Wir sind auf der Rückreise – aber ohne Stress

24.09.

Aus dem Samstag ist nun doch der darauffolgende Montag geworden.  Die ursprünglich schlechter werdenden Prognosen für das Wetter in den nächsten Tagen hatten sich relativiert. Erst für den Montag war nun bereits für den frühen Morgen Regen angekündigt. Aber den Sonntag haben wir noch einmal mit vollen Zügen genossen. Bei herrlichem Wetter haben wir eine Radtour zu beiden Seiten des Camps unternommen. Rechts herum geht es durch einen FKK-Strand bis zu einer sehr schönen Bucht und links durch Cres hindurch, am Jachthafen vorbei, wo uns auffällt, dass wir an der Tankstelle vor einigen Jahren schon einmal getankt hatten, weiter bis zum grünen Leuchtturm der dem Roten an unserem Camp genau gegenüber liegt. Ein schöner Fahrradweg führt bis dahin.

und nun noch die Karten einstecken

Am Nachmittag baden wir noch einmal ausgiebig und können uns kaum von dem schönen Strand und dem glasklaren Wasser trennen. Hier waren wir nicht zum letzten Mal.

Gut, dass ich am Abend alles bereits eingeräumt habe. Die Wetter-App hatte recht, ab sechs Uhr setzt Regen ein. Wir werden zügig fertig, ent- und versorgen unser Womo und starten wieder nach Brestova um wiederum mit der Fähre auf das Festland zu gelangen. Die Schlange vor der Fähre ist lang, aber wir kommen noch auf’s Schiff ohne warten zu müssen. Wir bleiben im Womo und genehmigen uns einen selbstgemachten Espresso.

Wieder an Land geht es durch Slowenien nach Italien, vorbei an Triest bis nach Tarcento. Wir machen hier nur Halt weil es hier einen Stellplatz gibt und wir nicht weiter fahren wollen. Und es soll einen Wasserfall geben, der vielleicht für mich ein schönes Fotomotiv abgibt.

25.09.

Heute folgt die Enttäuschung. Wir machen zwar eine schöne Fahrradtour aber der Wasserfall führt kaum Wasser und ist auch nicht direkt erreichbar.

das ist der Ersatz

Nach einem Espresso im Ort fällt die Entscheidung für die Weiterfahrt bis Arta Therme.  Unterwegs noch ein Stopp am schönen Lago di Cavazzo.

Auch in Arta Therme machen wir eine  schöne Fahrradtour in schöner Landschaft. Die Nacht wird ziemlich kalt und wir müssen heizen. Wir vermissen die Sonne und den Strand von Kroatien wohl wissend, dass das Wetter dort auch nicht mehr so ist wie es bei unserem Aufenthalt war.

26.09.

Es ist Mittwoch und wir fahren weiter bis nach Bruneck über sehr schöne Straßen die auch auf der Straßenkarte durch die grüne Markierung als touristisch interessant ausgewiesen sind.  Wir fahren durch die Dolomiten. Im Sextner Tal machen wir Halt und fahren mit der Seilbahn zum Ausblick zu den Drei Zinnen, Tre Cime auf italienisch. Eine herrliche Aussicht.

Bruneck kennen wir bereits aus einem früheren Aufenthalt, als wir auf Schloss Ripa eines der Mountain Museen von Reinhold Messmer besucht hatten. Heute tut es ein Spaziergang durch die Stadt.

27.09.

Nun ist bereits Donnerstag und wir fahren weiter Richtung Heimat, aber ohne Zeitdruck. Wir lassen wie in den letzten Tagen die Autobahnen aus, kaufen noch Äpfel hier in Südtirol und fahren über den Brenner und Innsbruck bis Mittenwald. Den letzten freien Platz auf dem Stellplatz ergattern wir unmittelbar unterhalb des Karwendelgebirges. Der Ort selbst ist sehr touristisch, aber wir suchen ihn am Abend ein zweites Mal auf um deftig zu essen. Zurück im Womo brauchen wir deshalb noch einen Crappa.

Morgen werden wir vermutlich noch hier bleiben um eine Wanderung in die Leutaschklamm zu unternehmen, aber dazu dann später.