über Corte nach Porto

15.05.2017

Am Morgen sind die Berge um uns herum noch einmal in schönem Licht und klar zu sehen. Dennoch wollen wir weiter. Wieder nach Corte, wie gestern, aber heute mit dem Womo. Wir genießen die Aussicht auf die Berge um uns herum und machen diverse Stopps um alles im Bild festzuhalten. Auch die große Eisenbahnbrücke, eine Stahlkonstruktion. Der Konstrukteur war kein geringerer als Gustave Eiffel, der Erbauer des Eiffelturmes in Paris.

In Corte müssen wir erstmals auf Korsika unsere Vorräte auffüllen, danach geht es weiter über Castirla, mit anschließendem Stopp für einen Imbiss.

Durch die Scala di Santa Regina, eine äußerst schmale Straße durch eine bezaubernde Schlucht, immer am Fluss Golo entlang, der tief unten mit wenig Wasser dahin treibt, führt unsere weitere Fahrt.

sieht doch aus wie ein Pudel, oder?

Oftmals müssen wir warten, oder uns nah am Fels entlang eine Lücke suchen um weiter zu kommen. Aber gegenseitige Rücksichtnahme wird auch hier groß geschrieben und manch ein PKW muss wegen uns zurück setzen, damit sich wieder etwas bewegt. Aber die Aussichten sind einfach umwerfend. An einer Wand stehen in Nischen kleine Heiligenfiguren. Vielleicht sind sie denjenigen gewidmet, die nicht so erfolgreich durch diese Strecke gekommen sind.

An einem Stausee legen wir eine Kaffeepause ein und genießen das tolle Panorama.

In Casamaccioli ist in der Kirche eine Marienstatue zu bewundern. Hier wird jedes Jahr im September der wundersamen Art und Weise gedacht, wie die Heilige Muttergottes mit dem Christuskind in den Ort gelangte.

Anschließend geht es durch dichte Kiefernwälder, oftmals tummeln sich Schweine am Straßenrand, bis sich irgendwann der Wald lichtet, die umliegenden Berge wieder frei sichtbar sind und wir uns dem Col de Vergio auf 1475 m nähern. Hier steht eine große Christusstatue mit der Inschrift: „Liebet einander alle, so wie ich euch geliebt habe“.

5 km weiter machen wir noch einmal Halt bei einem Aussichtsparkplatz bevor es stetig bergab in Richtung Porto an der Küste geht. Etwa 3,5 km davor steuern wir einen Campingplatz an, dessen Stellplätze nur über eine steile Rampe zu erreichen sind. Könnte schwierig werden, deshalb folgen wir dem Hinweis auf einem etwa 1000 m entfernten Campingplatz und haben hier mehr Erfolg. Wir stehen gut und werfen alsbald den Grill an.