Zwischenruf

30.5.

Nun muß ich doch auch mal wieder meinen Kommentar abgeben.
War das eine Aufregung in den letzten Tagen. Alles war so friedlich am karibischen Strand. Na gut, als wir die Strecke bis dahin ( 12 km rote Sandpiste mit etlichen Löchern und Dellen ) gefahren waren, hatte mir Egon schon ein bißchen Angst gemacht als er sagte, hoffentlich müssen wir nicht bei Regen hier wieder lang 😯
Aber erst einmal kam ja abends unser Meeting wo uns unsere Reiseleiterin erklärte, dass sie für uns keine guten Nachrichten hätte. 😦
Entweder weiter mit Militärbegleitung und Hubschrauber oder aber wir verlassen Mosambik und versuchen unser Glück woanders. Da wurde uns doch ganz mulmig, zumal sie noch sagte, dass eine Militärbegleitung nicht immer das Beste sei, da wird man schnell mal zur Zielscheibe 😨
Alle waren wir uns einig, dass wir umkehren, keiner wollte das Risiko eingehen durchlöchert zu werden .
Als dann noch in der Nacht der Regen einsetzte und die Angst dazu kam, nicht mehr den steilen Berg rauf zu kommen, war die Nacht gelaufen 😩
Es hieß, dass wir um 7.00 Uhr losfahren, aber dann kam alles anders.
Wir drei mit dem Vorderradantrieb sollten doch die Ersten sein. War das alles eine Aufregung, bei den Männern wusste es jeder besser wie man da rauf kommt und wir Frauen waren ganz durcheinander. Wie Egon es schon schrieb, bloß gut das wir nicht die Ersten waren. Das krachte und die Räder drehten durch und die Fahrzeuge mussten wieder rückwärts runter 😨
Aber der zweite Anlauf ging super , Egon kam ohne Schaden rauf und so dauerte es eine ganze Weile, bis alle Fahrzeuge oben waren.
Im Konvoi ging es dann die 12 km lange Sandpiste zurück zur Straße. Ohne stecken zu bleiben 😊
So nach und nach haben wir uns dann wieder getrennt und jeder hatte so seine Erlebnisse.
Wir mit dem Boot, aber das hat Egon ja schon geschrieben.
Eins muss ich aber euch noch zu Mosambik erzählen was mir so aufgefallen war. Das zum Beispiel das Essen aus dem Kofferraum ausgeteilt wird ( daher Essen auf Rädern 😉) Da stehen einfach Töpfe drin mit fertigem Essen !!
Oder, dass die Menschen auch hier in einer Schlange anstehen, so wie wir früher, ohne vielleicht zu wissen was es vorne gibt !!
Die Kinder ihren Schulunterricht im Freien unter einem Baum erhalten oder in dem Klassenraum auf der Erde.
Frauen tragen meistens bunte Tücher um ihre Hüften und sind im Gegensatz zu Südafrika schlank und rank und oft auch sehr hübsch ☺
Auch haben wir uns gefragt, woher haben die Leute eigentlich die vielen Fahrräder, oft sogar Mountainbikes.
Von uns zwei Warndreiecke verlangen, aber selber bei Unfällen einfach nur Grünzeug auf die Straße legen, das geht natürlich auch 😉
Was sie in den meisten Fällen nicht so gerne sahen war, sie zu fotografieren. Ich denke, dass ihnen die Armut peinlich war.
Auf jeden Fall waren sie alle sehr nett und freundlich, keine schlechten Erfahrungen, sogar einige Adressen bekamen wir, also rund um kann man Mosambik empfehlen, es ist kein ausgesprochenes Reiseland, aber um Afrika kennen zu lernen eine gute Erfahrung👍😊

2 Gedanken zu „Zwischenruf“

  1. Schon 10 Tage ohne Geschriebenes? Beim Reisen durchs Zentrum von Australien hatten Jeff und ich 1200 km keinen Mobilfunk und kein Internet, dann mal kurz auf 5 km, dann wieder nichts auf ueber 500 km. Ihr koennt meine Nachricht zwar erst lesen, wenn Ihr wieder im Netz seid, aber dann werdet Ihr wenigstens im Nachhinein wissen, dass ich Euch von hier aus tagelang die Daumen gedrueckt habe, dass es nichts Dramatisches ist, was Euch vom Schreiben abgehalten hat, sondern nur das Fehlen des Internets.
    In diesem Sinne: Keinen Hals- und Beinbruch!!!

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