Therme Romana und Gravelroad

24.04.2017

Wir blieben allein auf „unserem“ großen Parkplatz und verbrachten eine ungestörte Nacht.

Heute steht nur ein kulturelles Highlight auf dem Plan. Die „Therma Romana“ in Fordongianus, einem römischen und mittelalterlichem Zentrum, wie die historischen Quellen berichten. Im Umkreis gibt es einige römische Spuren. Hauptkomplex ist aber die Therme. Vor dem Eingang befinden sich zwei Rundbecken in denen Wasser mit einer Temperatur von 54° aus dem Boden sprudelt. Bis vor wenigen Jahren haben Frauen des Ortes hier noch ihre Wäsche gewaschen. Heute ist es ein Museumskomplex. Von der Therme sind noch einige Reste erhalten und konnten in ihrer Bedeutung zugeordnet werden.

hier sprudelt das 54° heiße Wasser aus dem Boden

Jetzt wollen wir aber wieder Richtung Küste und haben uns einen Platz ausgesucht, der mit einem fantastischen Ausblick gelobt wird. Vom Restaurant hat man einen Blick auf riesige Dünen.

Picknick am Straßenrand und wieder ein paar Blümchenfotos

Über sehr kurvenreiche Strecke, die durch Ingurtosu führt, mit anschließender Gravelroad wie wir sie aus Afrika kennen, erreichen wir über die Stichstraße den Platz. Die letzte Anfahrt führt steil nach oben. Wir fahren bis nach vorn zum Restaurant, weil die Rezeption unbesetzt ist, und stellen hier schon fest, dass wir hier zwischen den dicht stehenden Bäumen keine Chance haben. An der Bar werden wir auf ein Gelände vor dem Wald verwiesen, was uns wegen der Beschaffenheit der Plätze und besonders ihres starken Gefälles ebenfalls nicht ideal erscheint.

Also das ganze wieder zurück und noch einen Fotostopp eingelegt. Hier, wie an zahlreichen anderen Stellen auf Sardinien befinden sich Reste und Ruinen von Minenanlagen.

Wir hatten uns geschworen nie wieder solche Straßen wie teilweise in Afrika!!! Hätte ich doch bloß den Reiseführer richtig gelesen der beschreibt, das es eine hundsmiserable Geländepiste mit riesigen Schlaglöchern ist , wo man am besten vorher die Inneneinrichtung bombensicher befestigt.

Es ist spät geworden als wir den nächsten Stellplatz bei Buggeru erreichen. Auch Strom gibt es hier, allerdings wieder einmal keinen Internetzugang.