Meteora – Klöster

26.10.
Mit einem letzten Blick auf die naheliegende Kreuzfahrerburg und auf die Ägäis verabschieden wir uns vom Strand und fahren in das Landesinnere zu den Meteora – Klöstern.Kreuzfahrerburg

Wir wollen genau aufpassen, damit wir die neu angegebene Zufahrt in die Berge finden. Also war die Unterführung zur Autobahn zu passieren. Aber ob nun unten durch, oder daran vorbei, dass wusste ich nicht mehr so genau. Astrid hatte zwar den Plan in der Hand, aber die wesentliche Information deckte sie genau mit ihrem Daumen ab. Es kommt wie es kommen muss, wir fahren unten durch und landen auf der Autobahn und auch gleich an der Mautstelle. 5 € werden fällig. Nun will ich wenigstens die Gelegenheit nutzen um an der nächsten Tankstelle zu tanken, denn meine Tankanzeige leuchtet schon. Und so will ich nicht in die Berge fahren. Aber die Tankstelle hat geschlossen und wir fahren schleunigst von der Autobahn ab. Im letzten Ort vor den Bergen gab es auch keine Tankstelle. Also nochmals zurück Richtung Strand, dort tanken und dann endlich in die Berge. Auf schöner Strecke mit fantastischen Ausblicken schrauben wir uns auf knapp 1200m und passieren rechts von uns den Olymp der leider im Dunst verschwindet. Unterwegs halten wir noch an einer Apotheke um mich mit Mitteln gegen meine Erkältung zu versorgen. Vor der Apotheke steht ein Fahrzeug mit dem Kennzeichen von Dortmund-Unna. Ein älterer Herr in der Apotheke hilft uns dann mit seinen Deutschkenntnissen. Er gehört zu dem Auto. Ein Grieche, der seit 45 Jahren in Deutschland lebt. Später halten wir noch in einem Straßenrestaurant und essen hier gut zu Mittag. Griechischen Salat und Souflaki. Sehr lecker und ein Dessert gibt es gratis dazu.


Wir kommen wieder als Letzte in Kalambaka, unserem heutigen Ziel, an. Wir fahren deshalb nicht auf den Platz, sondern wollen gleich heute noch einige der Meteora-Klöster besuchen. Auch ein Weltkulturerbe. Es ist ein außergewöhnlicher Ort und gehört zu den Meistbesuchten. Glatte hohe und steil aufragende Felsen, auf denen sich die Klöster befinden. Ursprünglich lebten hier im 11. Jh. Einsiedlermönche in Felshöhlen, bevor sie sich im 14. Jh. vor den türkischen Einfällen dadurch schützten, indem sie ihre Klöster auf den Felsen errichteten. Die Klöster sind zwar heute durch eine Straße gut erschlossen, aber um zu ihnen hinauf zu kommen, sind viele steile Treppen und Stufen zu überwinden. Die Klöster sind von Kastraki aus gut zu erreichen. Das Nächstliegende ist das Moni Agios Nikolaos Anapafsas was wir auch als erstes erklimmen. Es wurde im 15. Jh. erbaut und hat eindrucksvolle Fresken. Das einzige Nonnenkloster ist das Moni Agias Varvaras Roussanou und wird als nächstes bestiegen. Durch schöne Buntglasfenster ist die Kirche erleuchtet. Es ist eine sehr steile Anlage, die heute noch 15 Nonnen beherbergt. Eines geht noch sagen wir uns, und nehmen noch das große Meteora – Kloster, das Moni Megalo Meteoro in Angriff. Von weitem sieht es so aus, als könnte man mit dem Auto bis auf das Niveau des Klosters hinauf fahren. So ist es auch. Aber um zum Kloster zu gelangen, muss man hier erst tief hinab, eine Schlucht überqueren und an der anderen Seite wieder hoch hinauf. Das Kloster liegt mit 613m auf dem höchsten Felsen des Tales und wurde im 14. Jh. errichtet. Es ist das reichste und größte Kloster, weil der serbische Kaiser Symeon Uros dem Kloster seine Reichtümer vermachte und selbst Mönch wurde. Es ist der Höhepunkt unserer Klosterbesuche hier.
Am Abend findet ein letztes gemeinsames Essen im Restaurant am Platz statt und es macht sich etwas Wehmut breit weil sich unsere Reise nun unaufhaltsam dem Ende nähert.

2 Gedanken zu „Meteora – Klöster“

  1. und wann geht es weiter…
    wir haben heute schon den 29.10. und seit dem 26.10 kein neuer Eintrag 😉

    Gruß, Mario.

  2. Hallo ihr beiden.da sind wir auch mal wieder.Ihr habt ja sicherlich schon alles erfahren.(Sie ist so niedlich).
    Ja es geht zwar dem Ende entgegen,aber ihr habt ja noch ein Stück.Nun wird es aber auch zeit, das Egon sich wieder
    richtig erholt.Habt beide noch viel spaß und wir verfolgen euch bis zum Schluß.

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