von Oudtshoorn nach Mossel Bay

27.04. Oudtshoorn und Mossel Bay

Heute können wir uns Zeit lassen. Erst zu 11.00 Uhr ist die Besichtigung der Straußenfarm angesetzt und bis dahin sind nur wenige Kilometer zu absolvieren.

Trotzdem sind wir die Letzten die das Camp verlassen. Andere haben es eiliger als wir, vermutlich aus Sorge um beste Plätze oder aus Angst, zu spät zu kommen.

Wir sind jedenfalls pünktlich und stehen dann doch als erste in der Reihe mit unserem Womo.k-S2380100

Die Straußenfarm ist keine Zucht- sondern eine Showfarm. Wir kennen sie bereits von unserem letzten Aufenthalt 2007. Es lässt sich nicht vermeiden, dass hier Dopplungen auftreten, denn wie bei uns 2007, stehen natürlich auch bei der jetzigen Tour die touristischen Highlights auf dem Programm. Und davon gibt es in Südafrika reichlich.

Wir freuen uns deshalb auch schon auf Natur hier in Südafrika und auf die uns noch unbekannten Länder. Aber auch hier gibt es durchaus Neues zu entdecken, wie unser zweites Ziel am heutigen Tage, Mossel Bay, oder auch Mosselbaai, auf Afrikaans.

Aber erst einmal sind wir auf der Straußenfarm. Im Einführungsvortrag erfahren wir zunächst einiges zur Zucht und Haltung, aber auch zur Verarbeitung von Fleisch, Federn und Leder. Die Eier sind etwa 1,5 kg schwer und reichen für 24 übliche Portionen Rührei.k-S2380102k-S2380084k-S2380085k-S2380086

Die weißen Eier sind von den weiblichen Straußen und die schwarzen von den männlichen wird uns gesagt. Ist natürlich Unsinn. Das Schwarze war ein gefärbtes.

Wir besichtigen die Tiere, gefüttert wird auch und ein paar Mutige (bis max. 75 kg) reiten auch. Wir kommen dafür aus nahe liegenden Gründen leider nicht in Frage.k-S2380093k-S2380091k-S2380088k-S2380095k-DSC00018

Aber das obligatorische Foto, auf dem ich auf Straußeneiern stehe, muss natürlich wiederholt werden.

2007
2007
2016
2016

Danach essen wir lecker zu Mittag. Natürlich Straußenfilet. Versteht sich.

Der Ausgang führt wie immer durch den angeschlossenen Shop, aber wir halten uns zurück bis auf ein paar erste Postkarten.

Die anschließende Fahrt geht wieder durch die Swartberge und den Robinson-Pass auf knapp 900 m Höhe. Wir wenden uns wieder der Küste zu und gelangen nach mehr als 80 km nach Mossel Bay.

Hier waren wir noch nicht und deshalb ist auch das Bartholomeu- Diaz- Museum Neuland für uns. Hier ist neben Muschelmuseum, Aquarien und Botanischem Garten auch die maßstabgerechte Nachbildung der Diaz-Karavelle zu sehen.k-S2380105k-S2380110k-S2380109k-IMG_20160427_145801k-IMG_20160427_154649

Diaz ist hier, auf der Suche nach dem Seeweg nach Indien um die Südspitze Afrikas, 1488 zum ersten Mal an Land gegangen

Eine weitere Attraktion ist der 500-jährige Postbaum. Der Geschichte nach soll ein Befehlshaber eines Schiffes im Jahr 1500 unter einem Baum einen wichtigen Brief in einem Schuh zurückgelassen haben, der 1501 gefunden wurde. Das erste Postamt Südafrikas war geboren. Hier werfen wir unsere Karten ein, denn sie sollen hier mit einem Sonderpoststempel versehen werden.k-IMG_20160427_153206

Nur wenige Straßen trennen uns noch vom Camp direkt an der Küste. Heute ist Feiertag, der Verfassungstag, und deshalb tummeln sich zahlreiche Surfer auf dem Wasser und suchen nach der perfekten Welle. 

Dabei entdecken wir auch noch den oberhalb der Küste stehenden Leuchtturm.k-S2380115

Wir begnügen uns mit einem Spaziergang in der untergehenden Sonne.k-20160427_180031k-20160427_180434

Übrigens hat sich heute unsere Womo-Versicherung gemeldet. Das Prozedere der Abrechnung ist nun schon einmal klar. Nun muss nur in Kapstadt noch alles funktionieren. Der Riss wächst jedenfalls weiter.

Zum Schluss noch zwei Fotos aus dem Tsitsikamma-NP. Wir erkennen in ihnen einen Elefanten und einen menschlichen Kopf.k-S2340035k-S2340027

Zwischenruf

Was mir in der einen Woche schon sehr aufgefallen ist, dass die niederen Arbeiten immer noch von Schwarzafrikanern ausgeführt werden. Auch, dass sie immer zu Fuß meilenweit unterwegs sind, weit und breit kein Haus, aber sie laufen!!

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