Archiv der Kategorie: Sommerverlängerung in Kroatien 2018

Wir machen den Sommer länger- in Kroatien

Es wird Zeit euch etwas mitzuteilen. Eine Woche sind wir bereits unterwegs, haben nach Deutschland drei weitere Länder durchquert und sind in Kroatien angekommen.

Grund genug um nun langsam mit einem Bericht über unsere Tour in die Gänge zu kommen.

Abgereist sind wir am 04.09. Vom Tourbeginn zu Hause bis zum Verlassen Brandenburgs vergehen noch ca. 2 Stunden. Tanken, Einkaufen und Frühstück im Beetzsee-Center.

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Dann über Belzig auf die A9, später über weitere Autobahnen schließlich nach Donaustauf. Wir stehen auf einem kostenlosen Parkplatz in der Ortsmitte. Nur drei Womoplätze, aber wir nutzen einen PKW-Parkplatz. Spaziergang bis zum Chinesischen Turm und durch den Ort und an die Donau.

Die Donau bei Donaustauf
Chinesischer Turm

Ich beschließe am Morgen früh aufzustehen um an der Donau den Sonnenaufgang zu erwarten und hoffentlich schöne Fotos zu schießen. Mit einer entsprechenden App habe ich mich über die Richtung des Sonnenaufgangs informiert. Den Abend verbringen wir im Womo.

05.09.

5.45 Uhr meldet sich mein Handy-Wecker. Meine Foto-Sachen hatte ich bereits in meinem Rucksack verstaut und die Drohne im separaten Rucksack bereit gestellt.

Ich postiere mich unter der Donau-Brücke, baue zwei Stative auf für Camcorder und Kamera. Meine neue 360°-Kamera habe ich auch dabei. Der versprochene Nebel über der Donau hält sich in Grenzen und die Sonne kommt hinter den Wolken nicht zum Vorschein.

Ich mache dennoch ein paar Fotos und eine Timelaps-Aufnahme mit dem Camcorder. Auch das Handy und die Insta (360°-Kamera) kommt zum Einsatz. Auch die Drohne will ich starten. Dies gelingt auch nach mehreren Versuchen, aber ich habe leider nicht bedacht, dass sie unter der Brücke kein GPS-Signal empfängt. So trudelt sie ein wenig und schlägt gegen das Stativ. An zwei Rotoren brechen die Spitzen ab. Nicht so schlimm, ich habe noch Ersatz dabei. Aber nun will sie nicht mehr starten, da mir die Software ein neues Update meldet, welches nur über WLAN geladen werden kann, was ich hier nicht habe. Der Gesamterfolg fällt daher eher mäßig aus aber ich bin stolz auf mich weil ich mich endlich doch einmal aufgerafft hatte, so früh nach guten Fotogelegenheiten Ausschau zu halten.

Astrid schläft noch als ich wieder am Womo ankomme und ich bereite das Frühstück für uns.

Unser erster Weg führt uns dann zur Walhalla von Donaustauf. Wir sind früh da. Noch kein Touristenansturm. Die Ruhmeshalle beherbergt die Büsten berühmter Persönlichkeiten. Alte Exemplare und Neuere die von verschiedenen Künstlern zur Ergänzung gefertigt wurden. Beim Verlassen beschwert sich Astrid zu Recht darüber, dass viele der Neueren wenig Ähnlichkeit mit den abgebildeten Persönlichkeiten haben und die Beschriftungen nur schwer zu lesen sind.

Weiter geht es dann über Landstraßen bis Neubeuern um hier den Einstieg in die Deutsche Alpenstraße bis Bad Reichenhall zu finden. Der Stellplatz den wir dort schon einmal besucht hatten ist im Stellplatzführer leider nicht mehr zu finden, sondern nur ein kostenpflichtiger neben einer Therme. Dies und die Tatsache, dass der Tag schon ziemlich fortgeschritten ist bringt uns zu dem Entschluss, den Stellplatz in Neubeuern aufzusuchen und die Nacht hier zu verbringen.

Wir nehmen die Fahrräder und stoppen nur wenig später beim Bäcker. Lecker Kuchen und ein Cappuccino der den Namen auch verdient, weil er eine Crema hat. Beim Fleischer holt Astrid noch Grillvorräte und dann starten wir zu einer Tour auf dem Inn-Radweg. Eine Seite abwärts bis Nußdorf und auf der anderen Seite wieder zurück.

