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über Affolltern nach Bern

25.06.
In der Nacht regnet es mehrmals und ab 5.00 Uhr so stark,  dass ich fürchte nicht mehr einschlafen zu können.  Ich muss dann bis kurz vor acht warten um einigermaßen trocken zur Dusche zu kommen.  Wir fahren vor den Mädels los, weil ich nicht in Kolonne fahren will. Wir verabreden uns zu einem Treff in Affolltern im Emmental wo wir gemeinsam eine Schaukäserei besuchen wollen.  Über Wolhusen, Entlebuch und Schangnau gelangen wir nach Eggiwil in das schöne Emmental mit der Emme als namensgebendem Fluss. Die Häuser hier unterscheiden sich sehr von den Appenzellern, sind größer,  breiter ausladend und im ersten Stock häufig auch breiter als unten,  schräg ausladend.  Auch die Landschaft ist weiter.  Über Lauperswil und Sumiswald gelangen wir nach Affolltern zur Schaukäserei,  nachdem wir vorher bei einem Zwischenstopp noch Regen hatten,  jetzt im schönsten Sonnenschein.  Die Schaukäserei verfügt über mehrere Gebäude. Auch eine historische Bäckerei befindet sich hier.  Wir kosten vom Käse,  nehmen auch etwas mit,  aber es hält sich im Rahmen.


Das Navi will uns nun dreimal nach rechts dirigieren aber wir lassen uns nicht darauf ein weil die Straßen eher Feldwegen gleichen.  Wir fahren deshalb auf Nebenstrecken Richtung Bern und direkt durch Bern hindurch am Bahnhof und vielen Baustellen vorbei aber finden relativ problemlos unseren Platz den wir für zwei Tage beziehen.  Die Mädels folgen uns nach und wir stehen ziemlich günstig mit viel Platz. Für den Stromanschluss benötige ich einen Adapter den ich mir an der Rezeption leihe. Aber leider kein Strom.  Ich versuche den Nachbaranschluss, einen neuen Adapter,  die andere Kabeltrommel,  aber Fehlanzeige.  Das fehlt mir noch, nachdem ich vorher bereits beim umparken unseren Tritt überfahren und zerstört habe.
Dann die Erleuchtung beim Studium der Unterlagen.  Ich habe am Morgen beim Einräumen den Fehlerschutzschalter versehentlich ausgeschaltet.  Alle amüsieren sich auf meine Kosten.
Nach einem gemeinsamen Abendessen,  heute draußen,  verabschieden wir uns in unsere Womos, nachdem es doch wieder empfindlich kalt wird.