Hermanus, Franschhoek, Stellenbosch

29.04.2016 Hermanus – Stellenbosch

Wir haben gestern Abend noch gegrillt. Es war noch angenehm warm nach 27° am Tage.

Aber in der Nacht hat uns der Regen erwischt und am Morgen ist es ziemlich kühl und trüb.

Renate bringt uns bei ihrem morgendlichen Rundgang wieder eine neue Nachricht zu unserer Frontscheibe, besser gesagt zwei Nachrichten. Erstens, die Scheibe ist bestellt und zweitens, wegen des Feiertags am Montag kommt sie erst am Donnerstag an und kann dann erst am Freitag eingebaut werden. Das heißt, wir müssen dann der Karawane hinterher ziehen. Sollte aber kein Problem sein. Bleiben wir eben noch eine Nacht in Kapstadt. Hauptsache ist, es wird dann auch was mit der Reparatur.

Von Hermanus aus nehmen wir die Küstenstraße und folgen dieser über Kleinmond und Pringle Bay bis Gordon’s Bay. In Pringle Bay machen wir einen kurzen Abstecher durch den Ort direkt ans Meer. Schöne Häuser sind hier zu finden, aber nicht viel los. Vermutlich alles Sommerwohnungen. Wir hatten gehofft hier Wale zu sehen, denn die Küste ist hier bekannt dafür. Aber Fehlanzeige, es ist nicht die richtige Jahreszeit. Hier schließt sich eine herrliche Panorama-Küstenstraße an, mit zahlreichen Möglichkeiten um anzuhalten. Und kurz hinter Pringle Bay entdecken wir zumindest einige Delfine.k-S2400002k-S2400001

Nächster Halt Gordon’s Bay. Es ist Lungo-Time. Aber die Bistro’s sind entweder noch geschlossen oder sehen nicht sehr einladend aus. Die Sommersaison ist hier halt vorbei.Und die Temperaturen von nur 17° heute bestätigen das auch.

Also weiter zur 4-Pässe Tour über Franschhoek nach Stellenbosch. Unterwegs ergibt sich dann doch noch die Möglichkeit um einzukehren. Ein „Farmstall“ am Rande der Straße lockt uns. In Grabouw, dem nächsten Ort im Hinterland, sind kaum „Weiße“ zu finden. Und die schwarzen Afrikaner hier haben wohl heute Zahltag. An allen Geldautomaten hier im Ort sind ewig lange Schlangen zu sehen.

Die Pässe sind eher übersichtlich, nur der Franschhoek-Pass begeistert uns. Sehr gute Straße, viele Kurven und schöne Vegetation. Endlich kann Astrid sich auch eine Protea für das Womo schneiden.

Unterwegs lauern auch noch zahlreiche Paviane an einem Parkplatz. Nur nicht die Scheiben zu weit runter lassen. Sie sind hier an Menschen gewöhnt und können ziemlich aggressiv werden.k-S2400006k-S2400008k-S2400009

Der Ort Franschhoek präsentiert sich uns heute wie schon 2007. Zahlreiche Boutiquen und andere Geschäfte, die voll auf Touristen abgestimmt sind. Hier ist Weingegend mit ziemlich großen und auch bekannten Weingütern.

Nur kurz ist dann noch der Weg bis Stellenbosch zu unserem Camp, wo wir zwei Nächte bleiben werden. Denn morgen ist, nein sind, Weinproben angesagt. Mit Weiterfahrt ist dann nichts. Und mit Berichterstattung morgen Abend vermutlich auch nichts.

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