06.09.

Über Nußdorf gelangen wir zur Deutschen Alpenstraße. Nahe Ruhpolding machen wir Halt an der Chiemgau-Arena wo im Winter neben dem Ski-Springen auch der Biathlon-Weltcup stattfindet. Heute trainieren Jugendliche auf Ski mit Rollen und es wird geschossen. Auch Besucher dürfen Dienstags und Donnerstags Vormittags versuchen die Scheibe zu treffen. Für 15€ pro Schütze wagen wir es auch und es geht besser als erwartet. Astrid trifft sechsmal und ich siebenmal von 10 möglichen Scheiben.

Der Alpenstraße folgen wir bis kurz vor Bad Reichenhall um dann nach Österreich zu schwenken. Richtung Zell am See. Wir suchen uns einen Stellplatz in Almdorf am Steinernen Meer kurz vor Maria Alm. Es ist ein Bauernhof, der aber mit Stromanschluss und Entsorgung aufwartet. Damit können wir unsere Fahrräder nachladen und auch unsere Toilette entleeren.

Ein Airstream auf einem Hotelneubau. Innen ist eine Sauna eingebaut.

Wir unternehmen noch eine Radtour Richtung Maria Alm und weiter bis Unterberg. Sehr schöne Landschaft, tolle Gegend und schöne Orte und ein toller Blick auf die Karstberge des Steinernen Meeres.

07.09.

Unser Ziel ab hier ist die Großglockner-Hochalpenstraße. Da aber heute das Wetter trüb und regnerisch ist, legen wir einen Ruhetag ein und bewegen uns nicht vom Womo weg. Der Regen wird später stärker und auch in der Nacht regnet es noch.

08.09.

Der heutige Tag sieht schon einmal besser aus. Es regnet nicht und der Himmel zeigt schon Wolkenlücken. In Saalfelden kaufen wir noch ein wenig ein und starten dann in Richtung  „Großglockner Hochalpenstraße“ nach Bruck.

Eine faszinierende Strecke liegt vor uns. 36€ werden an der „Kassa“ fällig. Und es lohnt sich.

Wir befahren die gesamte Strecke einschließlich des Abzweiges zum Gletscher.

Und eine Seilbahn bringt uns auch noch auf einen Gipfel. Nur leider dürfen wir nicht mehr aussteigen, wir sind die letzten Passagiere. Dafür fahren wir für den halben Preis.

Auf der Strecke nach Heiligblut, dem Ende der Hochalpenstraße, werden uns bei den steilen Abfahrten die Bremsen heiß. Ein Nothalt wird eingelegt und vorn rechts an der Bremsscheibe entstehen schon kleine Flammen die ich aber löschen kann. Am Straßenrand legen wir eine Pause ein. Die Abkühlung dauert sehr lange und wir entschließen uns einfach hier am Straßenrand stehen zu bleiben und zu übernachten.

09.09.

Am Morgen bin ich schon etwas gespannt ob unsere Bremsen von dem Manöver gestern gelitten haben. Nachdem alles zur Abfahrt bereit ist löse ich sachte die Handbremse um die Bremsanlage zu testen. Die Bremsen reagieren kaum, aber Schuld daran bin ich selbst. In meiner Aufregung hatte ich versucht die Bremsen zu testen ohne den Motor vorher zu starten. Da können die Bremsen natürlich nicht tätig werden. Auf der weiteren Fahrt bewege ich das Womo noch etwas verhalten bis ich sicher bin, dass die Bremsanlage pflichtgemäß ihre Aufgabe erfüllt. Und das tut sie.

doch noch ein Blick auf den Großglockner

Unsere weitere Route führt uns über einige Pässe (wir lassen die Autobahnen aus) nach Italien und zur Adria bis nach Grado.

hier müssen wir durch
und hier wieder raus
Ein erstes Eis auf italienischem Boden

Hier waren wir 2014 schon einmal mit Freunden auf dem großen Europa-Camp. Dieses steuern wir heute nicht an, zu laut zu voll, zu teuer. Wir nehmen stattdessen den zentrumsnahen Stellplatz.

Der ist auch mit Entsorgungsmöglichkeiten und Strom ausgestattet. Wir fahren dann mit unseren E-Bikes in den Ort, genehmigen uns einen Drink, schieben unsere Räder am Lungomare entlang und essen leckeren Fisch zu Abend.

