vom Tsitsikamma NP bis Knysna

25.04.2016 Tsitsikamma – Knysna

Wir verlassen den Tsitsikamma-Nationalpark. Der Name stammt übrigens aus der Khoi-Sprache und bedeutet „klares“ bzw. „sprudelndes“ Wasser. Zwei weltberühmte Trail’s durchqueren den Park, der „Ottertrail“ mit 48 km Länge und der „Tsitsikamma-Trail“ mit 72 km. Uns hatte der Ausflug gestern gereicht. Wir müssen uns erst einmal ans marschieren gewöhnen.

Zurück auf der N2 fahren wir zunächst 5 km zurück Richtung Port Elizabeth. Wir wollen zum Big Tree, einem Gelbholzbaum der über 850 Jahre alt ist. Mal sehen ob er seit 2007 an Größe zugenommen hat. Auf jeden Fall hat sich einiges verändert seither. Es gibt ein Kassenhäuschen und einen angelegten Holzsteg bis zum Baum. Damals gab es nur einen Trampelpfad und abkassiert wurde direkt am Baum. Ob er zugenommen hat ist nicht auszumachen.

Nächste Station ist die Bloukrans Bridge, die welthöchste Bungy-Jumping-Möglichkeit mit 216 m. Wir kommen genau richtig um eine Springerin zu beobachten. Selbst springen kommt nicht mehr in Frage, diese Erfahrung hatte ich schon 2002 in Neuseeland, allerdings nur aus 43 m Höhe.k-S2350013k-S2350015k-S2370001

Ein Katapult haben wir noch erworben. Ist uns empfohlen worden zur Abwehr der aufdringlichen Affen.k-S2350018

Aber nach dem Bild zu urteilen drängt sich der Verdacht auf,  dass das Katapult nur ein Verkaufsschlager für Touristen ist.  Warum sonst,  sollte die Afrikanerin das Katapult verkehrt herum halten.

Wir folgen einer sehr kurvenreichen aber schönen Straße bis zum Nature’s Valley direkt bis zum Strand. Nach kurzem Aufenthalt legen wir einen Zwischenstopp in einem „Farmstall“ ein, ein Geschäft mit selbstgemachten landwirtschaftlichen Produkten. Sehr guten Käse kaufen wir hier.k-20160425_113945

Monkeyland und Bird’s of Eden, einen Affenpark und ein Vogelparadies schenken wir uns. Wir waren 2007 schon hier. Allerdings ein empfehlenswertes Erlebnis.

Auf der weiteren Fahrt nach Plettenberg Bay ereilt uns wieder das Schicksal. Ein entgegenkommendes Fahrzeug schleudert uns einen Stein auf die Windschutzscheibe. Es knallt ordentlich und der Schaden ist erheblich. Nicht nur ein Einschlag, sondern ein sich weiter entwickelnder Riss. Ein Anruf bei Carglas in Deutschland bringt zwar die Erkenntnis, dass z.B. in Brasilien und Australien Niederlassungen bestehen, aber nicht in Südafrika. Morgen werden wir uns des Themas noch einmal annehmen.

Wir halten uns hier nicht weiter auf und fahren weiter nach Knysna, an der Lagune entlang, und nehmen die schmale und kurvenreiche Straße zu einem Aussichtspunkt auf die Mündung der Lagune in den Indischen Ozean. Ein sehr schöner Ausblick von den Heads, den Bergen, die die Lagunenmündung einrahmen.

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Noch einen Abstecher zum Waterfront-Komplex auf Thesen Island, einer  Insel in der Lagune, dann nehmen wir wieder die N2 Richtung George und steuern in Buffalo Bay einen Campingplatz direkt am Meer an.k-S2350030

5 Gedanken zu „vom Tsitsikamma NP bis Knysna“

  1. Mein gott. Was ist bloss los bei euch? Alles gewollt,stimmst!!
    aber wie immer spannend.macht weiter so.soll ja nicht langweilig werden.das kann man auch zu Hause ha ben.
    Und die katapulte kann man auch für aufdringliche Alkoholiker
    benutzen.
    Lg.Michael und Petra.

  2. Toll,einen Riss in der Scheibe. Braucht eh keiner, wird total überbewertet in Afrika. Wenn es so weitergeht mit eurem Glück, wartet schon bald ne OP af euch. Spaß!!!

  3. Was so alles in nur einer Woche passieren kann? !? …mein Gott ist mein Leben langweilig 😉
    Hoffentlich kriegt ihr die Scheibe ausgetauscht…

    1. Wir hoffen auch. Die letzten 20 km ist der Riss nicht weiter gewachsen. Morgen werde ich mal erstens die Versicherung und zweitens den ADAC anrufen. Hoffentlich haben sie einen guten Rat für uns.

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