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vom Gariep Dam nach Wepener

07.05.2016 vom Gariep Dam nach Wepener

In der Nacht beginnt es zu regnen und hört bis Mittag nicht auf. Die Temperaturen sind entsprechend und sinken am höchsten Punkt der Strecke bis auf 9°.

Wir fahren erneut durch eine Savannenlandschaft mit niedrigem Buschwerk, die hin und wieder durch landwirtschaftlich genutzte Flächen unterbrochen wird.

Wir sind wieder zeitig gestartet und hoffen im 115 km entfernten Smithfield ein Frühstück einnehmen zu können. Die Tankstelle ist unser erstes Ziel, aber wir drehen wieder ab. Zu teuer, was allerdings bei dem Preis hier relativ ist, aber sehr vertrauenerweckend sieht die Tankstelle auch nicht aus, wie auch der ganze Ort. Wir halten deshalb ein Stück hinter Smithfield auf einem kleinen Rastplatz und machen uns das Frühstück selbst. Es regnet immer nochmal mehr und mal weniger und die Temperatur will einfach nicht steigen.

Aber wir hatten bis Smithfield „starken“ Verkehr. Im Schnitt ist uns alle 10 km ein Fahrzeug entgegen gekommen.

Rouxville heißt der nächste Ort den wir nach weiteren 35 km ansteuern.k-S2460002

Wir fahren in den Ort hinein und finden auch eine Tankstelle. Der Tankwart unterhält sich gleich mit mir und ich mache die üblichen Ausführungen zu unserer Tour. Ich schenke ihm auch eine Karte von unserer Route und er freut sich darüber. Er verabschiedet sich dann mit der Bemerkung, wir könnten doch wenn wir wieder nach Hause fliegen, das Womo ihm überlassen.

Vorbei an Zastron sind es auf der R26 noch rund 90 km bis nach Wepener, wo wir auf dem Hof des Lord Fraser Guesthouse übernachten werden. Heute mal ohne Stromanschluss, was kein Problem darstellt.Karte von Lord Fraser Guesthousek-20160507_141838k-20160507_140822

Der Platz ist ein Rasenplatz mit einem überwucherten Spielplatz in der Mitte, indem sich einer unserer Mitfahrer festfährt. Ein weiterer mit Allrad zieht ihn wieder problemlos raus.

Wir machen noch einen Abstecher in den kleinen Ort. Hier sind die Straßen natürlich nicht wie gestern geschildert, hier sind wir in Afrika pur. Die historische „Townhall“ hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Und der „Stadsaal“ ist völlig runter gekommen und es stinkt darin. Aber von der Seite sind doch noch erleuchtete Büroräume zu sehen.k-20160507_131631k-20160507_131935

Gegenüber befindet sich das gut gesicherte Gefängnis.k-20160507_132125k-20160507_131520

Wenige Ecken weiter findet sich ein mobiler Frisör.k-20160507_135125

Das Guesthouse macht einen recht ordentlichen Eindruck, obwohl darin die Zeit stehen geblieben scheint. Aber die Bar wird uns wohl heute Abend noch einmal wieder sehen.k-20160507_141140k-20160507_141558