Zwischenruf

Wie auch bei vorangegangenen Reisen wird sich Astrid ab jetzt am Bericht beteiligen. Jetzt hier, wie gewohnt, als Zwischenruf in kursiv und blau. Ab den nächsten Beiträgen wird sie sich dann, in loser Folge, direkt in meinem Text zu Wort melden. Gefällt ihr besser. So kann sie mich gleich kommentieren und im schlechtesten Fall auch korrigieren. Aber eher geht es ihr darum, am richtigen Ort des Berichtes sinnvollerweise ihre Sicht der Dinge zur Abrundung beizusteuern.

Eigentlich wollte ich ja gar nicht in den Urlaub fahren, jetzt bin ich heilfroh hier zu sein. Die Sonne lacht am Himmel und die Natur sieht traumhaft aus. Alles am blühen, dazu noch die tolle Gegend, viele Serpentinen und enge Gassen. Egon ist in seinem Element. War doch eine gute Entscheidung hierher anstatt nach Korsika zu fahren. Da soll es jetzt noch kälter sein; die Ärmsten.

Dass wir unserem Lieblingsort wieder einen Besuch abgestattet hatten, war doch ein Fehler. Cannobio hat viel von seinem uns vertrauten Charme verloren, sehr auf Tourismus aus und die Preise dementsprechend. Mein Lieblingsbrot von dem uralten Italiener hat sage und schreibe jetzt schon 4,80 € gekostet 😠 aber es ist ja Urlaub !!!

Die Überfahrt gestaltete sich auch problemlos. Nachdem Egon uns noch schöne Plätze zum Schlafen gesichert hatte, konnten wir die 6 Stunden gut überbrücken. Die Berliner Familie mit der wir im Hafen zusammen standen, hatte sich eine Kabine gemietet. Mit Hund und Kleinkind wahrscheinlich das Beste.

Gerade habe ich festgestellt, dass es doch besser ist, ich mach mir wieder unterwegs Stichpunkte. Sonst fällt mir nichts mehr ein was ich unbedingt schreiben wollte. Das wir heute zum ersten Mal zerschossene Verkehrsschilder gesehen hatten z.B. oder das wir auch schon festgestellt haben, dass die italienischen Camper nicht sehr freundlich sind, was man von den sonstigen Einheimischen überhaupt nicht sagen kann 👍,dass viele Campingplätze noch geschlossen haben und wir für uns finden, dass wir die beste Zeit für einen Urlaub hier gewählt haben.