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Abschied von Griechenland

28.10.
Der Wecker war eigentlich auf zehn nach sechs gestellt aber um sechs stehen wir auf. Es macht sich draußen Unruhe breit. Die Morgentoilette ist schnell erledigt, die Toilette entleert, der Strom abgeklemmt und wir sind zur Abfahrt bereit. Wir können aber nicht weg, denn hinter uns steht Renate. So sind alle anderen bereits vom Platz als wir dann wenden können und auch den schönen Campingplatz verlassen. Die wenigen Kilometer bis zum Hafen sind schnell bewältigt und wir reihen uns ein vor der bereits bereitstehenden Fähre. Astrid will den Frühstückskaffee aufsetzen, da kommt schon Bewegung in das Geschehen. Als die rechte Reihe zum Zuge kommt wechsle ich dahin und schnell sind wir auf der Fähre. Wir werden auf einen Platz eingewiesen, suchen uns einen Stromanschluss und haben Camping an Bord. Nur hat Astrid eine etwas exotische Vorstellung davon. Sie hatte erwartet, wir würden alle mit unseren Fahrzeugen mit Aussicht auf das Meer an der Reling stehen. Nichts davon. Camping an Bord heißt nichts anderes, als dass man im Womo übernachten kann, Stromanschluss gestellt bekommt und keine Kabine anmieten muss. Im Übrigen stehen die Fahrzeuge wie auf jeder anderen Fähre auch in Reih und Glied. Nach dem Frühstück im Womo holen wir erst einmal den fehlenden Schlaf nach, bevor wir die Fähre erkunden. An Bord ist alles vorhanden. Sonnendeck, Restaurant, Bar und auch WLAN-Zugang. Der erfolgt hier allerdings über Satellit und erlaubt nur Downloads. Zwei Stunden für 3 €. Ich melde mich mit meinem Tablet an. Als ich mich nach erfolgloser Aktualisierung der Homepage mit den Zugangsdaten mit dem Smartphon anmelden will, wird dies verweigert. Nur ein Gerät ist möglich. Also nichts mit WhatsApp und wieder nichts mit dem Hochladen der restlichen Bilder. Werde ich wohl erst in Venedig erledigen können. Ein Mobilfunknetz ist auch nicht vorhanden. Auf dem Sonnendeck kommt dann doch etwas Wehmut auf über das Ende der Reise. Am Abend sitzen wir in einer Lücke zwischen den Fahrzeugen nochmals in netter Runde zusammen und lassen die Reise ein wenig Revue passieren. Das Meer ist ausgesprochen ruhig und einem guten Schlaf steht nichts im Wege. Nur die Antriebsmotoren sorgen für ein sanftes Schaukeln.