Von Urnäsch nach Einsiedeln

21.06.
In der Nacht hat es mehrfach geregnet und es hat sich abgekühlt bis auf 16º im Womo.  Wir frühstücken deshalb drin. Um 10 Uhr wollen wir starten,  da ich im Reiseführer gelesen hatte,  dass das Museum in Urnäsch um 11.30 zur Mittagspause schließt.
Ein sehr schönes Museum über das Appenzeller Brauchtum.  Ein wenig Stolz bin ich,  dass ich anders als die Schweizer mit dem Talerbläckli zurecht kam. Dabei geht es darum,  einen Franken in einer Keramikschale zum Rollen zu bringen,  wobei er eine Melodie erzeugt.  Dies hatten wir bei den Musikanten am gestrigen Abend bereits gesehen.


Nach einem kurzen Einkauf fahren wir über die Schwägalp und Watwill nach Ricken und weichen dann von der vorgegebenen Route ab, die über die Autobahn gegangen wäre und fahren nach Rapperswill. Wir überqueren den Zürichsee und schlagen den Weg über den Etzelpass ein. Dabei überqueren wir die Tüfelsbrugg, eine überdachte Brücke mit 3m Höhe und nur 2, 30m Breite.  Ich muss beide Spiegel anklappen und mich von Astrid lotsen lassen. TüfelsbruggWeiter zum Campingplatz in Willerzell. Die Zufahrt zu unserer Parzelle ist ziemlich eng und ich muss aufpassen,  dass ich mit den herunterhängenden Ästen nicht die Antenne oder die Solarzellen abreiße.
Mit einem Taxi fahren wir nach Einsiedeln.  Heute ist Premiere des Welttheaters, welches nur alle 4 Jahre stattfindet.  Dass ist auch der Grund,  dass wir den großen Saal im Kloster nicht sehen können.  In der Klosterkirche erleben wir den Vespergottesdienst und die Prozession der Mönche zur schwarzen Maria,  bei der sie noch einen Gesang zum Besten geben.
Wir nehmen noch einen Aperitif im Hotel zur Sonne und fahren mit dem Taxi wieder zurück.
Am Abend noch Besprechung zur morgigen Etappe.

Bildautor Beitragsbild Urnäsch: Schofför, aus Wikimedia Commons