Über Arnea zur Ägäis

27.09.                                                                                                                     Gemeinsam mit weiteren Mitfahrern bringen wir Erika am Morgen ein Ständchen. 77 ist sie heute geworden und noch immer gut drauf. Anschließend macht Renate, unsere Reiseleiterin, mit uns Türkei-Fahrern ein gesondertes Briefing. Erst am Dienstag werden wir uns in Alexandropolis wiedersehen. Während die beiden Schweizer Mädels direkt nach Alexandropolis fahren wollen, machen die Baden-Württemberger noch einen privaten Abstecher. Wir wollen nach Arnea, wo wir 1997 einen schönen Urlaub verlebt und viele Freunde gefunden hatten. Wir wollen nachsehen wie der Ort heute aussieht und ob wir noch Bekannte finden. Die Suche gestaltet sich schwierig. Wir erkennen kaum etwas wieder und auch die kleine Taverne wo wir viele Abende in geselliger Runde bei viel Retsina verbracht haben, finden wir leider nicht. Auf Nachfrage finden wir zwar unser kleines Hotel, aber bei der Taverne kann uns keiner helfen. Auf den Fotos von damals wird ein Bekannter identifiziert, leider ist er schon verstorben.

Wir machen uns etwas traurig auf den Weg Richtung Ägäis, quer durch die Berge auf kurvenreicher Strecke. Unterwegs staunen wir nicht schlecht. Zahlreiche Flussläufe sind ausgetrocknet und der Koroniasee ebenfalls. Hier muss offenbar schon länger Trockenheit herrschen. Am Strand von Asprovalta suchen wir uns ein Plätzchen und stehen frei mit weiteren Campern. Hier wollen wir erst einmal die Seele baumeln lassen. Neben uns stehen Süddeutsche, die bereits seit Mitte August hier ihren Aufenthalt genommen haben. Das wäre uns dann doch zu langweilig. Wir genießen den Abend mit freiem Blick auf das Meer.

Ein Gedanke zu „Über Arnea zur Ägäis“

  1. Das tut mir wirklich leid, dass ihr die Bar und die Leute nicht wiederfinden konntet. Ich weiß, wie sehr ihr euch darauf gefreut hattet…

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