Fahrt nach Appenzell

20.06.
Gegen acht stehe ich auf.  Ganz wie zu Hause.  An der Dusche bei den Herrentoiletten befindet sich kein Duschkopf. Also zur Behindertendusche.  Die Einzige am Platz die funktioniert.

Nach dem Frühstück nehmen wir die heutige Etappe in Angriff.  Immer am Bodensee entlang, zunächst bis Kreuzlingen. Hier will ich endlich eine Schweizer SIM- Karte erwerben.  Bei Orange werden wir fündig.  Leider funktioniert es nicht wie es soll.  Also nochmals hin. Die APN fehlt noch. Leider lässt sie sich nicht zusätzlich speichern.  Also die alte APN von t-online raus und die neue rein. Geht auch nicht,  nur ist die alte jetzt weg.  Wieder zurück.  Jetzt die Karte direkt ins Smartfone und nicht in die X-Box wie geplant.  Nun habe ich Internet.

Über Rorschach, Heiden und Trogen nach Appenzell.  Sehr schöne Tour mit schmalen Straßen bis auf 1049 m.
Wanderung bis ins Dorf hinunter und Besichtigung des Zentrums.  Im kleinen Ratssaal besuchen wir ein Konzert Appenzeller Musikanten. Die vier Musiker spielen Hackbrett,  Akkordeon,  Geige und Bass und singen bzw.  jodeln bisweilen.  Dass veranlasst mich anschließend zu der Anekdote,  die Schweizer hätten doch eine schwierige Geschichte: „Als die Völker ringsum bereits eine Sprache ihr Eigen nannten,  deutsch, französisch bzw. italienisch,  da jodelten die Schweizer noch.  Auf der Suche nach einer eigenen Sprache bedienten sie sich reihum,  aber leider nie perfekt. Deshalb haben sie heute bisweilen noch Probleme sich untereinander zu verstehen.“
Diese Aussage rief selbstverständlich den Protest der Mädels hervor.


Anschließend Abendessen rustikal und anschließend kein Taxi zu bekommen.  Es gibt nur eines und das kommt erst in 1 1/2 h zurück.  Ein netter junger Mann fährt uns, nach Vermittlung durch die Bedienung im Restaurant, zum Platz.
Es ist kühl geworden.