Am Lungomare

Santa Eufemia
Ein Drink tut auch gut
Grado am Abend

10.09.

Wir verzichten weiter auf die Fahrt auf Autobahnen und gelangen über Triest nach Slowenien und dann nach Kroatien.                                   Unterwegs erreicht uns die Nachricht, dass einer unserer Freunde, mit dem wir auch 2014 auf dem Camp in Grado gestanden und auch 2012 die Marokko-Tour gefahren sind, nach langer Krankheit verstorben ist. Wir sind sehr betroffen und unsere Schlussfolgerung lautet deshalb zum wiederholten Male: wir genießen das Reisen und unser Leben, solange noch Zeit ist, das Geld reicht und die Gesundheit es zulässt.

Wir durchqueren Istrien bis an die Südspitze nach Pula und steuern die  „Campsite Arena Indije“ an, auf dem wir schon einmal in vorderster Linie am Ufer gestanden haben. Wir finden einen ansprechenden Platz, ich nehme ein erstes Bad und später genießen wir den Sonnenuntergang. Wir werden hier ein paar Tage stehen bleiben.

Wir leben noch – und wie !

14.09.

Die faulen Tage in Istrien gehen heute zu Ende. Wir haben es genossen, den schönen Campingplatz, den schönen Platz in der ersten Reihe, den täglichen Blick auf die Adria, die Sonne und alles darum herum. Die Abwechslung besteht einzig darin, das der Tag durch die Mahlzeiten unterbrochen wird, der sonst darin besteht, die Fischerboote abends raus aufs Meer und morgens zurück kommen zu sehen, die kleinen und großen Boote zu beobachten die den ganzen Tag in der Bucht stehen und bis auf wenige Ausnahmen abends wieder zurück kehren und hin und wieder baden zu gehen. Schön war’s, aber irgendwann ist’s genug.

Gestern hatten wir noch ein Highlight. In Pula begann die jährlich stattfindende „Visualia“ – Festival of Light. Ich packe alle Camera- und Videotechnik in meinen Fotorucksack, wir nehmen uns ein Taxi und stürzen uns in das Getümmel. Nach ein paar Orientierungsproblemen finden wir uns zurecht und staunen über die Lichtinstallationen. Ich mache auch ein Reihe Videos, aber leider habe ich vergessen, das Videoschnittprogramm auf meinem Laptop zu installieren. Deshalb werden die Videos später nachgereicht. Gegen Mitternacht sind wir wieder auf unserem Campingplatz.

Heute stand noch eine kurze Radtour auf dem Programm. Fahrradwege sind leider kaum vorhanden. Dies, und die Tatsache, dass die Sonne ziemlich brennt, lässt uns bald wieder zurück kehren.

 

Wieder Strandurlaub und faulenzen

19.09.

Einige Tage sind nun schon wieder vergangen und wir haben uns nicht allzuviel weiter bewegt.

Am Samstag den 15.09. hatten wir unser Camp Arena  Indjie  verlassen, nicht ohne noch einmal einen Blick auf die vor uns liegende Insel zu werfen. 

Wir fahren an der Küstenstraße weiter um die Südspitze Istriens herum und erreichen Brestova. Von hier wollen wir mit der Fähre auf die Insel Cres übersetzen. Kurz vor uns legt eine ab und wir müssen warten. Die Tickets lösen wir bereits und stellen uns in die größer werdende Schlange. Immer wieder versuchen Deutsche und Österreicher links an der Schlange vorbei zu fahren und müssen dann doch wieder kehrt machen. Irgendwann kommt die Fähre und in 20 Minuten haben wir die Insel Cres erreicht. Der Hauptort der Insel trägt den gleichen Namen und dort liegt unser Ziel, das      Camp Kovacine .  Wir suchen uns einen Platz aus im blauen Bereich, denn das Camp ist schön bunt aufgeteilt. Die strandnahen Plätze sind leider alle ausgebucht, aber wir stehen sehr gut und vermutlich ruhiger als in erster Reihe, denn es herrscht da doch einiger Verkehr, weil am Strand ein Durchgangsweg durch das Camp führt. Wir machen es uns gemütlich gehen jeden Tag baden, fahren mal mit den Rädern in die Stadt und mal mit einer Touristenbahn. Die Stadt konzentriert sich um den Hafen, wo auch zahlreiche Restaurants zu finden sind. Auch wir lassen es uns hier schmecken.

