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Afrikas Süden wartet auf uns !!!

28. März 2016

Die Zeit des Wartens und der Vorbereitung geht nun langsam dem Ende entgegen und wir sind voller Vorfreude.

Wir gehen mit unserem Womo wieder auf Reisen und steuern ein Traumziel an; das südliche Afrika.

Bereits bei früheren Treffen von „Seabridge“, dem Reiseveranstalter mit dem wir schon Marokko, Südosteuropa und die Türkei besucht hatten, hatten wir von der Tour „Die Seele Afrikas“ gehört, die 2012 durchgeführt wurde, und waren interessiert. 2014 fiel sie wegen mangelnder Nachfrage aus, aber die Reisevorstellung und ein Bericht eines Teilnehmers 2015 in Bad Dürrheim, bei einem erneuten Treffen, hat offenbar nicht nur uns überzeugt. Gleich zwei Gruppen starten dieses Jahr und wir gehören zur Gruppe 1, die eine Woche früher als die zweite starten wird.

Bei aller Begeisterung haben wir uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, denn die Reisekasse für eine Tour über 130 Tage in Afrika, mit eigenem Wohnmobil, muss schon entsprechend gefüllt sein. Aber wann, wenn nicht jetzt, haben wir uns gesagt und gebucht.

Ein Teilnehmertreffen im Herbst, brachte nicht nur Kontakt mit Mitreisenden, von denen wir einige schon kannten, sondern auch eine Fülle von Informationen zur Reisedurchführung und insbesondere deren Vorbereitung. Mehrseitige Checklisten über notwendige Papiere, Impfungen, nötiges Zubehör und Ersatzteile mussten abgearbeitet werden. Besondere Spannung kam auf, als es auf die Verschiffung zuging. Auf einmal war vieles von dem was zur Mitnahme empfohlen war, auf Weisung der Reederei nicht zum Transport im Womo zugelassen. Auf einfachen Nenner gebracht: Im Wohnmobil darf grundsätzlich nur das mitgeführt werden, was auch in einem gemieteten Wohnmobil zur Ausstattung gehört. Und dies sind jedenfalls keinerlei persönliche Gegenstände.

Aber auch dieses und weitere Probleme haben wir erfolgreich gemeistert und unser Womo ohne Beanstandungen am 21.03. in Bremerhaven bei der Reederei abgeliefert.

unser Womo auf dem riesigen Hafengelände
unser Womo auf dem riesigen Hafengelände
alles gesichert
alles gesichert
das umrandete Schiff in der Bildmitte ist unsere "Undine"
das umrandete Schiff in der Bildmitte ist unsere „Undine“
Die "Undine" in Bremerhaven
Die „Undine“ in Bremerhaven

Unseren Aufenthalt in Bremerhaven haben wir auch gleich für eine Hafenrundfahrt genutzt und das „Auswandererhaus“ besucht. Ein Besuch dieses lehrreichen Museums sei all jenen angeraten, die in der aktuellen Situation um Flüchtlinge eine Krise sehen.

Auswandererhaus Bremerhaven
Auswandererhaus Bremerhaven

Nach unseren Informationen sollte die „Undine“, das Schiff, dass u.a. unsere Womo’s nach Port Elizabeth in Südafrika bringen soll, bereits am 25.03. ablegen. Aber wie auf der Webcam des Hafens deutlich zu erkennen ist, liegt es immer noch im Hafen. Hoffentlich kein schlechtes Omen. (PS.: am anderen morgen war es ausgelaufen)

noch nicht abgelegt
noch nicht abgelegt

Wir gehen jedenfalls zuversichtlich davon aus, dass die „Undine“ mit unserem wohlbehaltenen Womo In Port Elizabeth liegt, wenn wir am 20. April mit dem Flieger dort eintreffen.Eine Übernachtung im Hotel haben wir vorsorglich gebucht.

Unsere 130-tägige Tour wird uns dann über rund 20.000 km nicht nur durch Südafrika, wo wir 2007 schon einmal waren, sondern auch nach Lesotho, Swasiland, Mosambik, Malawi, Tansania, Sambia, Simbabwe, Botswana und Namibia führen. Auch ein Abstecher nach Sansibar ist vorgesehen.

unsere Tour
unsere Tour

Eine tolle Reise. Und wir hoffen ihr seid neugierig und verfolgt uns virtuell. Ob wir wie bei früheren Reisen nahezu täglich berichten werden, hängt von den Tagesabläufen und vor allem der Internetverfügbarkeit ab. Also abonniert am besten unseren Blog.