von Knysna nach Oudtshoorn

26.04.2016 Knysna – Oudtshoorn

Am Morgen bringt uns Renate noch die Adresse von „PG Glass“ in George, vergleichbar unserem Carglas in Deutschland. Hat sie sich vom Platzwart ausdrucken lassen. Sehr nett von beiden. In der Nacht hatte ich bereits sowohl unserer Versicherung als auch dem ADAC geschrieben und um Hilfe bei unserem Frontscheibenproblem gebeten.k-IMG_20160426_123350

Auf dem Weg nach George entdecken wir noch dieses Bild. Hier sind sie jetzt also.k-IMG_20160426_091925

PG Glass“ in George finden wir auf Anhieb. Und wir sind in der Lage uns mit dem entsprechenden Mitarbeiter zu verständigen, worauf wir ziemlich stolz sind.

Unsere Frontscheibe ist selbstverständlich nicht auf Lager. Wäre in drei bis vier Tagen zu beschaffen. Leider sind wir bis dahin schon in Kapstadt. Wir haben Glück und auch dort existiert eine Filiale. Der fleißige Mitarbeiter nimmt alle erforderlichen Daten auf und verspricht diese nach Kapstadt zu senden von wo wir dann entsprechend benachrichtigt werden sollen. Wenn alles funktioniert, sollten wir dann am Freitag eine neue Scheibe bekommen. Dann jedenfalls wären die Südafrikaner besser als unsere Versicherung und der ADAC. Die Versicherung rufe ich gleich noch einmal an, da sie bis jetzt nicht auf meine Nachricht reagiert hatte. Der Schaden wird aufgenommen, eine Schadennummer bekommen wir auch, nur auf den zugesagten Rückruf warten wir immer noch.

Auch der ADAC hat sich bislang (20.45 Uhr) immer noch nicht gerührt. Mal schauen wie alles weiter geht.

George, benannt nach König Georg III., ist der Hauptort an der Gardenroute und zählt 47.000 Einwohner. Die historische Eisenbahnstrecke, auf der der Dampflok-gezogene Outeniqua Choo-Tjoe hier verkehrte, ist leider seit 2008 nicht mehr in Betrieb, aber es existiert ein Eisenbahnmuseum. Das schauen wir uns an. Sehr interessant und zusätzlich ausgestattet mit historischen Autos.k-S2380018

Wir statten auch dem legendären Sklavenbaum vor dem Visitor Center noch einen Besuch ab. Hier sollen früher Sklaven angekettet worden sein, wenn sie versteigert wurden. Teile der Eisenketten sind in den Baumstamm eingewachsen.

Auch hier, wie zuvor bei zahlreichen anderen Gelegenheiten, sprechen uns Einheimische unterschiedlicher Hautfarbe auf unser Wohnmobil an und interessieren sich für unser Treiben hier. Sie sind alle sehr freundlich und auch hilfsbereit. Viele machen Fotos von unserem Womo und stellen auch mal ihre Kinder davor. Wir sind hier eine Attraktion.

Renate hatte hier für alle noch Karten drucken lassen mit Text in englisch, africaans und zwei weiteren afrikanischen Sprachen, die wir bei solchen Gelegenheiten verteilen.20160426_21332220160426_213354

Von George aus durchqueren wir die Swartberg Mountains, bis wir schließlich in Oudtshoorn anlangen, der Stadt der Straußenfarmer. Hier und in der Umgebung existieren 150 bis 200 Farmer die Strauße halten. Das Fleisch ist nicht nur schmackhaft, sondern auch cholesterinfrei. Die Federn gehen zu 70% nach Europa und der Rest wird hier zu Staubwedeln verarbeitet.

Ich bin auf der Suche nach dem Cafe, welches wir hier 2007 besucht hatten und werde auch fündig.

Die Cango Caves, Tropfsteinhöhlen, schenken wir uns. Wir haben an verschiedensten Orten, auch hier in Südafrika, schon so viele auch spektakuläre Tropfsteinhöhlen gesehen, dass wir mal eine Ausnahme machen können.

Stattdessen besuchen wir die Cango Wildlife Ranch, ein Tierpark. Zahlreiche Großkatzen, besonders Geparden (Cheetahs) sind der ganze Stolz, aber auch Krokodile und weitere Tiere sind zu sehen. Die Führung dauert länger als angekündigt, deshalb verständigen wir Renate per SMS, dass wir uns zum Treffen etwas verspäten werden.

Kaum 2 km trennen uns noch vom heutigen Camp.