abend laden uns die Mädels zum Essen ein.  Es gibt Hörnli mit Gehacktem und Apfelmus,  den ich nicht dazu, sondern als Dessert zu mir nehme.


über Affolltern nach Bern

25.06.
In der Nacht regnet es mehrmals und ab 5.00 Uhr so stark,  dass ich fürchte nicht mehr einschlafen zu können.  Ich muss dann bis kurz vor acht warten um einigermaßen trocken zur Dusche zu kommen.  Wir fahren vor den Mädels los, weil ich nicht in Kolonne fahren will. Wir verabreden uns zu einem Treff in Affolltern im Emmental wo wir gemeinsam eine Schaukäserei besuchen wollen.  Über Wolhusen, Entlebuch und Schangnau gelangen wir nach Eggiwil in das schöne Emmental mit der Emme als namensgebendem Fluss. Die Häuser hier unterscheiden sich sehr von den Appenzellern, sind größer,  breiter ausladend und im ersten Stock häufig auch breiter als unten,  schräg ausladend.  Auch die Landschaft ist weiter.  Über Lauperswil und Sumiswald gelangen wir nach Affolltern zur Schaukäserei,  nachdem wir vorher bei einem Zwischenstopp noch Regen hatten,  jetzt im schönsten Sonnenschein.  Die Schaukäserei verfügt über mehrere Gebäude. Auch eine historische Bäckerei befindet sich hier.  Wir kosten vom Käse,  nehmen auch etwas mit,  aber es hält sich im Rahmen.


Das Navi will uns nun dreimal nach rechts dirigieren aber wir lassen uns nicht darauf ein weil die Straßen eher Feldwegen gleichen.  Wir fahren deshalb auf Nebenstrecken Richtung Bern und direkt durch Bern hindurch am Bahnhof und vielen Baustellen vorbei aber finden relativ problemlos unseren Platz den wir für zwei Tage beziehen.  Die Mädels folgen uns nach und wir stehen ziemlich günstig mit viel Platz. Für den Stromanschluss benötige ich einen Adapter den ich mir an der Rezeption leihe. Aber leider kein Strom.  Ich versuche den Nachbaranschluss, einen neuen Adapter,  die andere Kabeltrommel,  aber Fehlanzeige.  Das fehlt mir noch, nachdem ich vorher bereits beim umparken unseren Tritt überfahren und zerstört habe.
Dann die Erleuchtung beim Studium der Unterlagen.  Ich habe am Morgen beim Einräumen den Fehlerschutzschalter versehentlich ausgeschaltet.  Alle amüsieren sich auf meine Kosten.
Nach einem gemeinsamen Abendessen,  heute draußen,  verabschieden wir uns in unsere Womos, nachdem es doch wieder empfindlich kalt wird.

immer noch Bern

26.06.
Heute steht eine Stadtführung auf dem Programm.  Um 10 Uhr wollen wir starten.  Ich bin bereits seit längerem wach und döse so vor mich hin und schlafe dann doch noch mal ein und dann ist es halb neun.  Jetzt heißt es sich zu sputen.  Wir werden aber pünktlich fertig und fahren mit dem Bus bis zum Bahnhof. Dort ist auch die Info von der um 11 Uhr die Führung startet.  Auch unsere heutige Führerin hat einen Gehfehler wie die in Luzern.  Wir fragen uns ob dies in der Schweiz Einstellungsvoraussetzung ist. (Sorry, war nicht so gemeint!)
Die Führung ist aber sehr interessant und wir erfahren viel über die Berner Altstadt,  ihre Bewohner,  die Geschichte und die Architektur.
Auf Hinweis der Führerin melden wir uns zu 15 Uhr zu einer Führung im Bundeshaus an, in dem der Ständerat, der Nationalrat und die Bundesversammlung tagt.


Nach der Führung erkunden wir noch die Matten, ein tief liegender Teil der Altstadt an der Aare und sehen gegenüber den Bärenpark, in dem sich tatsächlich Bären befinden,  von denen einige Berner meinen,  sie hätten der Stadt den Namen gegeben.
Bei der Führung im Bundeshaus lernen wir viel über das schweizerische Regierungssystem und zur Geschichte des Hauses.
Noch ein kleiner Einkauf und dann mit dem Bus zurück.
Am Abend lassen wir uns wieder bekochen. Ein Emmentaler Gericht.

über Murten nach La Chaux-de-Fonds

27.06.
Eine ruhige Nacht aber nur noch 12º am Morgen.  Wir trödeln etwas,  allerdings werfe ich schon mal die Heizung an bevor ich zum Duschen gehe. Nach dem Frühstück im Womo verabschieden sich die Memminger die uns schräg gegenüber stehen und bereits seit 8 Wochen unterwegs sind aber nun nach Hause wollen.
Wir bezahlen,  bringen noch den Abfall weg und ich tausche unsere „Campinggaz“-Flasche gegen eine volle.
Wir erkundigen uns auch noch nach einem in der Nähe befindlichen Händler für Campingbedarf. Nach Laupen werden wir verwiesen, liegt nur unwesentlich neben unserer Strecke nach Murten.
Im „Camperland“ finden wir einen neuen Tritt und noch neue Espresso- und Cappuccinotassen. Auf dem Gelände stehen einige Gante- Fahrzeuge,  darunter auch ein Black Edition wie unserer. Mit dem Händler kommen wir auch ins Gespräch.  Sowohl über Giottiline, dem er gute Qualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bestätigt,  aber auch über Gante,  den sehr speziellen Händler mit dem nicht nur wir unsere Erfahrungen gemacht haben.
Weiter geht die Fahrt nach Murten,  empfohlen von den Mädels.  Ein guter Tipp.  Ein sehr schönes Städtchen am Murtener See, mit malerischen Häusern und einer begehbaren Ringmauer.


Über Neuchatel, am gleichnamigen See vorbei,  geht es weiter auf den 1283m hohen Col del La-Vue-des-Alpes, von dem wir zwar den See aber wegen des trüben Wetters nicht die dahinter liegenden Berge sehen können. Wir sind nun in der Region Jura,  in der französischsprachigen Schweiz, angekommen.
Nach einem kurzen Mittagessen geht es die nur noch wenigen Kilometer hinunter nach La Chaux-De-Fonds auf den sehr schönen naturnahen Campingplatz „Bois Du Couvent“.
Am Nachmittag verwöhnt uns noch ein wenig die Sonne, aber als sie verschwindet wird es schnell kühl.Bois Du CouventBois Du Couvent

Bildautor Beitragsbild: Mike Switzerland, Wikimedia Commons