Reisepause

10.09.

Ein Blick vom Bett aus durch das halb geschlossene Dachfenster lässt auf einen bedeckten Himmel schließen. Vor dem Womo wird klar, dass die Sonne nur noch nicht den Weg über die uns umgebenden Berge gefunden hat. Schnell wird es warm und die Markise wird ausgefahren. Sonst läuft uns beim Frühstück die Butter weg. An der anderen Seite des Weges unter Bäumen und Büschen stehen ein PKW und ein Zelt nebenan. Während ich vor dem Womo Maniküre betreibe, treibt der rastagelockte junge Mann vor seinem Zelt fernöstliche oder hinduistische Übungen. Mangels Kenntnis kann ich dies nicht unterscheiden. Aber es schaut nicht nur exotisch aus, sondern es dauert auch ziemlich lange. Dabei trägt er einen Rock den er später wie einen Schal um den Hals nach oben schiebt. Na wenn es ihn glücklich macht!

Durch meine Aktivitäten ist auch Astrid wach geworden und gesellt sich zu mir an den Frühstückstisch. Den Vormittag verbringe ich mit Schreiben, während sich Astrid der Entspannung hingibt. Um 12.15 Uhr können wir sogar ARD-Buffett schauen. Um Mitternacht hatte mir mein Handy vermeldet, dass mein EU-Internetpaket abgelaufen ist. Ich buche deshalb neu und warte ziemlich vergeblich auf die Bestätigung. Der Grund ist vermutlich, dass Montenegro nicht zur EU gehört. Deshalb werde ich die Homepage wohl erst bei WLAN-Verfügbarkeit aktualisieren können.

Mittag fällt heute aus. Wir sind einfach zu faul. Dafür gehen wir am Nachmittag noch einmal ausgiebig in der Adria schwimmen. Nach meiner Maniküre am Morgen besuche ich am Nachmittag meine Privat-Friseuse Astrid und lasse mich für Albanien fein machen. Beim Studium des Reiseführers legen wir unsere morgige Tour fest und verzichten danach wiederum auf Abendessen im Womo, sondern suchen noch einmal das Strandrestaurant auf.

Nach unserer Rückkehr haben wir einen Nachbar. Ein Einzelreisender aus Süddeutschland mit seinem Womo. Wir unterhalten uns ein wenig über das Woher und Wohin und wünschen uns eine gute Nacht.

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