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über Szekesvehervar nach Budapest

03.09.
Wir gehören heute zu den Ersten die den Platz verlassen. Frühstück verschieben wir bis zum Besuch der Markthalle am Ort, die wir zunächst ansteuern. Hier lassen wir uns Zeit und studieren in aller Ruhe das Angebot. Fleischer, Bäcker, alles da und ein reichhaltiges Obst- und Gemüseangebot.  Nachdem wir alles, was wir erworben haben, verstaut haben, entschließen wir uns, den erfolglosen Anlauf von gestern, als wir zu spät an der Höhle ankamen, nochmals, jetzt hoffentlich erfolgreich, zu wiederholen. Also 30 km in die zur heutigen Route entgegen gesetzte Richtung und wir haben Glück. Es ist offen, der Andrang hält sich in Grenzen und bald sitzen wir im Boot und befahren den unterirdischen See. Astrid ist für die Fortbewegung zuständig und ich sorge für die Fotos. Die Höhle befindet sich in einem Kalksteinfels ohne Tropfsteine. Das Wasser ist klar und hat 20°. Nur ziemlich eng ist es und bisweilen müssen wir uns im Boot fast flach legen, so niedrig hängt die Decke. Es ist ein schöner Spaß und hat sich gelohnt. 

Wir wenden uns jetzt der Küste des Balaton zu und fahren bis Balatonfüred. Hier ist alles auf Touristen eingestellt, aber man spürt, dass die Saison bereits gelaufen ist.

Von hier geht es ein Stück ins Landesinnere bis nach Veszprem. Wir suchen die Altstadt und finden sie nach einigen Runden und besichtigen die Burg und die übersichtliche aber malerische Altstadt, die sich direkt anschließt.

Das nächste Ziel lautet Szekesfehervar. Auch hier ist die Altstadt sehr sehenswert, wenn man sie denn eingekeilt zwischen neuerer Bebauung dann gefunden hat. Wir haben, und besichtigen wieder einige der zahlreichen Kirchen. Zeit für einen Latte‘ bleibt auch noch.

Aber nun müssen wir uns sputen, bis Budapest sind noch einige Kilometer. Es ist schon dunkel als wir auf dem Platz ankommen und trotz Enge finden wir noch ein Plätzchen. Die Stromversorgung steigt zwar immer mal aus, aber wir sind für alles gewappnet. 

Ein Nachsatz noch zu den bisherigen Tagen: Hier sind auf den Straßen noch jede Menge Trabbis, Wartburgs und IFA W50 aus DDR-Produktion zu sehen.