zurück nach Sant‘ Florent

21.05.2017

Von unserem Camp sind es nur drei steile und enge Kilometer bis wir wieder auf der Hauptstraße angelangt sind und wir nun die herrliche Küstenstraße an der Westseite genießen können. Was uns sofort auffällt ist, dass, wie auf Sardinien, die Westseite blüht. Hatten wir schon angenommen die Landschaft Korsikas sei nicht so blühfreudig wie auf Sardinien, wissen wir nun Bescheid. Nur nicht, wieso im Westen alles blüht und im Osten nicht, geht dort doch die Sonne auf. Ein Grund könnte sein, allerdings reine Spekulation, dass hier die hohen Felsen die Wärme länger speichern. Sei es wie es sei, wir erfreuen uns jedenfalls an den Blumen.

Aber auch die Küste an sich hat so einiges an Schönheit zu bieten. Auch die Ortschaften sind sehr reizvoll. Auch Nonza, wo wir eigentliche einen Halt einlegen wollten. Aber hier herrscht so viel Trubel in den Restaurants an der Straße, dass wir keinerlei Parkmöglichkeit finden. So machen wir unser Picknick wieder auf freier Strecke mit schöner Aussicht.

Später kommen wir nördlich von Albos an der ehemals größten Asbestmine Europas vorbei, die von 1935 bis 1965 betrieben wurde. Die Abraumhalde und ehemalige Fabrikgebäude sind nicht zu übersehen.

Die folgenden Strände sind schwarz von angeschwämmten Schiefer der aus der Asbestmine stammt und sind zum Baden nicht geeignet.

Oft sehen wir an den Straßen wieder Genuesertürme und Ortschaften, die wie an den Berg geklebt erscheinen. Und riesige Mausoleen offenbar wohlhabender Familien. Sie finden sich überall verstreut im Gelände und haben vielfach erhebliche Ausmaße.

wer genau hinschaut, entdeckt mich vielleicht

Nur knapp dreißig Kilometer weiter kommen wir erst an zahlreichen Weingütern vorbei, bis sich der Kreis der Umrundung des Nordzipfels Korsikas in Sant‘ Florent schließt.

Wir suchen uns einen Campingplatz und fahren später mit den Fahrrädern die nur 2 km bis in den Ort. Hier empfängt uns buntes Treiben am Sonntag Nachmittag. Man spürt sofort, dass hier der Tourismus zu Hause ist. Aber auch die Bewohner geben sich beim Boule auf dem Hauptplatz ein Stelldichein.

und genau nachgemessen werden muss auch

Im Hafen liegen imposante Boote und er bietet auch die Kulisse für ein schönes Porträt von Astrid.

sieht sie nicht schön aus!

Wir steigen noch hoch bis zur Zitadelle bevor wir den Rückweg antreten. Am Platz gibt es auch noch ein paar schöne Fotomotive.

Die wenigen Orte die wir heute durchfahren sind, waren zum Teil so schmal, das ich manchmal Angst hatte, das wir die Gäste in den Cafe’s überfahren. Ich finde, da gehört schon Mut dazu sich so hinzusetzen. Aber sie werden sich denken, die Touri’s passen schon auf!!!

3 Gedanken zu „zurück nach Sant‘ Florent“

    1. Hallo zurück in die Schweiz. Den Splügenpass kennen wir bereits, allerdings nicht mit dem Womo. Auf der Herfahrt war er geschlossen. Wir überlegen noch. Liebe Grüße Astrid und Egon

  1. Ihr Lieben,
    Ihr habt eine ganz tolle Reise durch Korsika gemacht! Aber einwenig wagemutig wart ihr ja schon! Da empfehlen wir euch für die Rückreise die Fahrt von Domodossola über den Splügen . (Ruth sagt:“Nein ja nicht!“) Also lest zuerst einmal den Schluss unserer Kroatienreise auf unserer Website nach .
    Weiterhin eine schöne Reise wünschen euch
    Barbara und Ruth

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