Überfahrt und Ankunft auf Sardinien

17.04.2017

Die Nacht ist vorbei bevor der Wecker um sechs Uhr klingelt. Es ist schon Bewegung draußen, wie auch am Vorabend schon, obwohl nach dem Womo-Reiseführer das Hafengelände von 22 bis 6 Uhr geschlossen sein soll. Um uns herum stehen weitere Womo’s aber auch PKW. Der Andrang hält sich für eine große Fähre, wie sie hier verkehren, allerdings in Grenzen. Es ist zum Glück noch Vorsaison.

Es dauert nicht lange, da kommt auch schon ein Mensch in gelber Warnweste und scannt unser Ticket und klebt uns einen Strichcode an die Windschutzscheibe. Damit ist alles erledigt. Und wir hatten extra noch einmal nach gebucht, weil auf dem ersten Ticket eine Fahrzeuglänge von 5,01 bis 6m stand. War mein Fehler. Aber wir wären offensichtlich auch mit diesem Ticket durchgekommen.

Eine Kabine haben wir für die sechseinhalbstündige Überfahrt nicht gebucht und suchen, nachdem wir die Ausfahrt aus dem Hafen vom Oberdeck verfolgt hatten, gleich erst einmal die Cafeteria auf um ein Frühstück zu nehmen.

Anschließend sind in der Lounge alle Ecksofas von Leuten belegt, die sich hier zum Schlafen niedergelegt haben. Nicht lange müssen wir auf den unbequemen Sesseln ausharren und ich erblicke ein freies Ecksofa, als ich mit einem Drink von der Bar zurück komme. Nun können wir es uns auch bequem machen und die Augen vorübergehend schließen. Wir kommen an den Inseln Capraia Isola und Elba vorbei und landen dann in Golfo Aranci, unserem Zielhafen.

Das Ausschiffen geht zügig vonstatten und wir steuern gen Norden. Unser erster Halt Capo d’Orso, „Bären-Kap“, eine der großen Naturattraktionen im Norden Sardiniens und eines der Wahrzeichen. Die bizarr verwitterten Tafonifelsen weisen skurrile Formen auf und der gigantische Felsen am Ende des Weges hat die Form eines Bären.

Weiter geht es Richtung Palau bis zum Campingplatz Baia Saraceno. Sieht zunächst noch ziemlich verlassen aus und auch die Rezeption ist unbesetzt. Wir finden einen schönen Platz und machen es uns bequem. Bei einem Rundgang stellen wir fest, dass doch einige Wohnmobile hier bereits Station machen und auch das Restaurant hat geöffnet. Zwei Nächte werden wir hier bleiben und uns morgen mit der weiteren Planung unserer Inselrundreise beschäftigen.

Na sowas. Hat der Selfie-Stick doch schon ausgelöst.
Jetzt ist es besser.

5 Gedanken zu „Überfahrt und Ankunft auf Sardinien“

  1. Halo ihr beiden.Da sind wir wieder mit dabei.Ja,Ja, ich war derjenige der schon vorher nachgeschaut hat.Aber wie immer
    sehr aufregend.Wir sind zwar nächste Woche in Dänemark,aber trotzdem immer dabei.Bis Bald.

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