zum nördlichsten Punkt Korsikas

20.05.2017

Der Wind hatte in der Nacht stark zugenommen und ich bin gegen zwei Uhr vor das Womo um nach dem Rechten zu sehen. Geplant war, am morgen im Scottel Rührei mit Schinken zuzubereiten. Der immer noch stürmische Wind macht diese Planung zunichte und wir bleiben zum Frühstück im Womo.

Die Sonne scheint aber und deshalb geht es los. Zunächst nur drei Kilometer bis Bastia zum Büro der Fährgesellschaft Corsica und Sardinia Ferries. Aufpassen müssen wir in Bastia, wie auch gestern bei der Anfahrt schon, dass wir immer den richtigen Fahrstreifen erwischen denn einige führen durch Tunnel und die sind nur 2,60 m hoch. Etwas zu wenig für uns.

Wir lösen unser Ticket für die Überfahrt nach Livorno am Dienstag und machen uns auf den Weg nach Norden.

In Erbalunga legen wir einen Stopp ein und schlendern durch das niedliche Örtchen und den Hafen mit dem großen Genueserturm.

In der Boulangerie kaufen wir noch Baguette und ein paar süße Teilchen. Einen Blick in die Backstube dürfen wir auch noch werfen.

Wenige Kilometer vor der Nordspitze verlässt die Straße die Küste und schlengelt sich auf schmalen Pfaden zum Cap Corse und nach Tollare, dem nördlichsten Punkt den wir mit unserem Womo erreichen können.

Der „Pluto“ an der Nordspitze

Auch hier weht der Wind noch heftig und wir bleiben nicht lange, sondern wenden uns der Ostseite zu bis wir den Campingplatz l’Isulootu erreichen. Unterwegs nehmen wir noch schöne Eindrücke am Straßenrand mit.

unser heutiges Camp

Eins muß ich aber noch erwähnen, jetzt ist Schluss mit solch engen Straßen, das halten meine Nerven nicht mehr aus !!!! Am liebsten würde ich immer vorangehen um zu schauen ob was kommt. Egon dagegen wird immer gelassener ! Na toll !!

Aber wenn wir dann irgendwo am Straßenrand sitzen und die tolle Aussicht genießen, ist alles vergessen !!!!!