Über uns

Wir sind ein reisefreudiges Paar und haben 2012 die sich bietende Gelegenheit beim Schopfe gepackt und sind mit 60 aus dem Job ausgestiegen.

Seit 2010 sind wir stolze Besitzer eines eigenen Wohnmobils, nachdem wir in der Vergangenheit bereits auf diversen Reisen im In- und Ausland Erfahrungen mit gemieteten Womo’s sammeln konnten.

Wir lesen und fotografieren gern, sind für gutes Essen und einen guten Wein immer zu haben und gehen geselligen Anlässen nicht aus dem Wege. Darüber hinaus spielen selbstverständlich unsere Kinder und Enkelkinder sowie Freundinnen und Freunde eine große Rolle in unserem Leben.

Wie das Reisen mit Wohnmobilen zu unserer bevorzugten Reiseform wurde:

Campingerfahrungen hatten wir keine. Wir haben auch niemals gemeinsam, auch nicht mit unseren Kindern, gezeltet. Lediglich als Lehrling war ich häufiger in den Sommerferien in einem Zeltlager an der Ostsee, was aber nie zu einem nachhaltigen Interesse am Campen geführt hat.

Für 2002 hatten wir große Reisepläne. Schließlich feierten wir unseren 50. Geburtstag. Weit sollte es gehen und deshalb fiel die Wahl auf Neuseeland. Weiter geht nicht. Und um das Land hinreichend zu erkunden bot sich die Nutzung eines Wohnmobils förmlich an. Diese Erlebnis hat uns nachhaltig geprägt und zu zahlreichen Wiederholungen dieser Reiseform geführt. Zunächst gemietet und ab 2010 dann im eigenen Womo.

Neuseeland 2002
Neuseeland 2002

Die nächste Erfahrung musste aus unterschiedlichen Gründen dennoch bis 2005 warten. Diesmal hieß unser Ziel Australien und mit dem Wohnmobil erkundeten wir die Ostküste von Sydney bis Cairns im Norden. Das Outback und den Süden bereisten wir mit dem PKW.

Australien 2005
Australien 2005

Nach mehreren Womo-Anmietungen unterschiedlicher Hersteller, Kategorie und Ausstattung in den Folgejahren, für Touren in Deutschland und Europa, sind wir ab 2007 bis 2009 regelmäßig zum Caravan-Salon nach Düsseldorf gereist, haben  unsere Vorstellungen mit denen der Anbieter verglichen und unsere Vorauswahl getroffen. Eigentlich wollten wir erst 2012 zuschlagen, das Jahr in dem wir aus dem Job ausscheiden wollten. Aber solange wollten wir dann doch nicht warten und haben noch 2009 auf der Messe unser Wunsch-Womo ausgewählt und Ostern 2010 vom Händler abgeholt. Seither sind wir unterwegs und haben es nie bereut.

Das Womo entsprach sowohl preislich als auch ausstattungsmäßig unseren Vorstellungen. Eine Prämisse war, 3,5t zulässiges Gesamtgewicht nicht zu überschreiten um mit dem Womo wie mit einem PKW unterwegs zu sein.  Wir wollten weder Geschwindigkeitsbegrenzungen hinnehmen, noch in Österreich mit der GO-Box unterwegs sein. Darüber hinaus haben wir festgestellt, dass in einigen Ländern, wie z.B. in Frankreich viele kleine, aber sehenswerte Orte und auch Brücken, mit Fahrzeugen über 3,5t nicht befahrbar sind.

Wir haben uns für ein teilintegriertes Womo auf FIAT-Basis mit 160 PS, Automatik und Tempomat, entschieden. Dies bietet genügend Leistungsreserven auch am Berg und beim Überholen. Wichtig waren uns auch Einzelbetten, um nicht bei dringenden Bedürfnissen über den jeweiligen Partner klettern zu müssen. Und eine von der Toilette getrennte Dusche. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehörten in der geräumigen Heckgarage integrierte Fahradträger, die wir aber wegen Umstieg auf Falträder modifiziert haben, ein Generator, zwei auf dem Dach befindliche Solarpanele, zwei unabhängige Flachbildfernseher mit DVD und mit dazugehöriger vollautomatischer Satellitenanlage, Radio-CD-Anlage mit Navi, Markise, Tresor und Thermomatten. Ein großer Kühlschrank mit Gefrierfach und Gasbackofen, ein Gaswarner und ein integrierter Staubsauger gehören ebenfalls zur Ausstattung, wie auch Rückfahrkamera, Frontrollos und Lederpolsterung.

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Reiseerlebnisse mit und ohne Wohnmobil