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Stellenbosch

30.04.2016 Stellenbosch

Heute bleibt das Womo stehen. Mit zwei Kleinbussen gehen wir auf Rundfahrt rund um und nach Stellenbosch. Erste Station ist eine Brandy-Destillerie „van Rijn“. Zur Begrüßung gibt es einen Pfirsichsaft mit einem Schuss Brandy, sehr lecker. Daran schließt sich eine ausführliche Führung durch die Brennerei an und anschließend noch eine Verkostung. Alles sehr nett, aber wir kaufen nichts.k-IMG_20160430_113822

Nun geht es in das Zentrum von Stellenbosch, einer 130.000-Einwohner-Stadt, eine der ältesten Städte Südafrikas und Universitätsstadt. 30.000 Studenten studieren hier, fast alles außer Medizin. Stellenbosch ist sehr begehrt bei europäischen Studenten für ein Auslandssemester.

Zahlreiche sehenswerte alte Häuser im kapholländischen Stil befinden sich im Zentrum. Die meisten davon stehen unter Denkmalschutz. Natürlich ist Stellenbosch auch Touristenmagnet. Die hervorragende Lage und das umliegende Weinanbaugebiet locken zahlreiche Besucher an.

Viel Zeit bleibt nicht und es geht ab nach außerhalb zum Mittagessen. Aus der umfangreichen Speisekarte wählen wir Malay Chicken Curry und bereuen es nicht.k-20160430_135404

Nach dem Essen ist nun eine Weinprobe angesagt. Wir fahren zum gleichnamigen Weingut nach Boschendal. Die Weine hier, fünf probieren wir, treffen nicht so ganz unseren Geschmack. Aber das Ambiente ist sehr schön und das Wetter spielt ja auch mit.Die Sonne scheint den ganzen Tag.

Das nächste Weingut, „Solms Delta“, begeistert uns in mehrfacher Hinsicht. Es handelt sich hier um eine Kooperative, bei der 1/3 den Arbeitern gehört. Ein Teil des Erlöses dient der Ausbildung der Kinder. Den Schwarzafrikanern die mit uns die Weinprobe durchführen merkt man hier ihre Leidenschaft an. Mit Begeisterung wird der Wein präsentiert, zu dem auch Käse und andere Leckereien gereicht werden.

Gesangseinlagen werden auch geboten und ich werde zu einem Tänzchen aufgefordert.

Der letzte Wein ist der beste. Es handelt sich um einen Rotwein der mit Grappa versetzt ist. Sehr geschmackvoll, und deshalb wandern 2 Flaschen in unseren Besitz. Es sollte sich aber zu Hause keiner Hoffnung machen, davon mal kosten zu können. Der wird bei uns hier nicht alt werden.

Bei Sonnenuntergang erreichen wir dann wieder unser Camp und ich muss erst einmal ein Leck an unserer Wasserleitung lokalisieren und abdichten. Morgen früh werden wir sehen ob dies erfolgreich war.k-20160430_092810

Zur Abwechslung noch zwei Bilder von der Toilette. So wird man hier begrüßt und und mit geschmücktem Spülbecken zum „Geschäft“ animiert.k-20160430_092220k-20160430_092001