raus aus der Hauptstadt

02.05.2017

Drei Tage Hauptstadt, verbunden mit all dem Trubel sind genug. Heute wollen wir wieder auf’s Land und Ruhe genießen. Deshalb versuchen wir, nach Erledigung aller notwendigen vor einer Weiterfahrt anfallenden Arbeiten, so schnell wie möglich den Moloch hinter uns zu lassen. Leichter gesagt als getan. Dichter Verkehr und ausufernde Vorstädte mit schmalen Straßen bremsen uns gehörig aus.

Aber dann genießen wir wieder Küstenstraßen und freien Ausblick auf das Meer.

Auf einer Stichstraße wollen wir zum Leuchtturm am Capo Carbonara. In Sichtweite ist auf einem Parkplatz Schluss. Das weitere Gelände ist Militärgebiet und deshalb für uns tabu. Auch für die Biker aus Österreich, die wir hier treffen.

Wir folgen weiter der Küste, aber da es bereits nach 15 Uhr ist und wir für heute genug gefahren sind, steuern wir den „Camping Torre de Salinas“ an. Er ist in deutscher Hand. Nur wenige Gäste sind hier, und diese ausnahmslos aus Bayern. Sie wohnen in kleinen auf Stelzen stehenden Häusern. Wir sind das einzige Womo auf dem Platz.

Wir unternehmen später noch einen Spaziergang zum Strand, fangen den Torre Salinas mit der Camera ein und beobachten einen Bauern der seine Schafe nach Hause treibt.

An der Lagune stehen Flamingos.

Auf dem Platz dreht sich inzwischen bereits das Spanferkel auf dem Grill.

Wir hatten bereits Fleisch aufgetaut und schmeißen deshalb unseren eigenen Grill an und träumen uns anschließend auf den Mond.

Heute starte ich noch einen Versuch die Milchstraße zu fotografieren. Dank meiner App auf dem Handy weiß ich genau, wann sie zu sehen ist. Was mir die App allerdings nicht vorhergesagt hat ist bewölkter Himmel, wie ich nachts gegen 3.30 Uhr feststelle.