Stettin

29.06.

Es regnet wieder einmal am frühen morgen.  Aber bis ich aufstehe ist es zum Glück damit wieder vorbei und es verspricht ein schöner Tag zu werden. Wir wollen uns heute Stettin ansehen und deshalb den Bus nehmen der direkt vor dem Campingplatz abfährt. Da wir noch keine polnische Währung besitzen lösen wir die erforderlichen Tickets an der Rezeption. Einmal müssen wir umsteigen, dann sind wir auch schon im Zentrum und wenden uns dem Dom zu. Leider findet gerade ein Gottesdienst statt und wir dürfen nicht hinein. Deshalb suchen wir zunächst die Touristeninfo auf die sich im Innenhof des Schlosses der Pommerschen Herzöge befindet.

Eine Stadtführung gibt es hier nicht, aber die nette Dame am Schalter empfiehlt einen privaten Unternehmer der mit einem Kleinbus Touristen durch die Stadt fährt. Der erste ist nicht bereit, die ursprünglich auf zwei Stunden zu einem Preis von 15€ angelegte Tour für 10€ und einer Stunde anzubieten, denn mehr Zeit hat er nicht, und deshalb nehmen wir den nächsten. 14.45 Uhr will er bereitstehen. Wir haben noch Zeit und essen erst einmal zu Mittag. Polnische Küche und in meinem Fall, Matjes mit Kartoffelsalat, sehr übersichtlich.k-DSCI3027

Kurz vor drei ist Rafael mit seinem Kleinbus da. Er spricht sehr gut deutsch und kennt seine Stadt.k-20150629_124502

Zwei Stunden sind wir mit Zwischenstopps unterwegs, erfahren viel über die Stadt mit ihren fast 500.000 Einwohnern, die Geschichte und bekommen sehr viele Sehenswürdigkeiten gezeigt. Trotzdem fehlt uns ein geschlossenes Stadtbild. Aber Stettin war im Krieg auch zu 70% zerstört und ist anders als z.B. Danzig erst spät wieder aufgebaut worden mit all den Sünden der Nachkriegsbebauung  die auch anderswo anzutreffen sind. Aber wir bekommen einen guten Eindruck von der auch sehr grünen Stadt, wie in den nachfolgenden Bildern hoffentlich ansatzweise zu sehen ist.

Wer mehr über Stettin erfahren will, klickt auf den Link.

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Zum Abschluss noch einen Kaffee und für mich ein Stück Kuchen, dann sind wir gegen halb acht wieder auf dem Platz, nachdem wir zunächst eine Station zu weit und mit dem nächsten Bus wieder zurück gefahren sind.