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über Morogoro nach Kibaha

16.06.2016 auf dem Weg nach Daressalam

Von Mikumi aus passieren wir erst einmal den Mikumi-Nationalpark. Die A7, die uns Richtung Daressalam führt, geht direkt hindurch. Die Geschwindigkeit ist hier auf maximale 50 oder vereinzelt 30 km/h gedrosselt. Das gibt Gelegenheit, endlich wieder einmal Ausschau nach Tieren zu halten und wir haben auch Glück und entdecken welche.

Die nächste erwähnenswerte Station ist die Stadt Morogoro, eine vergleichsweise große Stadt. Wir zweigen bei der Hauptstraße in das sehr belebte Zentrum ab und gehen auf Suche nach der berühmten Mangobaumallee. Nicht einfach sich durch das Zentrum einen Weg zu bahnen, der Verkehr ist sehr dicht und alles fährt kreuz und quer.

Aber wir finden die Allee, die jetzt natürlich nicht in Blüte steht. Einmal hoch und wieder zurück und dann geht es wieder hinaus aus der belebten Stadt. Die gesamte Stadtdurchfahrt halte ich natürlich mit der Dashcam fest. Leider nichts für das Internet, die Datenmenge ist zu groß.k-S2820037

Am weiteren Wegesrand die üblichen Bilder des geschäftigen Treibens.

Wir kommen gut voran, erwischen natürlich wieder einmal einen nicht gekennzeichneten Humb und müssen wieder unsere Sachen neu verstauen.

k-S2820033k-S2820031Nach den herrlichen Bergen um Morogoro geht es dann hinab in die Schwemmlandebene des Ruvu-River. Sehr fruchtbare Gegend hier. Dann erreichen wir Chalinze und wir werden von einer Polizeikontrolle gestoppt. Wir wurden geblitzt mit 81 km/h in einer 50-iger Zone behauptet der diesmal freundliche junge Polizeibeamte. Als Beweis zeigt er uns auf seinem Handy ein Foto, welches er von der 3 km zuvor stehenden Kamera gesendet bekommen hat. Darauf ist eindeutig unser Womo zusehen und die Einblendung 81. Wir haben jedenfalls kein 50-iger Schild gesehen und streiten alles ab. Mit wenig Erfolg. Wieder dreißigtausend sollen wir zahlen. Den Block holt er sich schon, nachdem wir eine Quittung verlangen. Es geht aber weiter freundlich zu und am Ende der Diskussion will er nur noch zehntausend und wir sind Freunde, ohne Quittung. Nach netter Erläuterung der tansanischen Verkehrsregeln auf seinem Block wünscht er uns eine gute Fahrt, heißt uns in Tansania willkommen und wir versprechen beim nächsten Mal Suaheli zu sprechen.

Nächster Ort Mlandizi. Wir sind schon bis auf 30 km unserem Ziel in Kibaha und 60 km der heimlichen Hauptstadt Tansanias, Daressalam, nahe gekommen. Der Verkehr wird noch dichter und wir zählen hier rund 16 Tankstellen auf etwa 5 km Strecke.

Unser Camp liegt gleich links neben der Hauptstraße und ist natürlich wieder nur über eine schwer befahrbare Stecke erreichbar. Ob wir hier allein wieder raus kommen wird sich zeigen.k-20160616_174014k-20160616_155622

Erst einmal verabschieden wir uns für 4 Tage nach Sansibar, wo wir mit der Fähre morgen hinfahren. Unsere Womo’s bleiben solange hier in dem Camp. Laptop bleibt auch hier, deshalb müsst ihr jetzt Geduld haben. Bleibt schön neugierig.