Eigentlich wollten wir heute das Camp verlassen und über die Insel Krk auf das Festland. Ich wollte gern noch einmal zu den Plitvicer Seen im gleichnamigen Nationalpark um hoffentlich schöne Fotos zu machen. Nur ist leider aktuell für die Gegend Regen angesagt und danach Temperaturen nicht höher als 16°. Das wollen wir uns nicht antun und verlängern hier noch. Vermutlich bis zum Samstag.

Wie es dann weiter geht folgt im nächsten Bericht. Eines noch: wir haben gerade festgestellt, dass wir auf einer Womo-Reise noch nie so oft baden waren wie jetzt und noch nie solange an einzelnen Standorten verweilt haben. Auch mal schön, zumal wir diesmal nicht auf der Suche nach touristischen Highlights sind.

Wir sind auf der Rückreise – aber ohne Stress

24.09.

Aus dem Samstag ist nun doch der darauffolgende Montag geworden.  Die ursprünglich schlechter werdenden Prognosen für das Wetter in den nächsten Tagen hatten sich relativiert. Erst für den Montag war nun bereits für den frühen Morgen Regen angekündigt. Aber den Sonntag haben wir noch einmal mit vollen Zügen genossen. Bei herrlichem Wetter haben wir eine Radtour zu beiden Seiten des Camps unternommen. Rechts herum geht es durch einen FKK-Strand bis zu einer sehr schönen Bucht und links durch Cres hindurch, am Jachthafen vorbei, wo uns auffällt, dass wir an der Tankstelle vor einigen Jahren schon einmal getankt hatten, weiter bis zum grünen Leuchtturm der dem Roten an unserem Camp genau gegenüber liegt. Ein schöner Fahrradweg führt bis dahin.

und nun noch die Karten einstecken

Am Nachmittag baden wir noch einmal ausgiebig und können uns kaum von dem schönen Strand und dem glasklaren Wasser trennen. Hier waren wir nicht zum letzten Mal.

Gut, dass ich am Abend alles bereits eingeräumt habe. Die Wetter-App hatte recht, ab sechs Uhr setzt Regen ein. Wir werden zügig fertig, ent- und versorgen unser Womo und starten wieder nach Brestova um wiederum mit der Fähre auf das Festland zu gelangen. Die Schlange vor der Fähre ist lang, aber wir kommen noch auf’s Schiff ohne warten zu müssen. Wir bleiben im Womo und genehmigen uns einen selbstgemachten Espresso.

Wieder an Land geht es durch Slowenien nach Italien, vorbei an Triest bis nach Tarcento. Wir machen hier nur Halt weil es hier einen Stellplatz gibt und wir nicht weiter fahren wollen. Und es soll einen Wasserfall geben, der vielleicht für mich ein schönes Fotomotiv abgibt.

25.09.

Heute folgt die Enttäuschung. Wir machen zwar eine schöne Fahrradtour aber der Wasserfall führt kaum Wasser und ist auch nicht direkt erreichbar.

das ist der Ersatz

Nach einem Espresso im Ort fällt die Entscheidung für die Weiterfahrt bis Arta Therme.  Unterwegs noch ein Stopp am schönen Lago di Cavazzo.

Auch in Arta Therme machen wir eine  schöne Fahrradtour in schöner Landschaft. Die Nacht wird ziemlich kalt und wir müssen heizen. Wir vermissen die Sonne und den Strand von Kroatien wohl wissend, dass das Wetter dort auch nicht mehr so ist wie es bei unserem Aufenthalt war.

26.09.

Es ist Mittwoch und wir fahren weiter bis nach Bruneck über sehr schöne Straßen die auch auf der Straßenkarte durch die grüne Markierung als touristisch interessant ausgewiesen sind.  Wir fahren durch die Dolomiten. Im Sextner Tal machen wir Halt und fahren mit der Seilbahn zum Ausblick zu den Drei Zinnen, Tre Cime auf italienisch. Eine herrliche Aussicht.

Bruneck kennen wir bereits aus einem früheren Aufenthalt, als wir auf Schloss Ripa eines der Mountain Museen von Reinhold Messmer besucht hatten. Heute tut es ein Spaziergang durch die Stadt.

27.09.

