Vorbei an der Amalfiküste nach Pompeji

11.10.

Heute geht es nach Pompeji, oder Pompei, wie die Italiener auf ihren Hinweisschildern schreiben.

Dazu schwenken wir von unserem Camp gleich auf die SS18, die unmittelbar hier vorbei führt.

Autobahn wäre zwar schneller, aber die kneifen wir uns vorerst und tun gut daran. Ab Maratea bis Saprie gelangen wir so auf eine sehr malerische Küstenstraße, die direkt an den Felsen entlang über der Steilküste am Meer entlang führt. k-S2150001k-S2150002Wir sind begeistert und vermerken dies gleich in unserer Italienkarte. In Saprie legen wir eine Kaffeepause ein, bevor wir weiter auf der SS18 nun etwas im Landesinneren auf kurvenreicher, schmaler aber sehr gut ausgebauter Straße voran kommen. Ob wir nun wirklich noch auf der SS18 waren ist zwischen uns noch umstritten, denn es gibt kaum Verkehr hier und so kurvenreich wie wir die Strecke vorfinden ist sie nicht auf der Landkarte verzeichnet, sondern eine unweit davon entfernte Nebenstrecke, die durch den Nationalpark „Cilento & Valle di Diano“ führt. Gleichwohl stehen an der Strecke Schilder mit der Bezeichnung SS18. Trotzdem kommen wir durch Vallo della Luciana und hier auf eine breitere Straße die uns nun bis Agropoli führt. Eigentlich wollen wir nur hier hin, weil von der Altstadt aus eine schöne Sicht auf die Amalfiküste möglich sein soll. Leider ist es zu diesig und wir sehen sie nicht. Dafür aber das Castello Aragonese und einen Teil der auf dem Berg gelegenen Altstadt und in der Ferne den „Torre Fortificata Di S. Marco“, direkt an der Küste.

k-S2150006k-S2150005Dazu müssen wir die Straße vom Parkplatz aus steil nach oben, was bei 28° nicht unbedingt ein Vergnügen ist. Aber wir wollen uns nicht beschweren. Hoffentlich haben wir noch eine Weile so schönes Wetter. Hunger überkommt uns, aber um diese Zeit, es ist nach 14 Uhr, bekommt man nirgends etwas zu essen. Die Geschäfte haben geschlossen und die Restaurants öffnen erst am Abend. Auf der Autobahn die wir nun ab Battipaglia nehmen ist deshalb der erste Parkplatz unser und wir machen uns etwas zu essen von unseren Vorräten. Wir kommen jetzt gut voran, vorbei an der Amalfiküste und erreichen Pompeji. Deshalb vorbei an der Amalfiküste, weil die eigentliche Küstenstraße für Wohnmobile gesperrt ist. Der „Campingplatz Zeus“ den wir ansteuern, liegt unmittelbar neben dem Eingang zu den Ausgrabungsstätten von Pompeji. Er ist sehr eng, hier parken auch auf einem abgegrenzten Areal die Besucher der Ausgrabungsstätte und eine Bahnlinie führt vorbei. Nicht ideal, dazu mit 20€ zu teuer, aber eben mit Standortvorteil. Vom Camp aus kann man auch den Bus nehmen zu einem Ausflug zum Vesuv. Beides, die Ausgrabungsstätte und den Vesuv, wollen wir morgen besuchen und dann am Montag schnell wieder von hier verschwinden.

Dazu berichten wir dann frühestens am Montag Abend.

Ein Gedanke zu „Vorbei an der Amalfiküste nach Pompeji“

  1. Hey ihr beiden.Scheint ja wirklich wieder alles fast i.O. zu sein.
    So schlecht ist das WETTER garnicht,außer man wohnt auf dem Dorf.Ja Vati und Mutti haben sich gefreut und sind auch fleißig am lesen. geniesst die letzten Tage.Bis bald.
    Michael und Petra.

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