Cinque Terre

24.05.2017

Zu acht Uhr bereite ich das Frühstück um uns die Optionen auf mehrere Alternativen offen zu halten. Nach einiger Überlegung kommen wir zu dem Schluss, dass die Rolleranmietung zu ungewiss und die Bootstouren wegen der vielen Touri’s vermutlich ausgebucht sind. Bleibt also die Bahn. Nach dem aus dem Internet geladenen Fahrplan verkehren die Züge alle zwanzig Minuten. Perfekt, scheint uns. Und wir haben damit keine Eile mehr.

Am Bahnhof angekommen erwerben wir ein Tagesticket für den Besuch der Cinque Terre, dass auch zur Benutzung der Busse in den Orten und der Lifte berechtigt.

Die fünf Dörfer, Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza und Monterosso al Mare sind die Namensgeber der „Cinque Terre“. Die Ausläufer der Apenninen enden hier abrupt am Meer und haben hier Steilküsten in ganzer Schönheit geschaffen. Die fünf Orte wirken wie aus der Landschaft modelliert. Enge Gassen, steile Treppen und hohe Häuser mit bunten Fassaden lassen die Orte wie Felsennester an den Bergen kleben. Bis heute gibt es zwischen den Orten keine direkte Straßenverbindung entlang der Küste. Erst seit dem 19.Jh. sind die Orte durch eine überwiegend durch Tunnel verlaufende Eisenbahnstrecke erschlossen.

Auch wir nutzen die Eisenbahn und fahren direkt durch bis in den letzten Ort der Cinque Terre, nach Riomaggiore. Und hier erwarten uns bereits die ersten Anstrengungen beim Treppen steigen. Der Ort ist sehr malerisch anzusehen, aber wir spüren auch, dass es hier wohl keine Nebensaison gibt. Mit uns sind viele andere Touristen und auch auffällig viele Asiaten unterwegs.

Die Via dell’Amore, ein Weg der an den Felsen direkt über dem Wasser angelegt ist, verbindet Riomaggiore mit Manarola, dem nächsten Ort. Von einer Anhöhe sehen wir aber, dass dieser Weg durch ein geschlossenes Tor versperrt ist, vor dem bereits andere Touristen verzweifelt umkehren.

Nur wenige Minuten braucht die Bahn nach Manarola.

In Corniglia, der nächsten Station nutzen wir den Minibus um in das Zentrum zu gelangen.

In Vernazza und Monterosso al Mare sind zum Glück nicht so viele Treppen zu überwinden. Zum Abschluss und zur Erholung gönnen wir uns einen lokalen Prosecco.

Vom Bahnhof nehmen wir den direkten Weg zum Camp und gehen nicht mehr in das Zentrum von Levanto. Die Tour hat uns doch ziemlich erschöpft.

2 Gedanken zu „Cinque Terre“

  1. Super die Cinque Terre! Schade, dass der Campingplatz Aqua Dolce voll war.
    Aber eigentlich sollte man die einzelnen Dörfer weder mit dem Roller, noch mit der Bahn und auch nicht mit dem Schiff besuchen, sondern per Pedes: jeden Tag ein Dorf weiter und abends jeweils mit der Bahn wieder zurück nach Levanto. Allerdings kommt man da ganz schön ins Schwitzen! Und die Schifffahrt lohnt sich dann fürs letzte Dorf: von Riomaggiore zurück nach Levento, weil man so die ganze Kulisse sieht.
    Aber jetzt ist es eh zu spät 🙁 Machen wir ein anderes Jahr zusammen 🙂 !

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