Nun ist bereits Donnerstag und wir fahren weiter Richtung Heimat, aber ohne Zeitdruck. Wir lassen wie in den letzten Tagen die Autobahnen aus, kaufen noch Äpfel hier in Südtirol und fahren über den Brenner und Innsbruck bis Mittenwald. Den letzten freien Platz auf dem Stellplatz ergattern wir unmittelbar unterhalb des Karwendelgebirges. Der Ort selbst ist sehr touristisch, aber wir suchen ihn am Abend ein zweites Mal auf um deftig zu essen. Zurück im Womo brauchen wir deshalb noch einen Crappa.

Morgen werden wir vermutlich noch hier bleiben um eine Wanderung in die Leutaschklamm zu unternehmen, aber dazu dann später.

Herrliche Wanderung und trotzdem Enttäuschung

28.09.

Wir haben die Ankündigung umgesetzt. Eine Wanderung in die Leutaschklamm, die auch Leutascher Geisterklamm genannt wird. Drei Wanderwege führen durch das Gelände, das wir vom Stellplatz aus auf ziemlich schmaler Straße erreichen und damit wieder auf österreichischem Staatsgebiet landen. Wir machen die große Runde die am entferntesten Punkt ziemlich beschwerlich ist, weil es sehr steil nach unten geht zum Wasserfallsteig. Unterwegs passieren wir auch die Panoramabrücke. Ich habe mein gesamtes Foto-Equipment dabei, weil ich Wasserfallbilder mit Langzeitbelichtung für eine seidige Wasserstruktur machen will. Auch sonst bieten sich zahlreiche Motive an abgelichtet zu werden. Die Wege sind alle kostenlos begehbar, nur der Wasserfallsteig kostet einen geringen Obulus, obwohl es hier ziemlich kühl, laut und nass ist. Aber so etwas kostet eben. Auch hier überqueren wir mehrfach die deutsch-österreichische Staatsgrenze. 

Für die Gesamtstrecke von etwas mehr als 5 km benötigen wir am Ende etwa 4 Stunden, Unterbrechungen wie Kaffee und Kuchen am Eingang zum Wasserfallsteig mit eingerechnet.

Blick auf Mittenwald und die Berge

Vom Parkplatz aus fahren wir zurück nach Mittenwald, durchqueren den Ort und nehmen die Landstraße Richtung Norden, vorbei an schönen Landschaften und Seen und machen einen letzten Zwischenstopp auf dem Weg nach Hause in Pfaffenhofen an der Ilm.

Es wird schon dunkel als wir ankommen und wir haben keine Lust noch irgendetwas zu unternehmen.

Am nächsten Tag geht es dann auf die Autobahn und am Nachmittag steht unser Womo wieder am vertrauten Platz unter unserem Carport. Unsere Kroatientour ist zu Ende. Das ist die erste Enttäuschung.

Schlimmer ist es heute. Ich will den Bericht zum Abschluss bringen und finde die Bilder von der Wanderung durch die Leutaschklamm nicht wieder. Vermutlich habe ich die Speicherkarte in der Kamera formatiert, bevor ich die Bilder auf den Rechner gezogen habe. Dummheit muss betraft werden. Deshalb finden sich in diesem Artikel auch nur Handyfotos.

Aber zweierlei muss ich noch los werden. Der Tank unseres Womos muss sich geweitet haben. Bevor wir nach Kroatien gekommen sind hatten wir in Slowenien getankt; Italien war zu teuer. Mit dieser Tankfüllung sind wir nach Kroatien, von dort auf die Insel Cres, wieder zurück auf das Festland und durch Slowenien, durch Südtirol (Italien) und bis nach Österreich. Dort haben wir wieder getankt und sind bis nach Hause gekommen. Das hatten wir noch nie geschafft.

Und das Zweite: anders als hier zu Hause sind Biker mit herkömmlichen Fahrrädern in Südtirol und im Süden Deutschlands, aber auch in den Urlaubsgebieten in Kroatien absolute Exoten. Alle fahren E-Bike. Auch Pärchen, älter als wir, sind sogar häufig mit E-Mountainbikes unterwegs, die man eher jüngeren Semestern zuordnen würde.

So, dass soll es nun gewesen sein. Vielleicht folgt im Oktober noch eine Kurztour in den Elsass. Bis dahin, Tschüss und eine gute Zeit.