durch faszinierende Berglandschaft

04.05.2017

Ein Stück folgen wir der Küstenstraße bis wir in Tortoli, dem Etappenort des Giro d’Italia am 06.Mai. Hier biegen wir ab in Richtung Landesinnere, in die Berge der Olgliastra, dem schönsten Bergland Sardiniens. Über Ilbono, Artzana und Lanusei gelangen wir durch schöne Bergdörfer und mit einem Halt an der Schmalspurbahnstation Villacrande, wo wir einer Gruppe Quadfahrer begegnen, an den Lago Alto del Flumentosa.

Hier müssen wir einfach ein Picknick einlegen.

Ab hier startet eine der schönsten Panoramastraßen die wir bisher auf Sardinien erlebt haben, auf der wir auch auf Wildpferde treffen.

Bei vielen Stopps sehen wir immer wieder die unübersehbare Felsnadel des Monte Perda Liana, die alles überragt.

Immer wieder finden wir Quellen am Straßenrand aus denen erfrischendes Wasser sprudelt und wir immer wieder unsere Wasserflaschen auffüllen können.

Ein weiterer Haltepunkt ist die Nuraghe Ardasai, die wie Reste einer alten Ritterburg auf einem Fels trohnt.

Nach langer und kurvenreicher Fahrt erreichen wir das kleine Bergstädtchen Seui, mit einer schmalen Ortsdurchfahrt, wie fast alle Orte hier in den Bergen. Aber mit gegenseitiger Rücksichtnahme geht alles gut. Wir suchen den Bahnhof der Schmalspurbahn. Weil wir ihn nicht gleich entdecken, sind wir bereits aus dem Ort heraus, müssen wieder zurück, finden den Bahnhof oberhalb des Zentrums und müssen nach einem kurzen Halt zum dritten Mal durch den schmalen Ort. Uns würde interessieren, was die staunenden Leute am Straßenrand von uns denken.

Wir haben genug für heute und wollen vor Sadali Richtung Seulo um bei der Grotte auf einem Stellplatz zu stehen. Die Grotte erwarten wir zwar jetzt nicht mehr geöffnet, aber sie ist auch nicht unser Ziel. Der Stellplatz ist leider auch nicht vorhanden, sondern nur ein Parkplatz. Deshalb fahren wir gleich nach Sadali. Aber auch hier ist der eigentlich gut gelegene und angelegte Stellplatz von beiden Zufahrten mit einer Kette verschlossen.

Nach vergeblicher Mühe unter der angegebenen Telefonnummer jemanden zu erreichen und mühsamer Kommunikation mit einem freundlichen älteren Herrn aus der Nachbarschaft schlendern wir noch ein wenig durch den Ort. Wir suchen ein Restaurant, werden auch freundlich in die entsprechende Richtung geleitet, aber geöffnet wir erst um 20 Uhr. Also Abendessen im Womo, da wir später keine Lust mehr verspüren unser gemütliches Zuhause noch einmal zu verlassen.