Mein Fazit (Astrid)

Jetzt sind wir also wieder zu Hause, meinerseits mit gemischten Gefühlen 😏. Ich wäre gern noch weiter umher gezogen. Mit einem Allradauto die Pisten unsicher gemacht, die wir leider nicht mit unserem Womo bestreiten konnten 😢. Aber nachdem wir so herzlich zu Hause von unserer Familie begrüßt wurden, fiel mir die Ankunft und das Ende der Reise überhaupt nicht mehr schwer.
Einige Erläuterungen zu unserer langen Reise muss ich aber noch loswerden. In Erinnerung geblieben sind mir die große Polizeipräsenz in Mozambik und Tanzania, teils mit Abzocke verbunden. Die verschärften Lebensmittelkontrollen in Botswana und Namibia. Aber alles hat man im Großen und Ganzen gut überstanden, gestorben sind wir davon auch nicht. Hab mich zwar oftmals sehr geärgert aber so haben wir wahrscheinlich auch was Gutes den Polizisten zu kommen lassen 😆. Das Angebot an Grundnahrungsmitteln war in allen afrikanischen Ländern gut, ob am Straßenrand oder auf Märkten. Teilweise war das Fleischangebot super. Solche Steaks möchte ich hier in Deutschland auch mal im Supermarkt bekommen.
Spontan muss ich sagen, dass mir Malawi und Mozambik am besten gefallen haben. Wenn man aber Tiere in freier Natur bestaunen will, ist man in Botzwana gut aufgehoben. Und erst noch in der Serengeti in Tanzania, ein Traum 🐾🐯🐒. Das werde ich mein Lebtag nicht vergessen 👍.
Auch wenn ich mich jetzt wiederhole, diese Tour würde ich keinem normalen Wohnmobil mit Vorderradantrieb anraten. Zwischendurch hatte ich oft gesagt, dass man die Schäden am Auto dem Veranstalter in Rechnung stellen müsste 😬
Trotzdem würde ich die Tour wieder machen, mit einem anderen Auto 😉

Dieses Gefühl von Freiheit und Weite in der Natur und die Erlebnisse mit den Menschen, das kann man nur auf solchen Reisen erleben. Diese Herzlichkeit und Wärme gerade in den nicht so touristisch erschlossenen Ländern hat mich sehr beeindruckt, trotz mancher Sprachschwierigkeiten 😜.
Wie oft war ich fasziniert von den Bäumen, Vögeln oder sonst was für ein Getier, oder von den meilenweit gelegten Steinen an den Zäunen entlang der Straßen oder aber einfach nur von den Menschen die an den Straßen entlang liefen wo man sich fragen musste, wo wollen sie hin. Weit und breit kein Gehöft zu sehen 😨 und das bei der Hitze.

Appellieren möchte ich auch an euch, dass ihr fernab von den Touristenorten eure Reisen unternehmt, denn gerade da kann man das Leben erst so richtig kennen lernen und weiß dann sein eigenes viel mehr zu schätzen. Wir sind jedenfalls sehr dankbar dafür das wir solche Reisen machen können und auch durchführen 😃 .

Nun hoffen wir noch, das unser Womo auch noch in Deutschland ankommt, wir alles reparieren und dann wieder neu durch starten. Mal sehen wo es dann hin geht.
Ich hoffe ihr seid dabei 😊 und nehmt wieder regen Anteil an unseren Erlebnissen!!!!!!