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Zernez und Scuol

09.07.
Zum letzten Etappenziel unserer Schweizreise starten wir als Erste,  nachdem wir alles entleert und Frischwasser getankt haben. Über Samedan geht es auf der 27 Richtung Zernez. Hier schauen wir uns die Ausstellung des Naturparkzentrums an. Zernez ist das Tor zum Schweizerischen Nationalpark,  der bereits seit 1904 besteht.  Eine sehr informative Ausstellung über die Geschichte des Nationalparks und dessen Flora und Fauna erwartet uns. Auch für Kinder ideal,  denn vieles ist zum Anfassen und Mitmachen.
Am nahen Sportplatz nehmen wir noch einen Cappuccino in der Cafeteria bevor wir auf der 27 weiter fahren. Nach einem kurzen Halt für einen Picknick verlassen wir die Hauptstraße und fahren nach Artez, einem sehenswerten Ort mit zahlreichen Häusern die mit für den Engadin typischen Scraffiti, mit Farbe hervorgehobenen Ritzungen im Putz, verziert sind.  Fast meint man in einem Museumsdorf zu sein. Auf einer sehr schmalen Straße durchqueren wir den Ort, bis wir einen Parkplatz finden. Die Suche hat sich gelohnt und der Besuch im Ort noch mehr.

Wiederum auf äußerst schmaler und gewundener Straße, 2,30m sind angegeben,  fahren wir über Ftan nach Scuol. Scheint ein Urlaubsort zu sein, denn es sind viele Menschen unterwegs.  Einen Eisladen entdecken wir auch. Den wollten wir bei einem Spaziergang noch aufsuchen. Aber wieder macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Pünktlich zur Ankunft setzt der Regen ein. Zum Abendessen haben wir heute eingeladen.  Es gibt Gulasch,  von Astrid zu Hause vorgekocht und eingefroren. Kommt super an.

rund um Scuol

10.07.
Letzter Tag und letzte Wanderung. Das Wetter spielt mit,  obwohl die Mädels ab 14 Uhr Regen prognostiziert haben.  Wir gehen vom Platz über eine lange und hohe Brücke über den Inn in den alten Teil des Ortes und nehmen den Bus bis zur Talstation der Seilbahn mit der wir auf den 2146m hohen Motta Naluns fahren. Auf einem bequemen Wanderweg gelangen wir entspannt auf den nächsten Gipfel,  den Prui. Wir haben ausreichend Gelegenheit die Alpenpflanzen am Wegesrand zu betrachten und die schönen bunten Wiesen zu bewundern. Auf dem Prui kehren wir ein und genießen bei einem Getränk,  Astrid und die Mädels trinken Prosecco mit Melisse als Apero, und bewundern die schöne Aussicht.

Weiter geht der Weg Richtung Ftan, wobei wir einen Umweg über ein ehemaliges Mädcheninstitut in Kauf nehmen,  in dem Barbara 4 Jahre ihrer Jugend verbracht hat.  Sie macht mit uns eine Privatführung und trifft auch noch eine ehemalige Mitschülerin.

In Ftan angekommen warten wir auf den Bus der uns zurück zum Platz bringt. Einen weiteren Besuch im Ort schenken wir uns, wir sind zu müde. Die Sonne vor dem Womo zu genießen gelingt nur kurz. Es regnet.  Also noch ein Nickerchen im Womo,  bevor wir uns um 19Uhr im Platzrestaurant treffen. Es gibt Gerstensuppe mit Rauchwurst aus Hirsch. Ich bin skeptisch und lasse mich aber positiv überraschen. Nach einem netten Gespräch mit dem Platzwart ziehen wir uns zu den Mädels zurück,  die uns zum Abschied noch die Texte zu den absolvierten einzelnen Etappen überreichen.