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über Piombino nach Livorno

Die Bilder von gestern sind eingestellt!!!  (von Astrid übernommen)

15.10.

Heute wird im Womo gefrühstückt. Das Gelände ringsum ist noch sehr aufgeweicht vom gestrigen Regen und auch der Himmel sieht noch ziemlich verhangen aus. Aber eine gründliche Säuberung unseres Womo’s nehmen wir noch vor, erledigen den Abwasch und machen noch Ver-und Entsorgung. Deshalb ist es auch schon gegen elf, ehe wir den Platz verlassen.

Wir fahren wieder auf die S1, die uns weiter nach Norden führen wird. La Spezia, nicht sehr weit entfernt von Genua, habe ich in das Navi eingegeben. Dort habe ich im Stellplatzführer einen kostenlosen Stellplatz gefunden, der als Zwischenstopp dienen könnte für den Fall, dass wir doch nicht bis Cannobio durchstarten, was eigentlich auch keinen rechten Sinn macht.

Als wir auf der Höhe der Insel Elba sind, schlägt Astrid vor, doch auf einen Kaffee nach Piombina zu fahren, dem Hafenort, von dem aus die Fähren zur Insel Elba fahren. Hier waren wir schon einmal und hatten die Absicht, für eine Stippvisite nach Elba überzusetzen. Der Preis für die Überfahrt hatte uns damals diesen Ausflug verleitet und wir hatten kehrt gemacht, ohne die Stadt wirklich zu sehen.

Diese wollen wir uns heute anschauen. Wir fahren bis in die Altstadt und finden auch einen perfekten Parkplatz auf der Piazetta Sant’Anastasia mit Blick auf das Meer und die Insel, die leider aber im Dunst liegt. Der Platz ist auch deshalb perfekt, weil genau hier ein, wie selten, hervorragend ausgeschilderter Rundweg durch die Altstadt beginnt, den wir sogleich in Angriff nehmen. Wir besuchen auf unserem Weg die Concattedrale di Sant’Antimo Martire und statten auch dem Tourismusbüro in der Gemeindeverwaltung im Palazzo Comune einen Besuch ab.

Vom Piazza Bovio hat man einen schönen Blick auf die Stadt, auf Elba und den kleinen Hafen.

Vorbei am Archäologischen Museum und der Zitadelle wenden wir uns wieder Richtung Zentrum und dem Stadttor, dem Torrione Rivellino, zu.

Bevor sich der Ring schließt gehen wir noch einmal Richtung Gemeindeverwaltung um in dem Restaurant in dem wir bei der ersten Schleife nur einen Kaffee getrunken hatten nun Mittag zu essen. Nur einen Antipastiteller den wir uns teilen, einmal Cozze (Muscheln), auch eine Vorspeise für Astrid und Carbonara la Mare du Chef (schwarze Nudeln mit Meeresfrüchten) für mich. Alles sehr lecker und wir sind satt bis obenhin.

Sowohl der Rundgang, als auch das Mittagessen hat uns einiges an Zeit gekostet und das Navi gibt uns jetzt als Ankunftszeit in La Spezia 18.10 Uhr an.

Wir nehmen erneut Kurs auf die S1 und nähern uns über Cecina den Städten Livorno und Pisa. Kurz vor Livorno führt die S1 direkt an die Steilküste heran und wir bekommen Lust, es mit der Fahrerei für heute genug sein zu lassen. Auf der Höhe von Livorno, was von der S1 umfahren wird, entscheiden wir nach einem Stopp bei einer Tankstelle uns einen Platz in der näheren Umgebung zu suchen. Die Plätze in Pisa scheiden aus, weil sie direkt auf großen Parkplätzen mit Straßenlärm liegen. Außerdem kennen wir Pisa schon. Aber bei Livorno entdecken wir im Campingführer noch einen Platz der ganzjährig geöffnet sein soll. Der soll es sein. Also 11 km wieder zurück, und wir finden auf Anhieb den ziemlich großen Platz, der mit allem ausgestattet ist. Das meiste davon, wie der Pool, der Minimarkt und das Restaurant sind aber bereits geschlossen. Saisonende eben. Wir entscheiden uns für einen Platz in der ersten Reihe. Diese Plätze sind ausreichend groß und zudem mit einer Holzterrasse auf der Meerseite ausgestattet. k-S2190021k-S2190020So was hatten wir auch noch nicht. Kostet auch entsprechend. Aber das wollen wir uns gönnen und schnell ist auch ein Drink bereitet um den Abend zu genießen. Vor unserem Platz spaziert ein Pärchen vorbei, dass sich als Paar aus Weißwasser outet und wir kommen ins Gespräch. Als es dunkel ist sitzen wir noch lange draußen und beobachten Kreuzfahrtschiffe die offenbar in Livorno abgelegt haben und vermutlich Kurs nach Monaco, was uns gegenüberliegt, oder Korsika, etwas links von uns, aufnehmen. Das morgige Wetter wird entscheiden, ob wir einen weiteren Tag bleiben werden.