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durch das Biokovo-Gebirge nach Zaostrog

06.09.

Wir verlassen den schönen Campingplatz in Split und sind dabei nicht die Einzigen. Viele Andere beenden offensichtlich ihren Urlaub, um am kommenden Montag wieder den Alltagspflichten nachzugehen.

Wir folgen der Adria-Magistrale Richtung Dubrovnik zunächst bis Omis, füllen dort im Supermarkt unsere Vorräte auf und zweigen dann in die Cetina-Schlucht.Blick vom Supermarkt Omis liegt direkt an der Mündung der Cetina und war schon immer eine natürliche Festung. Ideal für Freibeuter, die es im Mittelalter zu einem Seeräubernest ausbauten. Gleich hinter der Brücke gelangt man links in die Cetina-Schlucht, in der man klettern, wandern eine Bootspartie aber auch eine Rafting-Tour erleben kann.

2011 waren wir nur etwa 7 km in die Schlucht gefahren und haben dann gewendet, diesmal fahren wir weiter und gelangen zu einem einsamen Restaurant von dem aus auch Rafting-Touren angeboten werden.Rafting auf der Cetina Wir essen hier gut und werden auch noch gebeten, die sonstigen Produkte des Hauses zu probieren und besser auch zu kaufen. Hier gibt es Schinken, Käse und Olivenöl, Honig und Wein, Schnaps und Liköre. Wir kosten und nehmen auch etwas. Darüber hinaus bietet die Hausherrin Handarbeitsartikel an, die sie in den Wintermonaten fertigt. Nicht so recht nach unserem Geschmack.

Wir fahren weiter und durchqueren das malerische Biokovo-Gebirge auf  der D62 auf bisweilen ziemlich schmalen und steilen Straßen mit vielen Serpentinen. Eine fantastische Landschaft mit vielen Schluchten. Nach einem weiteren Bergrücken kommt dann wieder die Küste ins Bild, der wir uns wiederum aus ziemlicher Höhe auf eng am Fels verlaufenden Straßen nähern und die schöne Aussicht genießen. Am südlichen Stadtrand von Makarska nehmen wir wieder die Küstenstraße und gelangen nach weiteren 27 km nach Zaostrog auf den direkt an der Küste gelegenen „Camp Viter“, den wir bereits vor drei Jahren besucht hatten.Camp ViterCamp Viter Nur ist er heute voll. Damals war es bereits gegen Ende September und der Platz ziemlich leer. Wir finden noch ein Eckchen, gehen am Ufer spazieren und verbringen den restlichen Abend auf dem Platz.